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Projektbeispiel

RheinEnergie: Grüner leben im Sürther Feld – Innovativ und zukunftssichere Energie im Quartier

Foto: RheinEnergie AG
Foto: RheinEnergie AG
Auf dem Sürther Feld im Kölner Süden entsteht ein Wohngebiet, welches Maßstäbe in Sachen energiesparendes CO2-armes Wohnen setzt. Im zweiten und dritten Bauabschnitt des Siedlungsprojektes entstehen hier 344 Einfamilien- und 13 Mehrfamilienhäuser, von denen zwei als Klimaschutzsiedlung NRW zertifiziert sind.

Innovatives Energiekonzept

Möglich macht dies ein eigens für das Sürther Feld entwickeltes Energiekonzept der RheinEnergie. Ein Bündel aus technischen Innovationen senkt die CO2-Emissionen der Neubauten auf deutlich unter vier Kilogramm pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr. Die avisierten Werte liegen bis zu 60 Prozent unter den für Referenzprojekte festgelegten neun Kilogramm CO2 pro Jahr und Quadratmeter.

Eigenes BHKW vor Ort

„Wir planen ein eigenes, zentrales Blockheizkraftwerk (BHKW), das aus CO2- neutral erzeugtem Biomethan Strom und Wärme produziert“, erklärt Erik Hufer, Projektleiter für das Sürther Feld bei der RheinEnergie.

Grafik: RheinEnergie AG
Grafik: RheinEnergie AG
Während der Strom ins allgemeine Netz eingespeist wird, bleibt die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme im Wohngebiet. Sie wird über ein Nahversorgungsnetz in die Häuser geleitet, wo sie für die Heizung sowie zur Warmwasserbereitung zur Verfügung steht. Das ist nicht nur umweltschonend, auch die Bauherren profitieren: Sie müssen für ihre Immobilie keine eigene Wärmeerzeugungsanlage und keinen Schornstein einplanen.

Im Vorfeld der Bebauung des Sürther Felds verlegt die RheinEnergie vor Ort rund 3,5 Kilometer Spezialrohre, die das heiße Wasser aus der Heizzentrale in die Häuser leiten.

Rund 70.000 Quadratmeter Wohnfläche werden so mit Wärmeenergie versorgt, ohne das Klima zusätzlich zu belasten. Die klimafreundlich vor Ort erzeugte Energie ist aber nicht der einzige Baustein für die klimaschonende Siedlung im Sürther Feld.

Entsprechend der Energieeinsparverordnung müssen die Bauherren strenge Vorgaben bei der Dämmung ihrer Häuser beachten. Optional kommen auch Smart-Metering-Systeme, die den Energieverbrauch in jedem einzelnen Haushalt dokumentieren, zum Einsatz. So haben die Bewohner ihre Daten und Kosten ständig im Blick und können den Energieverbrauch gegebenenfalls reduzieren.

Wenn dann noch möglichst viele Neubürger des Sürther Feldes ein Elektroauto fahren, dass an den geplanten Ladestationen in der Siedlung mit Ökostrom betankt werden kann, dann fühlen sich mit Ackerhummel und Feldhamster sicherlich auch die ehemalige Bewohner des Sürther Felds hier weiterhin wohl.

Stella Poelzig
Stv. Leiterin Themengebiet Energiewirtschaft
EnergieAgentur.NRW
0211 86642428
poelzig@energieagentur.nrw
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Erik Hufer
RheinEnergie AG
0221 1783279
e.hufer@rheinenergie.com

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