Energieeffizienz » Fokus Haushalt

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Schaltbare Steckerleiste hilft beim Stromsparen.
Foto: iStock, himbeertoni
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Information

Gesundes wohnen

Behaglichkeit

Wohnzimmer

© MAXFX, fotolia.com

"Energie clever nutzen" senkt nicht nur die Energiekosten. Wer bewusst heizt und gezielt lüftet verbessert das Raumklima und hilft Bauschäden durch Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall zu vermeiden. 
Einige wichtige Faktoren, die das Behaglichkeitsempfinden in Räumen bestimmen, hängen mit der Raumluft zusammen.

 Gut gedämmt macht wohlig warm
  
Die empfundene Raumtemperatur wird nicht nur durch die Lufttemperatur bestimmt. In schlecht gedämmten Gebäuden mit kalten Außenwänden muss die Temperatur der Raumluft angehoben werden, um unangenehme Zugerscheinungen durch die „kalten“ Umfassungsflächen auszugleichen.

Nicht zu trocken - nicht zu feucht   
 
Die richtige Raumluftfeuchte wird durch einen ausreichenden Luftwechsel sichergestellt. Mit einem kontrollierten Lüftungsverhalten wird verbrauchte und feuchte Raumluft regelmäßig durch Frischluft ersetzt.
  
Weitergehende Informationen zu diesem Themenbereich erhalten Sie im Infopool Lüftung der EnergieAgentur.NRW:

Zusammenhang zwischen Feuchtigkeit und Lüftung

Viel Dampf beim Wohnen

Feuchtigkeit

© Edsweb, fotolia.com

In einem 4-Personen-Haushalt fallen täglich unglaubliche 12 Liter Wasser in Form von Wasserdampf beim Kochen, Duschen, Blumengießen und durch die Feuchteabgabe der Bewohner an. Wird diese Feuchtigkeit nicht reglmäßig weggelüftet, können dadurch Bauschäden entstehen.
Die Raumluft kann nur eine bestimmte Menge von Wasserdampf aufnehmen.

Tabelle zur Wasserdampfbildung

Detailansicht

Ist die Grenze der Aufnahmefähigkeit erreicht, fällt der überschüssige Wasserdampf an den kühlsten Stellen eines Raumes in Form von Tauwasser aus. So beschlagen nach dem Duschen beispielsweise die Spiegelflächen im Badezimmer oder auf einfachverglasten Fenstern bilden sich im Winter Tauwassertropfen. Nach dem selben Prinzip kondensiert auch auf einer eisgekühlten Bierflasche, die in beheizten Räumen aus dem Kühlschrank genommen wird, Wasserdampf. Kritisch wird es, wenn der Wasserdampf auf Bauteiloberflächen oder innerhalb von Bauteilen abkühlt und zu flüssigem Wasser kondensiert. Dann besteht die Gefahr, dass Bauteile durchfeuchtet werden und Schimmelpilze entstehen.

Weitergehende Informationen erhalten Sie im Infopool Lüftung der EnergieAgentur.NRW:

Schimmelpilz in Wohnräumen

Ein unangenehmer Untermieter
 
Schimmelpilz

© Amy Walters, fotolia.com

Schimmelpilzsamen (Sporen) sind ein fester Bestandteil der Raumluft. Treffen diese Sporen auf ausreichend feuchte Untergründe und geeignete, organische Materialien wie Farben, Kleber, Tapeten, Holz oder auch organische Partikel im Hausstaub und Flusen, keimen sie aus, und bilden Pilzgeflechte. In der Folge wächst ein Fruchtkörper und der Schimmelpilz wird sichtbar. Er bildet neue Samen und die Zahl der Sporen in der Raumluft steigt sprunghaft an.

Schimmelpilze wachsen nur auf ausreichend feuchten Untergründen. In Wohnungen schlägt sich Feuchtigkeit bevorzugt in Raumecken oder auch an Fensterstürzen und Fensterlaibungen nieder. Außerdem sind Flächen hinter Wandverkleidungen, Schränken, Bildern und schweren Vorhängen gefährdet, weil dort keine ausreichende Luftzirkulation stattfindet.

Dirk Mobers
Leiter Themengebiet Wärme, Gebäude
EnergieAgentur.NRW
0202 2455263
mobers@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.