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Information

Klimakampagne OWL

In Zusammenarbeit der Kommunen, der EnergieAgentur.NRW und der OWL GmbH wurden Kommunikationsinstrumente konzipiert, die die OWL-Kommunen individualisiert vor Ort einsetzen können. 
Quelle: Klimakampagne OWL
In Zusammenarbeit der Kommunen, der EnergieAgentur.NRW und der OWL GmbH wurden Kommunikationsinstrumente konzipiert, die die OWL-Kommunen individualisiert vor Ort einsetzen können.
Quelle: Klimakampagne OWL
Seit April 2019 machen 64 Kommunen in Ostwestfalen-Lippe ihr Klimaschutzengagement mit einer gemeinsamen Kampagne öffentlich sichtbar: mit der Klimakampagne OWL, einer Mitmachkampagne für Bürgerinnen und Bürger, die Spaß macht und Wirkung zeigt! Die EnergieAgentur.NRW hat im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums diesen Prozess ermöglicht und in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen Kommunikationsinstrumente konzipiert, die die OWL-Kommunen individualisiert vor Ort einsetzen können. Diese Instrumente sind in den unten verlinkten Anlagen einzusehen. Schirmherrin dieses bislang einmaligen Zusammenschlusses für den Klimaschutz ist die Regierungspräsidentin Judith Pirscher. 

Die Klimakampagne OWL zeigt mit authentischen Bildern aus der Region Menschen „wie du und ich“, die klimafreundlich handeln und darin einen Mehrwert für sich erkennen. Alle Medien – Plakate, Gratis-Postkarten, Klimabroschüre usw. – sind im Baukastensystem gleichermaßen für kleine Gemeinden und große Städte nutzbar.

„Die Kampagne erleichtert den Kommunen die Arbeit enorm: Das Rad muss nicht dauernd neu erfunden werden, Themen werden über kommunale Grenzen hinweg sichtbar, die professionellen Medien sind schnell und bequem abrufbar. Ob als erste klimapolitische Aktivität oder als ergänzendes Instrument: Ganz OWL nutzt die Medien im Rahmen von Stadtfesten, Vortragsreihen und Wettbewerben“, berichtet Petra Schepsmeier, Klima.Netzwerkerin der EnergieAgentur.NRW. „Auch die kostenlosen Verleihmaterialien wie beispielsweise Pavillons oder Beachflags sind permanent im Einsatz.“

Fünf Themen – drei Level

  • Mobilität
  • Sanierung
  • Erneuerbare Energien
  • Nutzerverhalten
  • Klimafolgenanpassung

Zu fünf für alle Kommunen relevanten Themen sind Kommunikationsmedien entwickelt worden, die von den teilnehmenden Kommunen individualisiert und saisonal passend in drei Intensitätsstufen genutzt werden können.

Level 1

Die Basismaterialien vermitteln Kurzinformationen und sind einfach im öffentlichen Raum zu platzieren. Darunter fallen Kommunikationsmittel wie z.B. Gratis-Postkarten, Kundenstopper vor Geschäften, Laternenanhänger, Zeitungsbeilagen und Ähnliches.

Level 2

Diese Informationsmaterialien bieten differenziertere Informationen in Form von Themen-Flyern für Arztpraxen, Bäckereien etc., nutzbar auch für Vortragsreihen, Messen oder Roadshows.

Level 3

Mit diesen Kommunikationsmaßnahmen spricht man die Menschen individuell an: am Infostand auf dem Stadtfest, an der Haustür nach einem Anschreiben durch den Bürgermeister oder in vereinbarten Beratungen. Für den messbaren Erfolg ist diese Stufe 3 empfehlenswert. Sie ist überzeugend und vertrauensbildend.

Modellkommunen für Level 3

Schon jetzt lässt sich feststellen, dass die Kampagne die kommunalen Aktivitäten deutlich erhöht hat. Von den drei Kommunikationsstufen der Kampagne wurden im ersten Jahr vor allem Medien der Stufe 1 und 2 genutzt, also Plakate, Info-Stände und Broschüren.

Salzkotten, Minden, Paderborn und Lage gehen jetzt noch weiter. Gemeinsam mit diesen Modell-Kommunen entwickelt die EnergieAgentur.NRW bis zum Sommer 2020 Blaupausen für den direkten Dialog. Es werden konkrete Angebote für die folgenden Kampagnenziele konzipiert:

  • Gebäudemodernisierung im Quartier
  • Installation von Photovoltaik auf Unternehmensdächern
  • Klimafolgenanpassung
  • Elektromobilität im ländlichen Raum

Die Stadt Salzkotten zum Beispiel wird zum Unternehmer-Frühstück einladen mit Fachinput und moderiertem Austausch sowie explizit entworfenem Themenflyer. Die Stadt Minden wird beispielsweise in einem konkreten Quartier ausprobieren, wie das Projekt AltbauNeu von dem Türöffner Klimakampagne profitieren kann. Von den Erfahrungen und konkret entwickelten neuen Medien sollen später alle Kommunen in OWL profitieren.

Kosten

Die Kosten der Gesamtkonzeption und die Erstellung der professionellen Medien werden von der EnergieAgentur.NRW getragen - das ist eine große Arbeitserleichterung für die Region. Die fertigen Layouts können von den OWL-Kommunen als Vorlagen einfach und kosteneffizient individualisiert werden. Diese Adaptionen und natürlich auch den Druck in gewünschter Auflage zahlt eine Kommune an Druckereien beziehungsweise Agenturen ihrer Wahl selbst oder beteiligt sich an Sammelbestellungen.

Unterstützung

Unterstützung für die Kommunen gibt es bei den Klimaschutzstellen der Kreise. Die EnergieAgentur.NRW unterstützt die Kommunen zudem mit folgenden Leistungen:

  • Gesamtkoordination und konzeptionelle Begleitung
  • Kostenloser Verleih von Materialien wie Pavillons, Beachflags, T-Shirts, Rollups usw.
  • Unterstützung bei der Akquise von Plakatflächen
  • Konzeptionelle Unterstützung bei Veranstaltungen
  • zentrale Öffentlichkeitsarbeit

Schulungen

Die Klimakampagne hilft dabei, die kommunale Klimaschutzarbeit zu erleichtern und deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Was aber mache ich mit welchem Material? Wie knüpfe ich Synergien zu eigenen Aktivitäten? Wodurch zeichnet sich überhaupt eine Kampagne aus? Und wie erzeuge ich dauerhaft Wirkung in meiner Kommune? Zu diesen Fragen bietet die EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit der Region OWL Schulungen an.

Petra Schepsmeier
Klima.Netzwerkerin Region OWL
EnergieAgentur.NRW
+49 171 9833034
schepsmeier@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

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