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European Energy Award

Förderung

Städte und Gemeinden werden bei der Durchführung des European Energy Awards durch das Land NRW finanziell unterstützt. Für Kommunen, die erstmalig am Programm teilnehmen, wird eine Einstiegsförderung über vier Jahre gewährt. Eine Folgeförderung kann beantragt werden, wenn u.a. in der ersten Förderperiode ein Audit durchgeführt wurde.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind alle Städte und Gemeinden des Landes NRW.

Förderbedingungen

Die Kommune fasst den politischen Beschluss zur Durchführung des European Energy Award und verpflichtet sich

  • zu der Bereitstellung des kommunalen Eigenanteils
  • zu einer Programmteilnahme von mindestens 4 Projektjahren / bzw. 7 Projektjahren (Folgeförderung)
  • zum Abschluss einer Vereinbarung über die Teilnahme mit der Geschäftsstelle in NRW
  • zu der Gründung eines Energie-Teams
  • für die externen Moderations- und Beratungsleistungen sowie die externe Auditierung nur für NRW-akkreditierte BeraterInnen und den für NRW akkreditierten Auditor zu beauftragen.

Förderfähige Ausgaben

Einstiegs-Förderung über 4 Jahre

Die Zuwendung wird als Festbetragsförderung bereitgestellt. Die Förderung entspricht ca. 70% der Ausgaben, die für die externen Leistungen des Beraters und Auditors sowie für den Programmbeitrag von Ihrer Kommune aufgebracht werden müssen. Diese Ausgaben betragen insgesamt - je nach Größe der Kommune - etwa 21.658,00 bis 43.554,00 Euro über einen Zeitraum von vier Jahren. Der Eigenanteil der Kommune beläuft sich somit auf insgesamt etwa 7.058,00 - 15.254,00 Euro in vier Jahren.

Folgeförderung über 3 Jahre

Für eine Folgeförderung können Kommunen weitere Fördermittel beantragen. Hierbei belaufen sich die Gesamtausgaben der Kommune je nach Größe  insgesamt auf etwa 13.209,00 - 27.132,00 Euro in drei Jahren. Der Eigenanteil beläuft sich somit auf insgesamt etwa 4.209,00 - 8.632,00 Euro.

Es werden nur solche Vorhaben gefördert, mit denen vor Bewilligung der Förderung noch nicht begonnen worden ist; als Beginn zählt der Abschluss eines Leistungsvertrages.

Nordrhein-Westfalen reagiert auf Änderung der Bundesförderung im Kommunalen Klimaschutz

Kommunen stellen durch ihre Vorbildfunktion eine wichtige Säule beim Erreichen der Klimaschutzziele in Nordrhein-Westfalen dar. In vielen kommunalen Bereichen tragen sie zu einer Minderung klimaschädlicher Emissionen beisbeispielsweise durch energetische Sanierungsmaßnahmen in den eigenen Liegenschaften, Modernisierungen von Schulen und Sportstätten, bei der Straßenbeleuchtung oder der Straßenplanung für eine moderne und künftige Mobilität. 

Ausgangspunkt vieler energetischer Klimaschutzmaßnahmen ist die Implementierung eines kommunalen Energiemanagements. Mit Hilfe eines solchen Tools werden Ausganssituation, Zielsetzung und Maßnahmen zur Zielerreichung konkretisiert. Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen seiner vielfältigen Unterstützungsangebote für Kommunen bisher auch die Implementierung entsprechender Energiemanagementsysteme gefördert. 

Mit der Novellierung der Kommunalrichtlinie greift nun das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz und nukleare Sicherheit ebenfalls Energiemanagementsysteme als Fördergegenstand auf. Ab dem 1. Januar 2019 wird die Implementierung von Energiemanagementsystemen ausschließlich über die neue Kommunalrichtlinie des Bundes gefördert. Entsprechende Anträge sind ab diesem Zeitpunkt an das Bundesumweltministerium zu richten (https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen).

Die Landesregierung reagiert auf diese Änderung und wird seine Förderung ab dem1. Januar 2019 entsprechend auf die Umsetzung der in den Managementprozessen entwickelten Maßnahmen fokussieren. Mit dieser Aufteilung der Fördergegenstände werden Bund und Land die Erreichung der Klimaschutzziele von Paris effizient und nachhaltig unterstützen. 

Kommunen, die während ihrer Teilnahme an einem Energiemanagementprozess Maßnahmen umsetzen wollen, finden in der Richtlinie, die kurzfristig durch ein Merkblatt mit konkreten Maßnahmen ergänzt wird, bereits jetzt erste wichtige Informationen.

Weitere Informationen

Verantwortlich für die Abwicklung des Förderprogramms ist das Forschungszentrum Jülich, Projektträger ETN - Energie, Technologie, Nachhaltigkeit.

Bei weiteren Fragen zur Förderung wenden sich bitte an:
Peter Funken, Projektträger ETN, Forschungszentrum Jülich GmbH, Karl-Heinz-Beckurts-Str. 13, 52428 Jülich, Tel.:  (+49) 02461 / 690 507, Fax: (+49) 02461 / 690 690, p.funken@fz-juelich.de, www.fz-juelich.de/etn

Fragen zum Verfahren selbst richten Sie bitte an die:

Herr Gerd Marx
Leiter Koordination Beratung
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455235
marx@energieagentur.nrw

Herr Jochem Pferdehirt
Leiter Beratung Energieeffizienz: Klimaschutz in den Regionen
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642419
Mobil: 0171 8354624
pferdehirt@energieagentur.nrw

Frau Güler Ebren
Kommunaler und regionaler Klimaschutz und Klimawandel
Landesgeschäftsstelle NRW „European Energy Award“

EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455270
ebren@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.