Wasserkraft

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Information

Förderung

  1. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
  2. Kreditanstalt für Wiederaufbau „KfW270“ Programm Erneuerbare Energien
  3. progres.nrw
    Förderbaustein Markteinführung
  4. Förderrichtlinie Hochwasserrisikomanagement und Wasserrahmenrichtlinie – FöRL HWRM/WRRL

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien konzipiert und trat erstmals im Jahr 2000 in Kraft. Es regelt die bevorzugte Einspeisung des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen in das deutsche Stromnetz und feste Einspeisevergütungen. Seit dem erfährt es stetiger Transformation und Ratifizierung (EEG 2004, EEG 2009, EEG 2012, PV-Novelle, EEG 2014, EEG 2017).

Im Teilgebiet der Wasserkraft wird deren Ausbau in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz § 40 Wasserkraft geregelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sicherung vorhandener Wasserkraftanlagen, die Reaktivierung ungenutzter Altstandorte sowie auf das Repowering laufender Wasserkraftanlagen gelegt. Feste Vergütungssätze werden in Abhängigkeit von der Anlagengröße (bis 500 kW und über 500 kW) vom Netzbetreiber gezahlt. In NRW hauptsächlich relevant für Strom aus WKA sind die ersten beiden Bemessungsleistungen bis 500 kW (12,4 Cent pro kWh) und bis 2 MW (8,17 Cent pro kWh); alle weiteren gesetzliche Bestimmung der Zahlungen sind §40 EEG 2017 zu endnehmen. Alle anzulegenden Werte verringern sich ab dem 01. Januar 2018 jährlich degressiv um 0,5%.

Die Höhe der Förderung richtet sich einerseits nach der Leistungsklasse des Kraftwerks und andererseits danach, ob es sich bei der Anlage um einen Neubau oder um eine Modernisierung handelt. Voraussetzung ist, dass die Anlage ohne durchgehende Querverbauung errichtet wurde oder dass die Anlage im Zusammenhang mit einer ganz oder teilweise bereits bestehenden Stauanlage, die nicht vorrangig der Stromerzeugung dient, errichtet wurde. Unabhängig von der Inanspruchnahme einer Förderung nach EEG sind die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetztes (WHG) einzuhalten.

Fördernehmer

 
Gewerbliche Unternehmen, Privatpersonen, Verbände, Vereine, Kommunen, Kommunalverbände, gemeinnützige Einrichtungen, Unternehmen, Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft
Förderthemen Erneuerbare Energien
Förderart Marktprämie oder Einspeisevergütung
Fördergeber Bund
Ansprechpartner   Zuständiger Netzbetreiber; Bundesnetzagentur
Geltungsdauer Diese Richtlinie gilt bis zum 31.12.2022.

Zuständiger Netzbetreiber: Es besteht ein unmittelbarer Anspruch des Anlagenbetreibers gegen den Netzbetreiber auf Anschluss, Abnahme und Vergütung.

Kontakt

Darüber hinaus hält die Bundesnetzagentur Informationen bereit und bietet Kontaktmöglichkeiten an.

Bundesnetzagentur
Tulpenfeld 4, 53113 Bonn
Postfach 8001, 53105 Bonn
Telefon: 0228 140
E-Mail: eeg@bnetza.de


Kreditanstalt für Wiederaufbau „KfW270“ Programm Erneuerbare Energien

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine nationale Förderbank, die über alle Betätigungsfelder hinweg Umwelt- und Klimaschutzprojekte fördert. Das KfW-Programm Erneuerbare Energien „KfW270 unterstützt auch Projekte zur Stromerzeugung aus Wasserkraftanlagen. Sie gewährt Kredite bis zu 50 Millionen Euro mit langfristigen Zinsen für Unternehmen, Privatpersonen, gemeinnützige Antragssteller, Genossenschaften, Vereine etc.. Dabei geht es um die Errichtung, Erweiterung und den Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien einschließlich der zugehörigen Kosten für Planung, Projektierung und Installation.

