EnergieAgentur.NRW

Strom erzeugen

Kleinwindenergieanlagen

Die Einsatzmöglichkeiten von Kleinwindenergieanlagen (KWEA) sind vielfältig. KWEA eignen sich für die Eigenstromversorgung privater Haushalte, landwirtschaftlicher Gebäude oder auch für klein- und mittelständische Unternehmen. Dabei können KWEA ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz betrieben werden oder aber als Anlage mit Wechselrichter und Stromzähler an das öffentliche Stromnetz angebunden sein.

Entsprechend des Einsatzgebietes erstreckt sich das Angebot von KWEA über Anlagen mit Masten von einigen Metern Höhe und Rotordurchmessern von etwa eineinhalb Metern bis zu Anlagen mit einer Gesamthöhe von bis zu 50 Metern. Die Leistungen der KWEA reichen von einigen Watt bis zu 50 Kilowatt. Abhängig von den Windverhältnissen am Standort kann eine Kleinwindenergieanlage bis zu 10.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen.

Kleinwindenergieanlagen sind außerhalb von Wohn- und Mischgebieten bis zu einer Anlagengesamthöhe von 10 Metern genehmigungsfrei, höhere Anlagen bis zu 50 Meter Gesamthöhe unterliegen der baurechtlichen Genehmigungspflicht (§ 65 Landesbauordnung - BauO NRW).

Eine Kleinwindenergieanlage kann an einem windhöffigen Standort Windstrom unterhalb des Preisniveaus von Haushaltsstrom generieren. Daher gilt: Je mehr Windstrom selbst verbraucht wird, desto höher die Wirtschaftlichkeit.

Photovoltaik

Die Photovoltaik stellt in eine hervorragende Möglichkeit dar, etwas für die Umwelt zu tun und durch günstigeren selbst produzierten Strom Geld zu sparen. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage sollte daher bei der Planung eines Neubaus bzw. bei einer Sanierung oder Effizienzsteigerung eines Gebäudes in Betracht gezogen werden.

Brennstoffzelle

Brennstoffzellen im Eigenheim? Das mag zunächst noch ungewöhnlich klingen, ist aber tatsächlich eine zukunftsweisende Technologie zur Versorgung des Wohnbereichs mit Strom und Wärme. Dazu wird ein sogenanntes Brennstoffzellen-Heizgerät anstelle des üblichen Heizkessels installiert und an das Erdgasnetz angeschlossen.

Brennstoffzellen gehen den direkten elektro-chemischen Weg und arbeiten lautlos, hocheffizient und verursachen keine schädlichen Emissionen. Weitere Vorteile sind die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme. Auf diese Weise geht keine Energie verloren. Und weil die Stromproduktion vor Ort und nur nach Bedarf erfolgt, treten auch keine Leitungsverluste auf. Insgesamt kann auf diesem Weg etwa die Hälfte der bisher für die Versorgung eines Haushaltes notwendigen Primärenergie eingespart werden. Und das ist nicht wenig, denn derzeit fallen etwa 30% des Primärenergiebedarfs in Europa in Wohngebäuden an.

Mikro-BHKW

Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW) bieten den Vorteil, dass sie effizient Strom und Wärme gleichzeitig bereitstellen. Dieses Prinzip wird als Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet und findet in großen Einheiten wie beispielsweise Krankenhäuser Anwendung.

Aber auch in Ein- oder Mehrfamilienhäusern mit entsprechendem Wärmebedarf kann ein Mikro-BHKW als klimafreundliche und hocheffiziente „stromproduzierende Heizung“ eingesetzt werden.

Übersicht

Heizen

Solarthermie

Solarthermie ist die Umwandlung von Strahlungsenergie der Sonne in Wärme oder auch indirekt in elektrische Energie.

Solarthermieanlagen sind zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung geeignet. Solarthermieanlagen verfügen heute über ein hohes Maß an technischer Zuverlässigkeit und Effizienz. Langzeituntersuchungen haben gezeigt, dass solarthermische Anlagen auch nach zwanzig Jahren wie am ersten Tag zuverlässig Wärme erzeugen.

Wärmepumpe

Wärmepumpen sind eine effiziente und umweltfreundliche Methode, unterschiedlichste Gebäude zu beheizen. Sie sind sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand vielfältig einsetzbar.

Wärmepumpen unterscheiden sich im Hinblick auf die Planung und Installation von herkömmlich befeuerten Heizungsanlagen im Wesentlichen durch die Erschließung der Wärmequelle. Für die sinnvolle Nutzung der Umgebungswärme stehen die Wärmequellen Erdreich, Grundwasser und Umgebungsluft zur Verfügung.

