Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+

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Bei Mietstromprojekten wird in einer vermieteten Immobilie – durch PV und/oder Blockheizkraftwerke (BHKW) – Strom erzeugt.
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Solarkataster NRW – Was kann mein Dach zur Energiewende beitragen?

Nachfrage nach Solarstromanlagen steigt deutlich.
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PV.Rechner

Größte Dach-Photovoltaikanlage im Ruhrgebiet eingeweiht

Das Potenzial, das Gewerbebauten in NRW für die Photovoltaik bieten, ist immens. 
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Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+

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/solarenergie/groesste_dach-photovoltaikanlage_im_ruhrgebiet_eingeweiht
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Eine Kampagne des:

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit Unterstützung von:

LEE NRW
IHK NRW
EnergieAgentur.NRW

Information

Dachtypen, Statik und Ausrichtung

Foto: Pixabay
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Für die Installation von Photovoltaikanlagen sind nahezu alle Dachtypen geeignet. Am einfachsten ist die Installation auf Flachdächern sowie Schrägdächern mit Trapezblecheindeckung. Da die Photovoltaikanlage mehrere Jahrzehnte auf den Dächern verbleiben wird, sollte der Zustand des Daches vor der Installation geprüft werden, damit  Schäden ausgebessert werden können. Neben Dächern sind prinzipiell auch Fassaden für die Installation von Photovoltaikmodulen geeignet. Diese Variante kommt allerdings eher im Neubau in Frage.

Neigung/Ausrichtung

Geeignet:

  • Flachdächer (Neigung = 0°),
  • Schrägdächer aller Ausrichtungen mit geringer Neigung (Neigung < 15°),
  • Schrägdächer in Ausrichtung O/W mit moderater Neigung (Neigung < 40°)
  • Sheddächer in südlicher Ausrichtung
  • Fassaden in südlicher Ausrichtung

Weniger geeignet:

  • Sheddächer, die nicht in südliche Richtung ausgerichtet sind
  • Schrägdächer in Ausrichtung Nord mit einer Neigung > 15° scheiden für eine Belegung mit Modulen in den meisten Fällen aus.
  • Flachdächer mit einer großen Anzahl an Hindernissen (Verrohrung, Klimatisierung, Dachkuppeln, Verglasung, Schornsteine)

Statik

Photovoltaikanlagen bringen zusätzliche Dachlasten mit sich. Aus diesem Grund muss im Vorfeld ggf. durch einen Statiker geprüft werden, ob das Dach genügend Traglastreserven aufweist. Durch das Eigengewicht der Module und der Unterkonstruktion entstehen neue Flächenlasten. Zudem können bei windigem Wetter Druck- und Sogkräfte auf die Module und das Dach wirken. Hierzu kann die Unterkonstruktion mit Gewichten künstlich beschwert werden, um ein Abheben der Module zu verhindern.

Je steiler die Module aufgeständert werden, desto umfangreicher muss die Ballastierung ausfallen - es sei denn, die Unterkonstruktion kann im Dach mechanisch verankert werden. Um die Dachlasten zu minimieren, wird daher meist auf eine flache Aufständerung (Neigung < 10 °) zurückgegriffen, um auftretende Druck- und Sogkräfte zu reduzieren. Die Zusatzbelastung einer modernen PV-Anlage beträgt heutzutage nur noch 13 bis 20 kg/m². Bei sehr knappen Lastreserven kann darüber hinaus auf besonders leichte PV-Module zurückgegriffen werden. Zudem können die Modul- bzw. Reihenabstände vergrößert werden, um die Flächenlast besser zu verteilen bzw. insgesamt weiter zu reduzieren. Diese Maßnahmen ermöglichen daher die Installation einer PV-Anlage auf Dächern, die bisher aus statischer Sicht nicht geeignet waren. Bei Schrägdächern spielt die Statik meist eine untergeordnete Rolle, da die Unterkonstruktion mit den Modulen in der Dachkonstruktion verschraubt wird.

Da im gewerblichen Kontext sehr oft Flachdächer vorhanden sind, stellen flach aufgeständerte Photovoltaikanlagen (Neigung ca. 10°) in Ost-West Ausrichtung einen sinnvollen Kompromiss in Bezug auf Flächeneffizienz, Ertrag, Ertragsverlauf, Kosten und statischer Eignung dar.

Carl-Georg von Buquoy
Leiter Themengebiet Photovoltaik
EnergieAgentur.NRW
0211 86642249
buquoy@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

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