Gebäude

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Ab dem 1. Mai 2014 müssen bei Immobilienanzeigen neben den üblichen Daten auch Aussagen zur Art des Energieausweises, die Energiekennzahl, die Energieeffizienzklasse (wenn angegeben), das Baujahr des Gebäudes und die wesentlichen Energieträger für Heizung und Warmwasser mit aufgeführt werden.

Bei Energieverbrauchsausweisen, die vor dem 1. Mai 2014 ausgestellt wurden, in denen das Warmwasser nicht enthalten ist, muss der im Ausweis angegebene Verbrauchskennwert in der Immobilienanzeige um 20 kWh/m² a erhöht werden. Bei Nichtwohngebäuden müssen, sowohl beim Endenergiebedarf, wie auch beim Endenergieverbrauch die Werte für Strom und Wärme separat angegeben werden.

In behördlichen Gebäuden ab einer Größe von mehr als 500 m² Nutzfläche (ab dem 8. Juli 2015 ab einer Größe von mehr als 250 m² Nutzfläche) und mit hohem Publikumsverkehr muss der Energieausweis an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle ausgehängt werden.

Für privatwirtschaftliche Bauten mit starkem Publikumsverkehr, wie etwa Theater, Kinos etc., muss der Energieausweis bei mehr als 500 m² Nutzfläche ebenfalls öffentlich ausgehängt werden. Sollte der Eigentümer eines Nichtwohngebäudes es nicht selbst nutzen, ist er verpflichtet, dem Nutzer den Energieausweis zur Verfügung zu stellen, da dieser ihn aushängen muss.

Dipl.-Ing. (FH) Jochen Krause
Themengebiet Wärme, Gebäude
EnergieAgentur.NRW
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krause@energieagentur.nrw

Dipl.-Ing. (FH) Lale Küçük, M. B. Eng.
Beratung und Netzwerk Wärme/Gebäude
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