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Energiemanagement

Auf einen Blick

Euro Banknoten
Foto: Fotolia, M. Schuppich
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Die Kenntnis über den aktuellen energetischen Zustand der öffentlichen Gebäude ist die Basis, um die richtigen Strategien zu einer langfristigen Senkung des Energiebedarfs zu entwickeln. Nur so können Investitionsentscheidungen fundiert getroffen und Fördermittel gezielt eingesetzt werden.
Die Erfahrungen vieler Kommunen und kommunaler Einrichtungen zeigt, dass sich der Aufwand eines Energiemanagements mehr als lohnt. Die erreichten Kosteneinsparungen liegen in der Regel spürbar höher als der notwendige Personalaufwand. Gerade diese hohe Wirtschaftlichkeit hat das Energiemanagement in vielen Verwaltungen bereits zur Selbstverständlichkeit werden lassen.

Ausbau ist notwendig

Seit den 2000er Jahren hat sich das kommunale Energiemanagement in NRW zum festen Bestandteil der kommunalen Gebäudeverwaltung entwickelt. In der Regel werden hier die Schulen, Kindergärten und Verwaltungsgebäude erfasst. Darüber hinaus gibt es weitere Gebäudegruppen, die je nach Verwaltungsstruktur in anderen Abteilungen betreut werden. Hier ist es zwar nicht selbstverständlich, aber höchst sinnvoll, auch diese weiteren Gebäude in einem gemeinsamen Energiemanagement mit zu erfassen. Dies sind zum Beispiel Sportstätten, Friedhöfe, Altenpflegeeinrichtungen, Museen, Feuerwehrhäuser oder Baubetriebshöfe.

In vielen Kommunen werden einzelne kommunale Aufgaben in kommunale Eigenbetriebe ausgelagert – zum Beispiel in eine kommunale Bädergesellschaft. Auch in diesen Gesellschaften ist es sinnvoll, ein eigenes Energiemanagement zu etablieren.

Kein Energiemanagement ohne Energiecontrolling

Das Energiemanagement verfolgt die Strategie, aus der Erfassung von Energiedaten ein Controllingsystem zu entwickeln. Auf dieser Basis wird eine Aussage über den energetischen Zustand der Gebäude möglich. Hierauf baut eine Maßnahmenplanung auf, um die Energieverbräuche zu senken und den Gesamtzustand der Gebäude kontinuierlich zu verbessern.

Langfristig und transparent arbeiten

Hieraus folgt, dass das Energiemanagement langfristig und optimaler Weise als feste Stabsstelle im Gebäudemanagement verankert sein sollte. In vielen Kommunen gibt es daher einen Energiebeauftragten oder eine Energiebeauftragte, der oder die die Aufgaben des Energiemanagements übernimmt und regelmäßig über die Verbrauchsentwicklung und den energetischen Zustand der Gebäude in einem Energiebericht berichtet.

Investive und nicht-investive Maßnahmen kombinieren

Zur Senkung von Energieverbrauch und -kosten gilt es die ganze Bandbreite von Energieeinsparmöglichkeiten auszunutzen und aufeinander abzustimmen. Hierzu gehören gering- bzw. nicht-investive Tätigkeiten wie die optimale Betriebsführung von Anlagen ebenso wie investive Maßnahmen, etwa Heizungssanierungen oder Wärmedämmungen. Flankiert werden diese Aktivitäten idealerweise von Motivationsprogrammen für energiebewusstes Verhalten oder Mitarbeiterschulungen.

Dipl.-Ing. Christian Dahm
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0202 2455243
dahm@energieagentur.nrw

Isabell Engel M. A.
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
Wissensmanagement

EnergieAgentur.NRW
0202 24552794
engel@energieagentur.nrw

Dipl.-Ing. Heinz-Jürgen Schütz
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0202 2455232
schuetz@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.