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Information

AG 2 Flexibilitätsoptionen für die Industrie

Die Zielgruppe der Arbeitsgruppe 2 sind energieintensive Industrie- und Gewerbebetriebe, KMUs sowie Anlagenbauer und Zulieferbetriebe. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien sinken die Anteile der konventionellen Kraftwerke an der Stromerzeugung und somit auch ihr wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Netzstabilität. Es bedarf an Alternativen um die von ihnen erbrachte Regelleistung zu ersetzen. Große Potentiale bieten diesbezüglich regelbare Lasten, die insbesondere in Industrie und Gewerbe vorhanden sind. Hierbei geht es konkret um eine mit betrieblichen Maßnahmen vorbereitete Lastreduktion oder Lasterhöhung, die freiwillig geschieht. Das Unternehmen wird für diese Aufwendungen und im Falle von Lastverzicht für seine entgangenen Gewinne entschädigt. Ziel ist es das Stromangebot und die Stromnachfrage zeitlich zu synchronisieren.

Nachdem sich die Unternehmen in den letzten Jahren auf Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz konzentriert haben, wird zunehmend auch die Nutzung von Flexibiltätsoptionen im Produktionsprozess interessant. Bereits in vielen Branchen können Flexibilitäten erfolgreich realisiert werden.

  • Metallverarbeitung, Metallschmelzen
  • Chemische Industrie
  • Zementindustrie
  • Papierindustrie
  • Glas, Keramik, Steine, Erden
  • Nahrungs-, Futtermittel und Getränke
  • Gummi und Kunststoff
  • Sonstige

Viele Prozesse in der Industrie bergen ungenutzte Potentiale für Laststeuerung

  • Klimaanlage, Ventilation, Druckluft
  • Kühlhaus, Kühlraum, Kälteanlage, Gefriertruhen
  • Speicherheizungen, Warmwasser
  • Luftzerlegung
  • Aluminium-Elektrolyse
  • Zementmühlen
  • Kalander, Zellstoffmahlung,
  • Altpapieraufbereitung
  • Papiermaschine, Papierbeschichtung
  • Elektrischer Lichtbogenofen
  • Chlor-Alkali-Elektrolyse

Die Arbeitsgruppe geht den Fragen nach, welche industriellen und gewerblichen Prozesse sich (besonders gut) flexibilisieren lassen, welche Vermarktungs- und Erlösmöglichkeiten der Markt bietet, welche regulatorischen Rahmenbedingungen bestehen und wie der aktuelle Entwicklungsstand ist. Um über Flexibilitätsoptionen zu informieren und diese gemeinsam zu diskutieren, ist eine NRW-weite Road-Show geplant, bei der die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen von intelligentem Lastmanagement erörtert werden.

Bisher sind folgende Fachgruppen angedacht:

FG2.1: Demand/Supply Side Management

FG2.2: Eigenversorgung

Termine
 

Herr Dr. Eckehard Büscher
Leiter Netzwerk Energiewirtschaft - Smart Energy
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 21094415
buescher@energieagentur.nrw

Frau Stella Poelzig
Bereichsleiterin Energiewirtschaft
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 21094418
poelzig@energieagentur.nrw
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LinkedIn

Herr Janwillem Huda
Netzwerk Bergbauwirtschaft - Smart Mining global, Netzwerk Energiewirtschaft - Smart Energy
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 21094417
Mobil: 0171 3319026
huda@energieagentur.nrw
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Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.