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Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft

Das Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft

Hintergrund

Die Kraftstoffversorgung der EU ist zurzeit zu 70 Prozent von Ölimporten abhängig. Dieser Anteil wird bis 2020 auf 95 Prozent anwachsen, wenn keine nachhaltigen Veränderungen eintreten. Die Bedeutung dieses Trends kann man daran messen, dass das Verkehrsaufkommen auch weiterhin um ca. zwei Prozent pro Jahr ansteigen wird. Die zukünftige Energiepolitik steht dabei im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Klimaschutz. Generell sollte Mobilität die Kriterien Sicherheit, Sauberkeit und Bezahlbarkeit erfüllen.

Laut Klimaschutzplan des Bundes sollen die Treibhausgasemissionen des Sektors Verkehr  bis zum Jahr 2030 um 40 bis 42 Prozent (gegenüber 1990) gesenkt werden. Eine Reihe von Klimaschutzkonzepten, bspw. für den Straßenverkehr, sollen Maßnahmen aufzeigen, wie die Treibhausgasemissionen bis 2030 gemindert werden können. Dies wird vor dem Hintergrund der entsprechenden Vorschläge auf EU-Ebene erfolgen.

Die zukunftsgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik beschäftigt sich daher intensiv mit dem Bereich der Mobilität. Die Mobilität ist eine Grundlage der modernen Industriegesellschaft. 20 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland stammen derzeit aus dem Verkehr (Zwölf Prozent trägt der PKW-Verkehr dazu bei). Zur nachhaltigeren und klimaschonenden Gestaltung des Verkehrs wird zukünftig eine Senkung der CO2-Emissionen angestrebt. Die Durchschnittsflotten der Automobilhersteller müssen künftig einen gewissen Zielwert erreichen, der sukzessive gesenkt wird. Der Grenzwert von 120 g CO2/km respektive 130 g CO2/km galt ab 2015 zu 100 Prozent. 2021 soll der CO2-Mittelwert bei Neuwagen höchstens 95 g CO2 pro km betragen.

Effiziente Antriebsstrategien und nachhaltig erzeugte Kraftstoffe werden zunehmend dazu beitragen, Mobilität umweltverträglicher zu gestalten. Bis dahin müssen neue Konzepte identifiziert, erprobt und über die Anwendung zur Wirtschaftlichkeit gebracht werden.

Kurzbeschreibung des Netzwerks

Das Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft mobilisiert alle Kräfte über die gesamte Wertschöpfungskette, die die nachhaltige Nutzung von zukunftsfähigen Kraftstoffen und Antrieben sowie deren Verwendungsformen für Nordrhein-Westfalen vorantreiben und im Land etablieren. Mit der Bündelung in diesen Bereichen tätiger nordrhein-westfälischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist das Netzwerk Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform, um gemeinsam Lösungen für zukunftsfähige Mobilitätsformen zu entwickeln.

Aufgaben und Ziele des Netzwerks:

  • Entwicklung, Initiierung und Unterstützung von Projekten zum Zwecke der Stärkung der Innovationskraft von Unternehmen im Bereich zukunftsweisender Kraftstoff-Technologien
  • Etablierung als Informations- und Kommunikationsplattform für Akteure aus Forschung und Industrie, Aufbau des Netzwerks
  • Öffentlichkeitsarbeit durch Veranstaltungen, Vorträge und Veröffentlichungen, Internationalisierung durch Messeauftritte und Delegationsreisen
  • Unterstützung bei der Realisierung von Unternehmensansiedlungen in Kooperation mit regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften
  • Fachgespräche bei Unternehmen, Workshops

Ausgehend von einer ganzheitlichen Kraftstoff- und Antriebsstrategie, die in Anlehnung an die Überlegungen des Bundes und der EU unter den Leitgedanken der Energieeffizienz formuliert wurde, widmet sich das Netzwerk der Entwicklung verbrauchseffizienter Fahrzeugkomponenten und Elektro-Antriebssysteme. Für das Netzwerk ergeben sich daraus folgende Themenschwerpunkte:

  • Effiziente und klimagerechte Fahrzeug- und Antriebskonzepte
  • Kraftstoffe und erneuerbare Energien
  • Technische Infrastruktur
  • Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie

Herr Dr. Frank Köster
Leiter Themengebiet Mobilität
Leiter Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft

EnergieAgentur.NRW
0209 1672811
koester@energieagentur.nrw

Herr Gerd Uwe Funk
Mobilität
Kommunikation

EnergieAgentur.NRW
0209 1672813
funk@energieagentur.nrw
XING

Herr Dipl.-Kfm. Christopher Olvis
Themengebiet Mobilität
Netze, Speicher

EnergieAgentur.NRW
0209 1672812
olvis@energieagentur.nrw

Herr Alexander Holle
Elektromobilität
EnergieAgentur.NRW
0209 1672830
0151 65531431
holle@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.