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Schaltbare Steckerleiste hilft beim Stromsparen.
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Stromsparen

Spülmaschine

„Alles im Fluss“

Dass auch die Nutzung der Spülmaschine große Sparpotenziale birgt, mag verwundern. Doch eine Studie der Universität Bonn, an der 200 Haushalte aus verschiedenen Ländern Europas teilnahmen, hat gezeigt: Viele Verbraucher nutzen ihre Spülmaschinen nicht optimal und erhöhen so ihren Stromverbrauch unnötig.

Es mag verwundern, aber auch die Nutzung der Spülmaschine birgt in vielen Haushalten große Sparpotenziale.
Bild: Pixabay
Es mag verwundern, aber auch die Nutzung der Spülmaschine birgt in vielen Haushalten große Sparpotenziale.
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  • Wenn Sie keine Spülmaschine haben, sollten Sie Geschirr und Besteck nicht unter fließendem Wasser spülen: Ein paar Liter Wasser mit etwas Spülmittel in der Spüle reichen meist völlig aus. Weniger Wasser – und weniger Energie – benötigen Sie ebenfalls, wenn Sie mit Gläsern und dem weniger verschmutzten Geschirr anfangen.
  • Haben Sie eine Spülmaschine, empfiehlt es sich, benutztes Geschirr und Besteck grundsätzlich nicht von Hand zu spülen: Spülmaschinen benötigen deutlich weniger Wasser und Energie.
  • Besteck- und Geschirrteile werden trotz Geschirrspüler sehr häufig von Hand vorgespült, obwohl das meistens überflüssig ist: Die meisten Spülmaschinen werden mit Essensresten auch ohne manuelles Vorspülen mühelos fertig. Verzichten Sie darum am besten konsequent auf das Vorspülen von Hand. Wenn Sie aber empfindliche Geschirrteile oder hochwertige Messer nicht in die Spülmaschine tun möchten, können Sie diese Geschirr- und Besteckteile sammeln und dann „in einem Abwasch“ spülen.
  • Spülprogramme mit niedrigen Temperaturen, wie etwa ECO-Programme, dauern zwar etwas länger, sind aber effizienter und schonen außerdem das Geschirr. Einmal im Monat sollten Sie allerdings bei 60 °C spülen, um einer etwaigen Keimbildung zum Beispiel durch Fettablagerungen vorzubeugen.

Der Geschirrspüler sollte immer möglichst voll beladen werden – aber nicht so voll, dass sich die Geschirrteile gegenseitig berühren.
Bild: panthermedia
Der Geschirrspüler sollte immer möglichst voll beladen werden – aber nicht so voll, dass sich die Geschirrteile gegenseitig berühren.
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  • Beladen Sie Ihre Spülmaschine immer möglichst voll  – aber so, dass sich die Geschirrteile nicht gegenseitig berühren: Sorgfältiges Einräumen sorgt für gute Reinigung und fleckenfreies Trocknen, außerdem beugt es etwaigen Schäden an Ihrem Geschirr vor.
  • Wird in Ihrem Haushalt das Wasser durch die Heizung erwärmt, sollten Sie kleinere Wassermengen (zum Beispiel für das Spülen von Hand) mithilfe eines Wasserkochers erhitzen: Meist erfordert es deutlich weniger Energie und Wasser, als wenn Sie das Wasser an der Spüle so lange laufen lassen, bis es heiß ist.
  • Drehen Sie den Hebel der Mischbatterie in der Küche nicht in die Mittelstellung, sondern immer nach rechts: Steht der Hebel mittig, springt jedes Mal die Heizung bzw. der Durchlauferhitzer an, sobald Sie den Hebel nach oben bewegen – selbst wenn das Wasser nur für ein paar Augenblicke fließt, weil Sie gar kein warmes Wasser benötigen.
  • Und schließlich gilt: Wenn Sie Ihr Geschirr etwas sparsamer oder mehrmals nutzen, wie zum Beispiel Kaffeetassen und Wassergläser, können Sie ganze Spülgänge überflüssig machen.

Dipl.-Päd. Tom Küster
Wissensmanagement
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