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Einspeisevergütung

Der große Erfolg des EEG basierte vor allem auf der klaren und einfachen Nutzbarkeit. Lange Zeit erfolgte die gesetzlich zugesicherte Abnahme des Stroms aus Erneuerbare-Energien-Anlagen grundsätzlich auf festgelegten Einspeisetarifen. Mittlerweile besteht diese Verwertungsoption bei neuen Anlagen nur noch bis zu einer Größe von 100 Kilowatt, bei Bestandsanlagen weiterhin entsprechend der gesetzlichen Regelungen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Für diese gilt weiterhin:

  • Es besteht eine Anschlussgarantie durch den Netzbetreiber (solange keine unverhältnismäßigen Netzausbaukosten anfallen).
  • Die Vergütungshöhe ist gesetzlich definiert und gilt für 20 Jahre unabhängig von der Menge des eingespeisten Stroms.
  • Der gesamte Strom wird vom Netzbetreiber abgenommen (für EEG-Anlagen besteht ein so genannter Einspeisevorrang) und vergütet, der Anlagenbetreiber trägt kein Marktrisiko.

Die Netzeinspeisung ist demnach die einfachste Option, den Strom aus kleinen Erneuerbare-Energien- und Kraftwärmekopplungsanlagen zu vermarkten, aufgrund der stark sinkenden Vergütungssätze aber nicht immer die wirtschaftlich sinnvollste. Insbesondere die Eigenversorgung ist aufgrund vermiedener Stromkosten mittlerweile ein entscheidender Faktor in der Wirtschaftlichkeitsberechnung kleiner dezentraler Anlagen.

Weiterführende Informationen und Tools:

Dipl.-Kauffrau (FH) Lisa Conrads
Finanzierungs- und Geschäftsmodelle
EnergieAgentur.NRW
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conrads@energieagentur.nrw
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