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Emissionshandel

 

Der europäische Handel mit Emissionsrechten basiert in seinen Grundzügen auf dem Kyoto-Protokoll von 1997 und der EU-Richtlinie zum Emissionshandel. Mittlerweile nehmen Anlagenbetreiber aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union am Emissions Trading Scheme (EU-ETS) teil. Damit unterliegen Anlagen der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie (Eisen- und Stahlverhüttung, Kokereien, Raffinerien und Cracker, Zement- und Kalkherstellung, Glas-, Keramik und Ziegelindustrie, Papier- und Zelluloseproduktion, Chemie- und Aluminiumindustrie und der Luftverkehr) europaweit einer Emissionsbegrenzung.

Der EU-ETS wird in verschiedene Handelsperioden unterteilt:

  1. Handelsperiode 2005 - 2007
  2. Handelsperiode 2008 - 2012
  3. Handelsperiode 2013 - 2020
  4. Handelsperiode 2021 - 2030

Neben dem europäischen Emissionshandel wird es in Deutschland ab 2021 auch einen nationalen Emissionshandel (nEHS) geben, der für die Sektoren Wärme und Verkehr gelten wird. Die EnergieAgentur.NRW informiert Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die vom nEHS und dem EU-ETS erfasst werden, im Rahmen von Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

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