Brennstoffzelle

Brennstoffzellen im Eigenheim? Das mag zunächst noch ungewöhnlich klingen, ist aber tatsächlich eine zukunftsweisende Technologie zur Versorgung des Wohnbereichs mit Strom und Wärme. Dazu wird ein sogenanntes Brennstoffzellen-Heizgerät anstelle des üblichen Heizkessels installiert und an das Erdgasnetz angeschlossen.

Brennstoffzellen gehen den direkten elektro-chemischen Weg und arbeiten lautlos, hocheffizient und verursachen keine schädlichen Emissionen. Weitere Vorteile sind die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme. Auf diese Weise geht keine Energie verloren. Und weil die Stromproduktion vor Ort und nur nach Bedarf erfolgt, treten auch keine Leitungsverluste auf. Insgesamt kann auf diesem Weg etwa die Hälfte der bisher für die Versorgung eines Haushaltes notwendigen Primärenergie eingespart werden. Und das ist nicht wenig, denn derzeit fallen etwa 30% des Primärenergiebedarfs in Europa in Wohngebäuden an.

Mikro-BHKW

Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW) bieten den Vorteil, dass sie effizient Strom und Wärme gleichzeitig bereitstellen. Dieses Prinzip wird als Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet und findet in großen Einheiten wie beispielsweise Krankenhäuser Anwendung.

Aber auch in Ein- oder Mehrfamilienhäusern mit entsprechendem Wärmebedarf kann ein Mikro-BHKW als klimafreundliche und hocheffiziente „stromproduzierende Heizung“ eingesetzt werden.

Fernwärme

Als Nah- bzw. Fernwärme wird Wärme bezeichnet, die nicht in oder auf dem Gelände des versorgten Gebäudes erzeugt wird.

Die Wärme, die in Heizzentralen entsteht, wird über gut isolierte Rohrleitungen zum Verbraucher transportiert. Als Transportmedium kommt Wasser zum Einsatz. Ein Zusammenschluss mehrerer dieser Leitungen nennt man Wärmenetz.

Holzpellets

Holzpellets sind klimafreundlich, ökologisch & regional verfügbar

In Zeiten des Klimawandels spielen Holzpellets als regionaler, regenerativer Energieträger im Bemühen um eine sichere und nachhaltige Energieversorgung eine wichtige Rolle. Holzpellet-Heizungen sind durch ihre CO2-neutrale Verbrennung eine klimafreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern wie Gas- und Öl. Sie leisten insbesondere in Kombination mit energiesparenden Maßnahmen und thermischen Solaranlagen einen erheblichen Beitrag zur Energiewende. Sie sichern Arbeitsplätze sowie regionale Strukturen, da die Belieferung mit Holzpellets aus ausreichend heimischer Produktion erfolgen kann.

Holzpellets sind wirtschaftlich eine sehr gute Alternative

Der Pelletpreis entwickelt sich unabhängig von Öl- und Gaspreisen und liegt rückblickend, durchschnittlich deutlich unter den Preisen für fossile Brennstoffe. Dies, sowie zahlreiche Förderungsprogramme führt dazu, dass sich die vergleichsweise höheren Anschaffungskosten einer Holzpellet-Heizanlage schnell amortisieren.

Holzpellet-Heizanlagen lassen sich bequem & komfortabel bedienen

Holzpellet-Heizungen sind komfortabel und pflegeleicht in Betrieb und Wartung. Sie überzeugen durch hohe Wirkungsgrade von bis zu 95 Prozent. Die kleinen Holzpresslinge sind homogen, trocken und zertifiziert. Die Brennstoffmenge und der Verbrennungsvorgang in der Anlage aufeinander abgestimmt und mit einer automatischen Verbrennungstechnik ausgestattet – dies führt zu geringen Emissionswerten. In Einfamilienhäuser bieten sich verschiedene Heizsysteme an. Diese unterscheiden sich vor allem in Bezug auf Leistung und Bedienkomfort. Pellet-Einzelöfen sind vor allem für die Aufstellung und Beheizung einzelner Wohnräume konzipiert. Holzpellet-Zentralheizungen beheizen ein komplettes Einfamilienhaus. Abhängig vom Platzangebot und der Ausstattung des Hauses bieten sich dem Verbraucher mehrere Möglichkeiten der Brennstofflagerung.

Öl- /Gasheizung

Brennwertkessel sollten immer dann zum Einsatz kommen, wenn die fossilen Energieträger Gas oder Öl verwendet werden. Sie sind technisch ausgereift, wirtschaftlich im Betrieb, effizienter als vergleichbare Niedertemperaturkessel und nur mit wenigen Ausnahmen auch in bestehenden Gebäuden einsetzbar.

