Wissensvermittlung » Elektromobilität in Kfz-Werkstätten

Elektrisch betriebenes Auto.
Foto: Fotolia, Karin & Uwe Annas

Neue Anforderungen

Veränderungen in den Wartungsumfängen

Elektromobilität bedeutet für Kfz-Werkstätte Kunden mit neuen Fahrzeugen, die eine andere Form von Wartungs- und Reparaturarbeiten erfordern. Kurzum: Die Serviceprozesse verändern sich. Im direkten Vergleich zeigt sich, dass bei Elektrofahrzeugen mit Batterie sich die Wartungs- und Reparaturumfänge durch weniger Bauteile deutlich reduzieren. Alle verbrennungsmotorischen Bauteile und der mechanische Antriebsstrang entfallen, hierzu zählen u. a. der Wegfall von Öl-, Zündkerzen- und Zahnriemenwechsel etc. (Qualitaet ist Mehrwert).

Veränderungen in den Wartungs- und Reparaturumfängen

Quelle: e-mobild BW: Entwicklung der Beschäftigung im After Sales, eigene Darstellung
Quelle: e-mobild BW: Entwicklung der Beschäftigung im After Sales, eigene Darstellung

Da die Elektrofahrzeuge deutlich wartungsärmer sind als die herkömmlichen Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor, werden die Wartungsarbeiten an Elektrofahrzeugen mit Batterie weniger Umsatz generieren. Für die Kfz-Werkstätte lohnt es sich daher, sich frühzeitig auch mit der Erschließung neuer Geschäftsmodelle auseinanderzusetzen. Dazu zählen beispielsweise die Einrichtung und Wartung von E-Ladesäulen beim Kunden vor Ort oder die Pflege und Wartung von Car Sharing Angeboten. Auch Leihfahrzeuge für Langstreckenfahrten könnten das Dienstleistungsangebot von Kfz-Werkstätten in Zukunft erweitern.

Alexandra Landa M. A.
Wissensmanagement
EnergieAgentur.NRW
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