Klimaschutz » CCF - Corporate Carbon Footprint

Neue Technologien für eine effiziente und kostengünstige Kohlenstoffnutzung als Energieträger und chemischer Baustein standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. 
Foto: Fotolia

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Bitte akzeptieren Sie unsere Marketing Cookies, um das Youtube-Video anschauen zu können.

Klimaprofit Center NRW: Mit einem Anruf zur Beratung!

https://www.youtube.com/watch?v=eRKSIZjGeSc
/klimaschutz/kpc

Information

Rahmenbedingungen CCF

Regulatorische Rahmenbedingungen und ökonomische Herausforderungen im Klimaschutz für Unternehmen

Bereits heute gibt es eine Reihe von regulatorischen und freiwilligen Klimaschutzverpflichtungen in der Wirtschaft, die für Unternehmen relevant sein können.

Zu den regulatorischen Verpflichtungen zählen zum Beispiel der „Europäische Emissionshandel für Anlagen“ (EU-ETS)  sowie die „Grenzwertbestimmungen zum CO2-Ausstoß von Automobilen“.

Neben diesen EU-initiierten Auflagen haben viele Staaten bereits eigene Programme dazu aufgelegt. So gibt es seit 2012 die Richtlinie „Generelle II“ in Frankreich. Diese verpflichtet alle privaten und öffentlichen Organisationen mit mehr als 500 Mitarbeitern über ihre sozialen sowie ökologischen Folgen ihrer Aktivitäten zu berichten. In „Generelle II“ ist festgehalten, dass Unternehmen u.a. die Emissionen von Klimagasen und Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung von Emissionen in Luft, Wasser und Boden angeben sollen.

In Großbritannien sind seit 2013 durch den „UK Companies Act: Mandatory Greenhouse Gas Reporting“ die größten Firmen (1.300 Stück) verpflichtet, ihre klimarelevanten Daten sowie über deren Entwicklung zu berichten. Das bedeutet, dass die Unternehmen zu allen Emissionen, für die sie unmittelbar verantwortlich sind sowie zu allen Emissionen aus eingekauftem Strom und Fernwärme/-Kälte berichten müssen.

In Dänemark sind ab 2018 große Unternehmen (ca. 1.100 MA) verpflichtet, ihre klimarelevanten Daten zu berichten. Bis 2016 sind nur die großen Unternehmen von öffentlichem Interesse in der Pflicht.

In Schweden werden zukünftig alle großen Unternehmen sowie alle Unternehmen von öffentlichem Interesse ungeachtet ihrer Größe verpflichtet sein, ihre Daten zu berichten.

Zudem hat die EU im Oktober 2014 die „Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung“ verabschiedet. Hierin wird Bezug genommen auf die Verpflichtung zur Angabe nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen durch bestimmte große Unternehmen und Gruppen. Für einen Teil der Unternehmen bedeutet dies, dass Sie zukünftig über Geschäftszahlen hinaus auch Angaben zu Umweltkennzahlen sowie Sozialstandards machen müssen.

Auf diesen Informationen basierend lässt sich insbesondere in den europäischen Staaten ein Trend zur Einführung von Klimaschutzverpflichtungen für wirtschaftliche und industrielle Unternehmen erkennen. Es ist mittelfristig zu erwarten, dass der Druck auf Unternehmen zu Transparenz in puncto Klimarisiken und Chancen international, d.h. auch in Deutschland, steigen wird. 

Übersicht zu (internationalen) Anforderungen an das nicht-finanzielle Berichtswesen

Dipl.-Ing. Ina Twardowski
Energieanwendung, Klimaschutz in Industrie und Gewerbe
EnergieAgentur.NRW
0202 2455245
twardowski@energieagentur.nrw
www.ea.nrw/energieeffizienz/unternehmen

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

innovation & energie

Abonnieren Sie jetzt kostenlos unser Magazin!

x

 

Abmeldelink in jeder Zusendung. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Newletter