Fördernehmer 

 
In- und ausländische private und öffentliche Unternehmen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, kommunale Zweckverbände, Privatpersonen und gemeinnützige Antragsteller, Genossenschaften, Stiftungen und Vereine, Freiberufler, Landwirte
Förderthemen Infrastruktur; Erneuerbare Energien; Umweltschutz
Förderart Kredit bis zu 50 Mio. Euro pro Vorhaben
Fördergeber KfW-Bankengruppe
Ansprechpartner KfW-Bank, örtliche Kreditinstitut der Wahl des Antragstellers

Kontakt

Kreditanstalt für Wiederaufbau
Niederlassung Bonn
Ludwig-Erhard-Platz 1-3
53179 Bonn
Tel.: 0800 539 9001
Fax: 0228 831 9500
info@kfw.de
www.kfw.de


progres.nrw

Förderbaustein Markteinführung

Die Landesregierung NRW setzt sich für die Erhöhung des Stromanteils aus Wasserkraft ein. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat die förderpolitischen Aktivitäten zur Energiepolitik im Land NRW in dem Förderprogramm regenerative Energien - progres.nrw - gebündelt. Mit dem Förderbaustein „Markteinführung“ werden Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gefördert, die marktfähige Produkte zur effizienten Umwandlung und sparsamen Verwendung von Energie einschließlich Nah- und Fernwärme und zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen nutzen – so seit Februar 2017 auch wieder Wasserkraftanlagen mit einer Leistung bis 500 KWel.

Mit dem Programm soll die breite Markteinführung der vielen anwendbaren Techniken zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen und der rationellen Energieverwendung beschleunigt werden, um somit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten. Dabei sollen die Anlagentechniken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander zur Anwendung kommen.
   
Das Programm progres.nrw wird regelmäßig aktualisiert und so an die sich ändernden Rahmenbedingungen flexibel angepasst. Hier geht es zum aktuellen Programm.

Fördernehmer



 
Privatpersonen, Angehörige der Freien Berufe, Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU, Gemeinden und Gemeindeverbände als Träger von Schulen, Kindergärten, wissenschaftlichen, sozialen, kulturellen oder karitativen Einrichtungen oder bei bestimmten Vorhaben (kommunale Klimaschutzkonzepte, European Energy Award)
Förderthemen Erneuerbare Energien; hier Wasserkraftanlagen
Förderart  Zuschüsse
Fördergeber Land NRW
Ansprechpartner Bezirksregierung Arnsberg
Verwendungszweck    Netzgekoppelte Wasserkraftanlagen, Wirtschaftlichkeitsprüfung erfolgt im Einzelfall, Leistungsbegrenzung 500 kW
Geltungsdauer  Diese Richtlinie gilt bis zum 31.12.2022.

Kontakt

Bezirksregierung Arnsberg
Abteilung 6 Bergbau und Energie in Nordrhein-Westfalen
Goebenstraße 25
44135 Dortmund
Tel.:02931 82-0
Fax: 02931 82-2520
progres@bra.nrw.de
www.bra.nrw.de

Richtlinie für die Förderung von Maßnahmen der Wasserwirtschaft für das Hochwasserrisikomanagement und zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie

(Förderrichtlinie Hochwasserrisikomanagement und Wasserrahmenrichtlinie – FöRL HWRM/WRRL)

Der Runderlass des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft zur oben genannten Richtlinie des Landes NRW vom 11. April 2017 hebt die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen des Wasserbaus einschließlich Talsperren“ auf.

Fördernehmer
 
Kommunen, Kommunalverbände, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Privatpersonen
Förderthemen Infrastruktur; Erneuerbare Energien; Umweltschutz
Förderart Zuschüsse; 40% bis 80% der zuwendungsfähigen Kosten
Fördergeber Land NRW
Ansprechpartner
 
Bezirksregierung Arnsberg; Bezirksregierung Detmold; Bezirksregierung Düsseldorf; Bezirksregierung Köln; Bezirksregierung Münster
Verwendungszweck






 
Gefördert werden neben wasserwirtschaftlichen Maßnahmen für das Hochwasserrisikomanagement Maßnahmen zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Mitfinanziert werden Monitoring, Untersuchungen, Erhebungen und Planungen von grundsätzlicher oder überregionaler Bedeutung für die ökologische Gewässerentwicklung und die Gewässerdurchgängigkeit sowie Wasserbauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerdurchgängigkeit (gemäß §§ 27 bis 31 WHG), Flächenbereitstellung, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit.
Geltungsdauer

Diese Richtlinie gilt bis zum 30.4.2022.

Dipl.-Geogr. Stefan Prott
Leiter Themengebiet Wasserkraft
EnergieAgentur.NRW
02945 989189
prott@energieagentur.nrw
XING

Nina Kreutzadler M. Sc.
Themengebiet Wasserkraft
0211 86642295
kreutzadler@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.