Innovationsprojekt Klimaschutz
Klimaschutzprojekte mit besonderer Strahlkraft und besonders hohem Innovations-Niveau wurden und werden vom Land NRW als „Innovationsprojekt Klimschutz“ ausgezeichnet.

Projekte des Monats
Wenn es um Klimaschutz und erneuerbare Energien geht, sind Kommunen, Unternehmen und Bürger in NRW sehr aktiv. Eine Experten-Jury der EnergieAgentur.NRW kürt jeden Monat ein besonderes Klimaschutzprojekt und stellt dieses auf der Website vor.

Projekte aus Kommunen und Unternehmen
Die EnergieAgentur.NRW identifiziert im Zuge ihrer Arbeit für Nordrhein-Westfalen immer wieder vorbildliche Good-Practice Projekte. Die Experten der EnergieAgentur.NRW stehen nahezu täglich in Kontakt Akteuren aus Kommunen, Unternehmen, Ingenieur- oder Architektenbüros und vielen anderen Bereichen.
Ein Teil der Projekte aus dem kommunalen Bereich entstammen dem Projekt „KommEN NRW“, einem Projekt der EnergieAgentur.NRW von Kommunen für Kommunen. Die dargestellten Projekte werden von den Kommunen selbst dargestellt.

Rückschau

Von September 2016 bis März 2019 wurde das EFRE-geförderte Projekt „Zwischenpräsentation der KlimaExpo.NRW – die MitmachExpo“ durchgeführt.

Lindlar, Nordrhein-Westfalen - 2017

:metabolon: Deponie im Schaufenster

Innovationsprojekt Klimaschutz

Vom Entsorgungs- zum Entdeckungsort: Das Projekt :metabolon hat die Deponie im Bergischen Land ganz schön umgekrempelt. Seit 1982 betreibt der Bergische Abfallwirtschaftsverband hier eine moderne Deponie mit einem Entsorgungsgebiet von mehr als 700.000 Einwohnern. Parallel zum Betrieb ist hier seit dem Jahr 2006 ein Kompetenzzentrum für Ressourcenmanagement entstanden. So blüht eine Deponie – gewöhnlich eher unbeachtet und abgeschieden – im Zeichen der Ressourceneffizienz zu internationaler Aufmerksamkeit auf.

Authentische Lernlandschaft für Forscher, Schüler, Unternehmer
:metabolon bietet Informations- und Begegnungszentren für unterschiedliche Gruppen: Mit dem „Bergischen Energiekompetenzzentrum“ ist ein Ausstellungs- und Servicezentrum für Erneuerbare Energien entstanden. Hier kommen Hersteller und Handwerker mit den Endverbrauchern zusammen.

Der Standort ist zudem Lehr- und Forschungszentrum der Fachhochschule Köln. Darüber hinaus wird das bereits bestehende Forschungsnetzwerk durch weitere Hochschulen im In- und Ausland stetig erweitert. Auch für den jüngeren Nachwuchs ist gesorgt: An Lernorten wie dem "fliegenden Klassenzimmer" oder der "Recyclingachse" können Schulklassen viel entdecken. Abfallvermeidung, Recycling und Energie stehen hier auf dem Lehrplan.

Wirkungsort für die Wirtschaft
Auch die regionalen Unternehmen werden eingebunden: Gezielte Kooperationen sollen die Erkenntnisse aus der Forschung direkt in die Wirtschaft transferieren. Ebenfalls ist ein nachhaltiges Gewerbegebiet entstanden, das Unternehmen mit Bezug zum Standort vorbehalten ist: Firmen aus der Abfallwirtschaft, Stoffumwandlung und Umwelttechnik können sich hier ansiedeln.

Fazit der KlimaExpo.NRW: Als Referenzort eines internationalen Fachpublikums macht das Projekt :metabolon den modernen Entsorgungsstandort noch attraktiver. Eine starke Klimawirkung in Kombination mit hoher Innovationskraft macht :metabolon zu einem Vorzeigeprojekt für die KlimaExpo.NRW.

Veröffentlichung

Stand: 2017

Standort

Kreis: Oberbergischer Kreis
Region: Köln/Bonn
Reg.-Bez.: Köln

Kontakt

Metabolon
Annette Göddertz
E-Mail
E-Mail: goeddertz@bavmail.de 

Partner und Förderer

Partner:
  • BAV Bergischer Abfallwirtschaftsverband
Förderer:
  • EFRE NRW
  • Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF)
  • Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV)
  • Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV)
  • Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk (MWEIMH)

Foto: Bergischer Abfallwirtschaftsverband

„Mit dem Projekt :metabolon wurde im oberbergischen Lindlar ein Innovations- und Lehrstandort etabliert um die Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Ressourceneffizienz in eine möglichst breite Öffentlichkeit zu transportieren und diese für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen zu sensibilisieren.“

Frau Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführung

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