Netze & Speicher

Broschüre: Sektorenkopplung in Nordrhein-Westfalen

Handlungsempfehlungen für NRW zu den Themen Netze und Speicher.

Handlungsempfehlungen für NRW

Plattform Sektorenkopplung

Unsere Projektdatenbank: Plattform Sektorenkopplung

/netze/das_verteilnetz__rueckgrat_der_energiewende
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Information

Lastmanagement

Der Strommarkt 2.0 ist die Antwort der Politik auf sich verändernde Rahmenbedingungen durch einen stetig wachsenden Anteil wetterabhängig einspeisender erneuerbarer Energien. Die so genannten fluktuierenden erneuerbaren Energien rücken Schritt für Schritt ins Zentrum des Energieversorgungssystems, das sich dadurch grundlegend verändert.

Parallel zum weiterhin notwendigen Zubau erneuerbarer Energien braucht es zusätzliche Maßnahmen, damit die Systemtransformation gelingen kann. Hierzu ist es insbesondere wichtig, den Verbrauch in den Fokus zu nehmen.

Bei der Betrachtung des Energieverbrauchs gibt es zwei zentrale Themen, die darüber entscheiden, in welcher Geschwindigkeit die Energiewendeziele erreicht werden. Die erste große Herausforderung ist die Energieeffizienz. Die Kilowattstunde, die für Stromanwendungen nicht verbraucht wird, muss nicht erzeugt werden, beziehungsweise kann in den Sektoren Wärme und Mobilität eingesetzt werden und so fossile Brennstoffe ersetzen. Bei dieser Form der alternativen Verwendung spricht man von Sektorenkopplung. Aus Systemsicht betrachtet ermöglicht sie eine weitgehende Elektrifizierung der kompletten Energieversorgung und stellt damit eine Variante dar, wie auf ein Überangebot aus Erneuerbaren Energien reagiert werden kann.

Je höher die Anteile wetterabhängiger erneuerbarer Energien aber werden, desto häufiger entstehen auch Situationen, in denen Sonne und Wind nicht genug Strom produzieren, um die gesamte Nachfrage zu decken. In diesen Situationen ist es besonders wichtig, dass Energieverbraucher kurzfristig reagieren können und spontan oder für einen längeren Zeitraum die Nachfrage reduzieren können. Diese Art der Reaktion auf ein sich veränderndes Stromangebot nennt man Lastmanagement oder Demand Response beziehungsweise Demand Side Management (DSM).

In der Literatur wird unterschieden zwischen unterschiedlichen Formen von Lastmanagement. Die Sektorenkopplung stellt dabei eine Sonderform da, weil sie nicht innerhalb eines Prozesses den Verbrauch situativ erhöht oder verringert, sondern eine Brücke in einen anderen Verbrauchssektor schlägt. Welche Potenziale das Lastmanagement in Nordrhein-Westfalen hat, untersucht eine Studie der EnergieAgentur.NRW, die vom Büro für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) Aachen durchgeführt wurde.

Dipl.-Ing. Frank Schäfer
Leiter Themengebiet Netze, Speicher
EnergieAgentur.NRW
0211 86642147
schaefer@energieagentur.nrw

Bettina Miserius M. A.
Themengebiet Netze, Speicher
EnergieAgentur.NRW
0211 86642211
miserius@energieagentur.nrw
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Dr.-Ing. Alexa Velten
Themengebiet Netze, Speicher
EnergieAgentur.NRW
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Jasmin Wagner M. Sc.
Themengebiet Netze, Speicher
EnergieAgentur.NRW
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Jennifer Ziller M. A.
Themengebiet Netze, Speicher
EnergieAgentur.NRW
0211 86642283
0151 - 62454611
ziller@energieagentur.nrw
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