Klimaschutz

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Die Sporthalle aus den 1950-er Jahren erstrahlt in neuem Glanz.
Foto: Gemeinde Wachtberg-Pech

Projektbeispiel: Sporthallensanierung reduziert CO2-Ausstoß über 70 Prozent

Neu in der Mediathek: Warming Stripes NRW 2019

Neue Broschüre: Klimaneutrale Veranstaltungen

Energiemanagementsystem Kom.EMS steht jetzt für NRW-Kommunen bereit

Im Projekt ErneuerbareEnergien.NRW wird die Energiewende weitergedacht. Die stromerzeugenden Erneuerbaren Biomasse, Geothermie, Photovoltaik, Wasserkraft und Windenergie sowie die Bereiche Finanzierung & Geschäftsmodelle und das Team Beteiligung & Planung agieren hier gemeinsam und richten den Blick auf Verbundlösungen.
Grafik: EnergieAgentur.NRW

Energiewende weitergedacht:
ErneuerbareEnergien.NRW

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Information

Welt-Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP)

Seit 1995 findet jährlich die Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention, auch Welt-Klimakonferenz (United Nations Climate Change Conference) genannt, statt. Seit dem Jahr 2005 treffen sich im Rahmen der COP zudem die Mitglieder des Kyoto-Protokolls. Die Klimarahmenkonvention gilt seit 1994. Sie definiert den Klimawandel als ernstes Problem und verpflichtet die rund 200 Mitgliedsstaaten zu Klimaschutzmaßnahmen.

Klimaziele und Regelheft

Während der COP 21 in Paris (2015) wurde ein Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll beschlossen, der eine Begrenzung der Erwärmung auf möglichst 1,5 °C vorsieht. Während der nachfolgenden Konferenzen in Marrakesch (Marokko, COP 22, 2016) und Bonn (COP 23, 2017) wurden auf der COP 24 in Katowice (Polen, 2018) schließlich gemeinsame Regeln zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele vereinbart. So sollen für die Staaten gemeinsame verbindliche Mindeststandards bei der Berichterstattung über Treibhausgas-Emissionen und andere Klimaschutzmaßnahmen zur Anwendung kommen. Diese neuen Standards für die Berichterstattung sollen ab 2022 für Industrieländer und ab 2024 für Schwellen- und Entwicklungsländer gelten. Ab dem Jahr 2023 wird es darüber hinaus eine Bestandsaufnahme zu weltweiten Zielerreichung der Klimaschutzbemühungen geben, die alle fünf Jahre aktualisiert wird.

Virtueller Klimagipfel am 12.12.2020

Da die geplante UN-Klimakonferenz wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, haben die Vereinten Nationen einen eintägigen Klimagipfel veranstaltet. Rund 70 Staats- und Regierungschefs stellten dabei ihre Pläne und Fortschritte im Klimaschutz vor. Die Bundesrepublik hat beim digitalen UN-Klimagipfel knapp 500 Millionen Euro zugesagt, um ärmere Länder beim Klimaschutz zu unterstützen. Deutschland wolle zusätzlich knapp 500 Millionen Euro bereitstellen und halte somit die Zusage ein, die Klimafinanzierung bis 2020 auf jährlich vier Milliarden Euro zu verdoppeln. Deutschland hat zugesagt sich dafür einzusetzen, das bis zum nächsten UN-Klimagipfel in Glasgow im Dezember 2021 geklärt wird, wie es mit den Hilfen der reicheren Länder für die Ärmeren für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel weitergeht. Die Industrieländer hatten 2009 in Kopenhagen versprochen, bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar aus öffentlichen und privaten Quellen für Klimaschutz in Entwicklungsländern zu mobilisieren. Zuletzt hatten die Vereinten Nationen kritisiert, dass diese Summe noch nicht erreicht ist.

COP 26 in Glasgow

Das Pariser Klimaabkommen 2015 ist der international vereinbarten Rahmen für Beiträge aller Länder im Kampf gegen den Klimawandel. Vom 1. bis 12. November 2021 soll sich die internationale Gemeinschaft in Glasgow versammeln um die Umsetzung des Abkommens weiter voranzutreiben. Thema wird in Glasgow vor allem sein, wie die Anstrengungen der Staaten verstärkt werden können. Die Klimaschutzbeiträge, die die Staaten bisher zugesagt haben, sind nicht ausreichend, um das Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Weiterhin sollen in Glasgow Regeln für die Zusammenarbeit der Staaten unter Artikel 6 des Paris-Abkommens vereinbart werden. Dieser Artikel bietet den Staaten die Möglichkeit, bei der Umsetzung ihrer Beiträge zusammen zu arbeiten und dabei Emissionsreduktionen untereinander zu handeln. Alok Sharma war zuvor britischer Wirtschaftsminister und ist zum Präsidenten der COP26 ernannt worden, er wird die im November 2021 anstehende UN-Klimakonferenz in Glasgow leiten.

Bernd Geschermann
Leiter Energieanwendung, Klimaschutz in Industrie und Gewerbe
EnergieAgentur.NRW
0202 2455214
geschermann@energieagentur.nrw

Dipl.-Ing. Andreas Gries
Leiter Themengebiet Wärme, Gebäude / Leiter Netzwerk Energieeffizientes und solares Bauen
EnergieAgentur.NRW
0211 8664217
gries@energieagentur.nrw

Jochem Pferdehirt
Leiter Themengebiet Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0211 86642419
0171 8354624
pferdehirt@energieagentur.nrw

Michael Müller
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0211 86642286
michael.mueller@energieagentur.nrw

Dipl.-Ing. Heinz-Jürgen Schütz
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0202 2455232
schuetz@energieagentur.nrw

Rainer van Loon
Querschnittsthemen Klimaschutz & Energie
EnergieAgentur.NRW
0211 86642287
van.loon@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

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