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Neue Broschüre: Energiespar-Contracting Universitätsklinikum Bonn

In Summe konnte durch die Projektumsetzung eine jährliche Energiekostenersparnis beginnend mit etwa 7.500 Euro kalkuliert werden. 
Foto: Wilo

Neues Referenzprojekt: Pumpentausch via Crowdlending

Essens Umweltdezernentin Simone Raskob und Matthias Nerger, Referatsleiter im NRW-Wirtschaftsministerium, drückten heute (26. Juni) gemeinsam mit Hubert Dierkes von der Siemens AG Essen sowie Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, auf den roten Knopf – sie vollzogen damit symbolisch den letzten Akt der energetischen Sanierung des Rathauses in Essen.
Foto: EnergieAgentur.NRW/Klaus Voit

Zur Nachahmung empfohlen: Contracting-Projekt Rathaus Essen

/finanzierung/erfolgreiche_schwimmbad-sanierung_dank_energiespar-contracting
/finanzierung/kommunale_energiespar-contracting-projekte_gesucht
https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/herunterladen/der/datei/contacting-final-pdf/von/energiespar-contracting-universitaetsklinikum-bonn-eine-win-win-strategie/vom/energieagentur/2947
/finanzierung/contracting/neues_referenzprojekt_pumpentausch_via_corwdlending
/bioenergie/video_pelletkaskadenheizung
https://www.energieagentur.nrw/finanzierung/meldungen/contracting-projekt_rathaus_essen

Information

Förderprogramme & Contracting

Contracting-Modelle konnten sich auf dem Energiedienstleistungssektor nur deshalb etablieren, weil sie den Kunden zum einen organisatorisch entlasten und sich zum anderen als finanziell vorteilhaft erwiesen haben.

Anders formuliert: erfolgreich am Markt tätige Contractoren handeln konsequent wirtschaftlich, da ihre Leistungen in einem ständigen Vergleich zur klassischen Eigenregielösung stehen. Um dieses Ziel einer maximalen Wirtschaftlichkeit zu erreichen, greifen sie – unter wesentlicher Berücksichtigung der laufenden Betriebskosten – auf moderne und effiziente, aber insgesamt markterprobte Technik zurück.

Öffentliche Förderprogramme im Energie- und Umweltbereich haben in der Regel umweltpolitische Zielsetzungen: So fördern sie beispielsweise die Entwicklung oder Verbreitung neuer umweltschonender Technologien zur Energieerzeugung durch Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen. Ohne eine entsprechende Förderung hätten viele sinnvolle technische Entwicklungen geringere Chancen, eine entsprechende Marktreife und damit Wirtschaftlichkeit zu erlangen.

Contracting als Betreiber- und Finanzierungsmodell bedarf grundsätzlich keiner separaten Förderung: Es muss per se wirtschaftlich sein, um dauerhaft Erfolg zu haben. Aus diesem Grund existieren auf Bundes- und Länderebene in Deutschland kaum eigenständige „Contracting-Förderprogramme“.

Es ist vielmehr zu beobachten, dass bestehende Förderprogramme Contracting-Modelle zunehmend als gleichwertige Umsetzungsalternative zur Eigenfinanzierung durch den Gebäudeeigentümer anerkennen. Anstelle des Gebäudeeigentümers können somit auch Contractoren Mittel aus öffentlichen Förderprogrammen beantragen.

Förderprogramme auch für Contractingvorhaben

Bundesweite Programme:

Zu guter Letzt: Contractoren als Anlageneigentümer und -betreiber haben selbstverständlich Anspruch auf die gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG).

Voraussetzungen bei den KfW-Programmen sind, dass der jeweilige Investor (Contractor) in dem Programm antragsberechtigt sein muss es sich um ein in dem jeweiligen Förderprogramm förderfähiges Vorhaben handeln muss die Investition im wirtschaftlichen Risiko des Contractors liegen muss. Der Contractor ist Investor und Betreiber der Anlage die Laufzeit des Contracting-Vertrages nicht kürzer sein darf als die Laufzeit des Förderkredites

Dipl.-Ing. Christian Tögel
Leiter Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0202 2455234
toegel@energieagentur.nrw

Dominic Hornung B. Sc.
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0211 86642390
hornung@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.