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Mit dem Auszeichnungsverfahren soll der Bekanntheitsgrad energieeffizienter Nichtwohngebäude erhöht werden.
<br>Foto: HeuerFaust Architekten

Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW

 

Etwa ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland wird für die Raumwärme und Warmwassererzeugung in Gebäuden benötigt. Somit spielen das energieeffiziente Bauen und die energetische Sanierung von Gebäuden sowohl für die Ressourcen- und Kosteneffizienz als auch für den Klimaschutz eine wichtige Rolle.

Die notwendige Optimierung von Wohngebäuden ist bereits fester Bestandteil in der Diskussion um die Energiewende. Nichtwohngebäude stehen jedoch bisher weniger im Fokus.

Diese Gebäude verfügen sowohl im Neubau als auch in der Sanierung über ein hohes Optimierungspotenzial. Aus den Daten des dena-Gebäudereports 2016 wird deutlich, dass die ca. 2,7 Millionen Nichtwohngebäude in Deutschland, welche ca. 13 % des Gebäudebestandes ausmachen, für mehr als ein Drittel des gebäudebezogenen Endenergieverbrauchs (Heizung, Warmwasser, Beleuchtung und Kühlung) verantwortlich sind. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, auch bei Nichtwohngebäuden verstärkt tätig zu werden.

Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW das Auszeichnungsprojekt „Energieeffiziente Nichtwohngebäude in Nordrhein-Westfalen - Schulen und Bürogebäude“ ins Leben gerufen, um vorbildliche energieeffiziente Gebäude zu identifizieren und auszuzeichnen.