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Schaltbare Steckerleiste hilft beim Stromsparen.
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Stromsparen

Herd & Ofen

„Gruß aus der Küche“

Pasta, Kartoffeln und Reis, Braten, Auflauf und Kuchen – allein für das Kochen und Backen werden in den Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung fast 11 % des gesamten Stroms verbraucht. Doch gerade hier ist es besonders einfach, den Stromverbrauch durch kleine Verhaltensänderungen deutlich zu senken – selbst wenn man schon einen energieeffizienten Herd und Ofen nutzt.

Wer beispielsweise beim Kochen und Backen immer das richtige Küchengerät wählt, kann eine Menge Strom sparen: Kleine Portionen werden am effizientesten mit einer Mikrowelle erwärmt, bei größeren Mengen sind Wasserkocher, Herdplatte und Backofen meist effizi enter. Und Brötchen lassen sich auf einem Toaster mit Brötchenaufsatz viel schneller und effizienter aufba cken als im Backofen.

Vor allem für das energieeffiziente Kochen gibt es ausgesprochen viele gute Tipps.
Bild: Pixabay
Vor allem für das energieeffiziente Kochen gibt es ausgesprochen viele gute Tipps.
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Tipps für das energiebewusste Kochen

  • Im Vergleich zum Elektroherd spart der Wasserkocher beim Erhitzen von einem Liter Wasser etwa ein Drittel, bei einem halben Liter Wasser sogar fast die Hälfte der Energie. Deshalb erhitzt man bspw. das Teewasser am besten im Wasserkocher. Dabei sollte allerdings nicht mehr Wasser erwärmt werden, als man tatsächlich benötigt – auch das spart eine Menge Strom.
  • Bei der Wassermenge, die man zum Kochen von Gemüse, Kartoffeln oder Eiern einsetzt, gilt der Grundsatz „Weniger ist mehr“: Für das Garen ist es vollkommen ausreichend, wenn der Boden des Kochtopfs gut mit Wasser bedeckt ist, denn der Wasserdampf im Topf ist genauso heiß wie das kochende Wasser – vorausge setzt, ein Topfdeckel ist im Einsatz.
  • Apropos: Wer beim Kochen Töpfe mit Deckeln nutzt, senkt seinen Stromverbrauch auf etwa ein Drittel! Denn die im heißen Wasserdampf ent haltene Wärmeenergie verbleibt im Topf und wird für das Kochen der Lebensmittel genutzt. Noch ein Tipp: Mit einem Glasdeckel bleibt die Wärme im Topf, und Sie können trotzdem ein Blick hineinwerfen.
  • Für Speisen mit langer Gardauer und für größere Mengen Gargut ist der Schnellkochtopf extrem effizient: Wie der Name bereits erkennen lässt, geht das Kochen mit einem solchen Topf (deutlich) schneller – weil Schnellkochtöpfe aufgrund des Drucks im Innern das Kochen mit Temperaturen von über 100 °C ermöglichen. Dieser Vorzug führt zu einer Reduzierung des Strom verbrauchs um bis zu 50 %.
  • Wenn Kochtöpfe auf zu großen Herdplatten erhitzt werden, geht ein Teil der Energie für das Erhitzen der Luft über der Platte verloren. Wenn die Töpfe aber eine zur Platte passende Größe haben, reduziert sich der Stromverbrauch beim Kochen um bis zu ein Drittel. Außerdem gilt: Man sollte immer den kleinstmöglichen Topf, das heißt auch: die kleinstmögliche Herdplatte wählen.

Wer beim Kochen immer Töpfe mit Deckeln nutzt, senkt den Stromverbrauch um zwei Drittel.
Bild: Panthermedia
Wer beim Kochen immer Töpfe mit Deckeln nutzt, senkt den Stromverbrauch um zwei Drittel.
Bild: Panthermedia

  • Die volle Hitze wird nur für das schnelle Ankochen be nötigt, für die anschließende Kochzeit kann man die Platten auf eine niedrige Heizstufe stellen.
  • Wer während des Kochens die Dunstabzugshau be einschaltet, sollte außerdem bedenken, dass nicht immer die höchste Stufe erforderlich ist.
  • Das Zubereiten von Speisen benötigt bis zu 15 % weni ger Strom, wenn die Herdplatten frühzeitig ausgeschal tet werden, um die Plattennachhitze zu nutzen. Wie groß die Restwärme der Platten ist, hängt vor allem von der Art des Elektroherds und der (gewählten Heizstufe) ab: Gusseiserne Herdplatten zum Beispiel haben eine deutlich größere Nachhitze als Cerankochfelder.
  • Es empfiehlt sich außerdem, die Kochmengen an den tatsächli chen Bedarf anzupassen. Auch auf diese Weise lässt sich der Stromverbrauch senken – und man verhindert, dass überzählige Portionen verderben.
  • Regionale und saisonale Gerichte reduzieren den Energieverbrauch gleich doppelt, noch bevor sie zubereitet werden, da sie weder lange Transportwege noch energieintensive Treibhäuser benötigen: Eine regional-saisonale Mahlzeit kann den Energiever brauch um zwei Drittel senken.

Tipps für das energiebewusste Backen

In vielen Haushalten wird neben dem Herd auch der Backofen gerne und oft genutzt. Wer die folgenden Tipps beherzigt, kann auch beim Backen den Stromverbrauch senken und Jahr für Jahr etliche Euro sparen.

Wer beim Backen seine Ofentür konsequent geschlossen hält, reduziert den Stromverbrauch erheblich.
Bild: Pixabay
Wer beim Backen seine Ofentür konsequent geschlossen hält, reduziert den Stromverbrauch erheblich.
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  • Die Umluftfunktion, mit der bereits die meisten Backöfen ausgestattet sind, spart eine Menge Strom: Sie erlaubt das Absenken der Backtemperaturen um bis zu 25 °C im Vergleich zur Ober-/Unterhitze – bei gleicher oder sogar geringerer Backdauer.
  • Es empfiehlt sich, die Ofentür während des Backens nur so oft wie nötig und immer so kurz wie möglich zu öffnen, denn bei jedem Öffnen gehen etwa 20 % der Wärme verloren. Dies erfordert ein Nachheizen, weshalb häufig kurz nach dem Öffnen der Ofentür das Heizthermostat anspringt – oft gut zu erkennen an einer leuchtenden LED.
  • Für Fertiggerichte wird oftmals das Vorheizen des Backofens empfohlen. Da es aber die Nutzungszeit des Ofens unnötig verlängert, erhöht das Vorheizen den Energieverbrauch. Daher sollte man es möglichst vermeiden – zumal das (Auf-) Backen und Garen ohne Vorheizen nicht nur bis zu 20 % Strom, sondern auch Zeit spart! (Von diesem Stromspartipp ausdrücklich ausgenommen sind die Backwaren, die ohne einen vorgeheizten Backofen nicht gelingen.)
  • Wie beim Kochen empfiehlt sich auch beim Backen das Nutzen der Restwärme: Weil Backöfen sehr gut isoliert sind, können sie bereits einige Minuten vor dem Ende der Back- oder Gardauer ausgeschaltet werden. Die Temperatur im Ofeninneren sinkt nach dem Ausschal ten wegen der guten Isolierung nur langsam ab, so dass viel Restwärme für das Backen und Garen zur Verfü gung steht.

Dipl.-Päd. Tom Küster
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