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Verteilnetz

 

Durch die Energiewende gewinnen die Verteilnetze zunehmend an Bedeutung.

Warum ist das so?

Bis vor wenigen Jahren versorgten nahezu ausschließlich zentral gesteuerte Kraftwerke die Verbraucher mit Strom. Dieser wurde für gewöhnlich an aus Erzeugersicht optimalen Standorten erzeugt. Resultat ist ein Stromnetz, das in der jetzigen Form (noch) als Einbahnstraße konzipiert ist. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ändert sich diese Struktur im Laufe der Energiewende. Erneuerbare Erzeuger und neue emissionsarme Verbraucher sind zum Großteil (über 90 Prozent) im Verteilnetz angegliedert. Hierzu gehören zum Beispiel neben den bisherigen Verbrauchern:

  • Windkraftanlagen & Photovoltaik-Anlagen
  • Biogasanlagen & Wasserkraftwerke
  • Elektroautos, KWK-Anlagen & Wärmepumpen
Das Energiesystem ändert sich also, weg von einem zentralen Top-Down-, hin zu einem zunehmenden dezentralen Bottom-Up-System. Außerdem werden die Verteilnetze vermehrt zu smart grids ausgebaut.

Dieser Wandel und sich daraus ergebende neue Geschäftsmodelle bringen enorme Herausforderungen mit sich, mit denen wir uns innerhalb des Netzwerks Netze und Speicher in der Arbeitsgruppe Verteilnetze (AG 2) beschäftigen.

Zusammen mit unseren Netzwerkmitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik, arbeiten wir an diesen Herausforderungen zusammen in der AG 2. Die Leitung der AG 2 wird vertreten durch:

Die AG 2 hat für die Verteilnetze wesentliche Handlungsfelder erarbeitet. Die Ergebnisse sind in der Broschüre Verteilnetze in Nordrhein-Westfalen (Stand 2017) zusammengefasst.