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Kleve, Nordrhein-Westfalen

Europa-Radbahn Kleve-Kranenburg – Grenzenlos Fietsen

Europa-RadBahn Kleve-Kranenburg-Nimwegen: Ein Weg für Pendler, für den Einkauf, für die Freizeit

Um den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern, bauen die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg die Europa-RadBahn. Die neue Trasse wurde von Beginn an so geplant, dass sie neben konventionellen Rädern auch für Stärken der E-Mobiltät auf dem Rad zur Geltung bringt. So ist die neue Europa-RadBahn drei Meter breit, um gefahrloses Überholen in beide Fahrtrichtungen zu garantieren. An Straßenquerungen sorgen Vorrangschaltungen für allenfalls kurze Stopps oder gar durchgängiges Fahren. Wer will und kann ist also problemlos flott unterwegs und schnell am Ziel. Gleichzeitig können auch Touristen oder eher gemütliche Freizeitradler die neue Strecke für einen Ausflug oder die täglichen Besorgungen nutzen.

Für alle Nutzer stehen jedenfalls erstklassige Verbindungen in die Radwegenetze von Kleve und Kranenburg zur Verfügung. Den Namen Europa-RadBahn verdient sich das Vorhaben durch die Anbindung in das niederländische Radwegenetz rund um und in Nijmegen.

Rast- und Abstellplätze sowie Ladestationen und ein Radverleih machen die neue Strecke für alle Nutzer komfortabel. In Kleve wird die Strecke innerorts mit LED-Leuchten ausgestattet und Fuß- und Radweg durch Markierungen getrennt. Auch auf der niederländischen Seite finden Verbreiterungen auf drei Meter statt, um die Durchgängigkeit der Strecke zu verbessern und das Fahrerlebnis überall gleich komfortabel zu gestalten. Damit wird die Europa-Rad Bahn zum Anschauungsbeispiel für vergleichbare Regionen. Die Europa-RadBahn soll im Sommer 2019 fertiggestellt sein.

Besonderheiten

Die Europa-RadBahn stellt eine erstklassige Radverbindung zwischen der deutschen Kreisstadt Kleve und dem niederländischen Zentrum Nimwegen dar. Die regen Pendlerverkehre durch Studenten und Arbeitnehmer entlang der Strecke und den angeschlossenen Radwegnetzen erhalten damit eine neue und komfortable Achse, die nicht zuletzt für neue und werdende E-Biker attraktiv ist. Hier kommen die Vorzüge der neuen Technik voll zur Geltung.

Dabei ist die neue Trasse kein Radschnellweg, sondern ein den Anforderungen und der Region angepasster, moderner und klimafreundlicher Verkehrsweg, der Maßstäbe setzt.

Finanzierung

Das Gesamtprojekt mit einer Investitionssumme von 6,52 Mio. Euro wird im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt. Für die Strecke entlang der Bahntrasse hat der Bund seine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 4,3 Mio. Euro (70 % Förderquote) zugesichert. Darüber hinaus fördert das Land Nordrhein-Westfalen mittels einer erstmalig in Nordrhein-Westfalen beispielhaft umgesetzten Co-Finanzierung mit rund 921.000 Euro (15% Förderquote) den Ausbau der grenzüberschreitenden Radwegverbindung. Für die Kommunen verbleibt ein Eigenanteil in Summe von rund 1,3 Mio. Euro.

Ergebnisse

Ein erster Bauabschnitt in Kleve ist bereits fertiggestellt. Der 2. Bauabschnitt hat begonnen. Voll funktionsfähig wird die Strecke im Sommer 2019 sein.

 

Veröffentlichung

Autor: Stadt Kleve
Stand: 2018

Kommune

Kreis: Kreis Kleve
Reg.-Bez.: Düsseldorf
Region: Niederrhein

Kontaktdaten

Stadt Kleve
Bernhard Klockhaus
Fachbereichsleiter Tiefbau
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.: 02821 / 84322
E-Mail
E-Mail: bernhard.klockhaus@kleve.de

Bilder

Zuwendungsbescheid Kleve Kranenburg Bergen Dal.
Foto: Stadt Kleve

Spatenstich.
Foto: Stadt Kleve

Querschnittsverbreiterung Brücke.
Foto: Stadt Kleve

Selbsteinschätzung

Links

» Stadt Kleve
» Radverkehrskonzept Umsetzung
» Europa-RadBahn
» YouTube Film Europa-Radbahn

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Maßnahmenbereiche

4. Mobilität
6. Kommunikation