Unabhängig davon, ob eine Heizungssanierung ansteht oder nicht, können auch bestehende Heizungsanlagen in vielen Fällen optimiert werden.

Optimieren Sie die Regelung Ihrer Heizungsanlage. Die Heizkurve ist dann richtig eingestellt, wenn sämtliche Räume mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen ausreichend erwärmt werden. Lassen Sie den Einbau von Hocheffizienzpumpen prüfen und einen hydraulischen Abgleich durchführen.

Übersicht

Lüftung

Lüftungsanlagen

Lüftungsanlagen bieten eine komfortable Lösung, um dauerhaft den optimalen Luftwechsel im Gebäude sicherzustellen. Man unterscheidet zwischen dezentralen und zentralen Lüftungsanlagen.

Weil Fenster geschlossen bleiben können, sorgen die Anlagen auch bei ungünstigen Lärm- oder Wetterverhältnissen komfortabel für die hygienisch notwendige Mindestlüftung. Anlagen mit Feinfilter ermöglichen es Allergikern selbst während des Pollenflugs beschwerdefrei zu atmen. Trotzdem können Fenster selbstverständlich jederzeit geöffnet werden. Ist jedoch niemand zu Hause und sind die Fenster geschlossen, sichert die Lüftungsanlage, dass Restfeuchte und Schadstoffe sicher abgelüftet werden. Ist die Anlage zudem mit einer Wärmerückgewinnung (WRG) ausgestattet, steigt die Energieeffizienz des Gebäudes enorm. Außerdem steigt der Komfort, denn die Außenluft kommt vorgewärmt ins Gebäude.

Fensterlüftung

Menschen halten sich bis zu 90 Prozent der Zeit in geschlossenen Räumen auf. Ein regelmäßiger Luftaustausch ist notwendig um einen zu hohen CO2-Gehalt, den Gehalt an Schadstoffen und Ausdünstungen aus Möbeln „weg zu lüften“. Auch zu hohe Luftfeuchtigkeit muss durch regelmäßiges Lüften gesenkt werden um das Risiko eines Schimmelbefalls zu vermeiden.

Dennoch gilt beim Lüften das richtige „Maß“ zu finden. Ein zu hoher Luftwechsel führt zu unnötig hohem Energieverbrauch, gesundheitsschädlicher trockener Raumluft, zu Schimmelbildung durch kühle Wände und zudem „zieht“ es.

Die Zielvorgabe lautet deshalb: Der Luftwechsel in einem Gebäude muss – aus gesundheitlicher Sicht – so groß wie nötig sein; andererseits – aus energetischer Sicht – so gering wie möglich.

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Gebäudehülle

Wärmeschutz

Aus alten, nicht gedämmten Gebäuden entweicht viel Wärme durch Fenster, Außenwände, Dach und Keller. Durch die Dämmung der Gebäude und den Einsatz von modernen Fenstern können diese Wärmeverluste minimiert, der Wohnkomfort gesteigert und die Energiekosten verringert werden. Außerdem trägt die Wärmedämmung durch die Erhöhung der Oberflächentemperaturen der Innenwände zur Reduzierung eines Schimmelbefalls im Wohnraum bei.

Übersicht

Planung und Umsetzung

Energetisch Sanieren in fünf Schritten

Viele Hausbesitzer stehen vor der Entscheidung, Ihr Haus energetisch zu sanieren – wissen aber nicht so recht, wo Sie anfangen sollen. Hier finden Sie Informationen zu den wichtigsten Schritten einer energetischen Sanierung.

Fördermöglichkeiten

Zur Finanzierung hochwertiger energetischer Sanierungsmaßnahmen stehen Ihnen bundes- und NRW-weite, sowie regionale Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Eine Übersicht und weitere Infos bietet das Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW

Energieausweis

Der Energieausweis bewertet den energetischen Zustand eines Gebäudes und muss beim Verkauf und der Vermietung von Wohnräumen vom Eigentümer vorgelegt werden. Nach Sanierungsmaßnahmen muss der Energieausweis aktualisiert werden. Im Energieausweis sind Angaben zum Gebäude, zur Beheizung sowie die Energiekennwerte des Gebäudes enthalten.

Energieberatung

Eine qualifizierte Energieberatung in Ihrem Haus bietet eine verlässliche Grundlage für ein Sanierungsvorhaben. Der Energieberater erkennt die energetischen Schwachpunkte Ihres Gebäudes und klärt Sie über eine sinnvolle Kombination der Sanierungsmaßnahmen auf.

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Rechtliches

Impressum

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