Energieeffizienz

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Klimaprofit Center NRW: Mit einem Anruf zur Beratung!

Das Bollwerk 107 befindet sich direkt hinter dem Bahnhof in Moers in einer ehemaligen Güterhalle.
Foto: EA.NRW, Lara Blankenberg

Projekt des Monats: Bessere Energiebilanz für Bollwerk 107 in Moers

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Information

Energieaudit gemäß DIN EN 16247-1

Rahmenbedingungen

Energieaudits sind verpflichtend. Seit 2015 müssen alle großen Unternehmen Energieaudits betreiben und nachweisen. Energieaudits sind der erste wichtige Schritt, um später darauf aufbauend ein Energiemanagementsystem einzuführen.

Im Zuge der Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie wurde mit der Novelle des deutschen Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) die Pflicht zur Durchführung von periodischen Energieaudits für Unternehmen eingeführt. Das EDL-G verpflichtet alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition fallen, mindestens alle vier Jahre ein Energieaudit durchzuführen.

Freigestellt von der Verpflichtung zur Durchführung eines Energieaudits sind Unternehmen, wenn sie zum jeweils maßgeblichen Zeitpunkt entweder ein Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates (EMAS) eingeführt haben.

Inhalt eines Energieaudits

Das Energieaudit muss nach § 8a Absatz 1 Nr. 1 EDL-G den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entsprechen.

Gemäß der DIN EN 16247-1 ist ein Energieaudit eine systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs.

Ziel ist es, Energieflüsse und Potenziale für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren. In einem weiteren Schritt werden die verschiedenen Maßnahmen durch Investitions-/Wirtschaftlichkeitsberechnungen monetär bewertet, so dass Unternehmen im Ergebnis auf einen Blick erfassen können, welche Investitionen sich in welchem Zeitraum rechnen. Nachfolgend sind die zum Auditprozess gehörenden Elemente stichpunktartig aufgeführt:

  • Einleitender Kontakt
  • Auftakt-Besprechung
  • Datenerfassung
  • Außeneinsatz
  • Analyse
  • Bericht
  • Abschlussbesprechung

Förderung

Im Rahmen des Förderprogramms „Energieberatung im Mittelstand“ wird der Einsatz von Energieberatern und damit auch die Durchführung von Energieaudits finanziell gefördert. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten.

Umsetzung

Als Anlagen sind Unterlagen zum Ablauf des Audits nach DIN EN 16247-1 aus dem Projekt „modulares EnergieEffizienzModell“ (mod.EEM) beigefügt.

Herr Gerald Orlik
Stv. Leiter Beratung Energieeffizienz: Klimaschutz in Industrie und Gewerbe Wissensmanagement
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455233
orlik@energieagentur.nrw
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Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.