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Förderung

Förderung des Bundes

Mieterstromgesetz am 25.7.2017 in Kraft getreten
Nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat ist das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des EEG im Bundesgesetzblatt am 25.07.2017 in Kraft getreten.

Die Kernpunkte des Gesetzes sind:

  • Der Anbieter des Mieterstroms aus PV-Anlagen erhält je nach Anlagengröße einen Zuschlag zwischen 2,21 und 3,81 Cent pro Kilowattstunde zusätzlich zu dem Erlös, den er beim Stromverkauf an den Mieter erzielt.
  • Zum Schutz der Mieter gilt ein Höchstpreis von 90 Prozent des örtlichen Grundversorgertarifs.
  • Die Mieter haben die Wahl, Strom „direkt vom Dach“  oder von einem Energieversorger zu beziehen. Der Mieter darf durch den Mieterstromvertrag nicht länger als ein Jahr gebunden werden und kann diesen unabhängig vom Mietvertrag kündigen.
  • Die maximale Leistung der PV-Anlage darf 100 kWp je Gebäude nicht überschreiten
  • Die Förderung ist auf Wohngebäude begrenzt: 40 Prozent der Gebäudefläche müssen Wohnfläche sein.
  • Gefördert wird insgesamt eine installierte Leistung von 500 Megawatt pro Jahr.

Ein ausführliches Merkblatt („Anwendungsanleitung“) zum Gesetzt hat der BSW (Bundesverband Solarwirtschaft) veröffentlicht.

Förderprogramm des Landes NRW

Förderprogramm Energiespeicher / Batteriesysteme
Mit dem Baustein „ elektrische Energiespeicher (Batteriesysteme)“ fördert das Land NRW im Rahmen des Programms „progres.NRW-Markteinführung“ Batteriespeicher, die bei Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen, mit einem Fördersatz von bis zu 50% (bei einer maximalen Investitionssumme von 75.000 €)

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

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