Energieeffizienz » Contracting

Energiespar-Contracting:
Modell für kommunale Liegenschaften

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Bitte akzeptieren Sie unsere Marketing Cookies, um das Youtube-Video anschauen zu können.

dena-Leitfaden Energiemanagement und Energiespar-Contracting in Kommunen

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Bitte akzeptieren Sie unsere Marketing Cookies, um das Youtube-Video anschauen zu können.

Energiespar-Contracting Universitätsklinikum Bonn

Der erneuerte Lüftungskanal ist über dem Becken angebracht.
Foto: Stadt Korschenbroich

Projekt des Monats: Schwimmbad-Sanierung dank Contracting

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/energieagentur/energiespar-contracting/3134
/finanzierung/erfolgreiche_schwimmbad-sanierung_dank_energiespar-contracting
/finanzierung/neuer_leitfaden_energiemanagement_und_energiespar-contracting_in_kommunen
/finanzierung/kommunale_energiespar-contracting-projekte_gesucht
https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/herunterladen/der/datei/contacting-final-pdf/von/energiespar-contracting-universitaetsklinikum-bonn-eine-win-win-strategie/vom/energieagentur/2947
/eanrw/energiespar-contracting_machts_moeglich_schwimmbad-sanierung_solarstrom_feuerwache
/eanrw/energiespar-contracting_fuer_kommunen_-_drei_fragen_an_dominic_hornung

Information

Dortmunder Westfalenhalle spart CO2

Eissprortzentrum Dortmund

Eissprortzentrum Dortmund

Die Westfalenhallen Dortmund GmbH modernisierte in 2008 unter Federführung der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) die Heizungstechnik unter der Veranstaltungsarena, der Westfalenhalle 1. Die vier neuen Niedertemperatur- und Brennwertkessel erbringen eine Gesamtleistung von 11 Megawatt und ersetzen eine 23 Jahre alte vorhandene technische Ausstattung. Dadurch konnten die Dortmunder den  Wirkungsgrad von 83 Prozent auf 92 Prozent erhöhen.

Im  August 2008 wurden die Bauelemente von DEW21 in das Kellergewölbe eingebracht. Der größte Kessel hat eine Länge von fast fünf Metern und ist 2,30 Meter hoch. Um die Anlage zu installieren, waren weitreichende bauliche Maßnahmen notwendig. So mussten etwa die Betondecke und die darunter liegenden Stützträger des Heizungsraumes entfernt werden. Die CO2-Einsparung, die die Westfalenhalle durch die Modernisierung realisiert, werden in das Projekt JIM.NRW eingespeist und rückvergütet.

Intelligente Steuerung

Kongresszentrum Dortmund

Kongresszentrum Dortmund

Die Heizungstechnik für das gesamte Gelände liefert  nach Angaben der DEW21 15 MW  Wärmeleistung. Das entspricht in etwa dem Wärmebedarf von 1000 Einfamilienhäusern. Davon entfallen:

  • 11 MW  Wärmeleistung auf die Anlage im Keller der Halle 1. Hiermit werden die Hallen 1 bis 3A und 4 bis 8, beide Eislaufbahnen im Eissportzentrum Westfalenhallen, das Leichtathletikzentrum Westfalenhallen (Helmut-Körnig-Halle), das Best Western Parkhotel Westfalenhallen und das Kongresszentrum versorgt.
  • 3 MW Wärmeleistung auf die Anlage in der Halle 3B. Diese liefert separat die Wärme für die Halle 3B und das unmittelbar angebundene Verwaltungsgebäude.
  • 1 MW Wärmeleistung auf den Heizkessel in der Lüftungszentrale der Halle 8. Damit können Einzelveranstaltungen in den Hallen 5 bis 8 beheizt werden. Zudem dient  diese Anlage zur Noteinspeisung zur Halle 1, wenn die dortige Technik ausfällt.

Sämtliche Heizungen sind ferngesteuert. Rund 40 Wärmezähler auf dem gesamten Gelände liefern Daten für die Gebäudeleittechnik. Diese regelt Heizung und Klimatisierung auf dem Westfalenhallen-Areal zentral und soll durch die bedarfsgerechte Steuerung Energieverbrauch und Kosten senken.

Teilnahme an JIM.NRW

Für DEW21 ist die Westfalenhalle die bislang größte Wärmeanlage, die sie in Dortmund im Rahmen eines Contracting-Vertrages erneuert hat. Insofern lag es bei der Kostenkalkulation nahe, die Teilnahme am Projekt JIM.NRW einzubeziehen und darüber einen Teil der Investitionssumme zu refinanzieren. Durch den Austausch der 23 Jahre alten Heizanlage gegen eine neue werden geschätzte 100 bis 150 Tonnen Kohlendioxid  pro Jahr eingespart. Über die Laufzeit von 2008 bis 2012 kann die DEW21 bei einem Preis von 15 Euro pro Tonne CO2 mit Einnahmen von über 6.000 Euro rechnen.

Technische Daten: Wärmeerzeugungsanlage, vier Niedertemperatur- und Brennwertkessel
Brennstoff: Erdgas
Neu installierte Leistung: 11 MW
Altanlage: Erdgaskessel, Baujahr 1985

Ansprechpartner        

Westfalenhallen Dortmund GmbH
Zentralbereich Kommunikation
Dr. Andreas Weber
Tel. 0231 / 1204-514
Fax 0231 / 1204-724
andreas.weber@westfalenhallen.de

DEW21 Ansprechpartner(in):

Sabine Poschmann
Tel.: 0231.544.1990
Mobil: 0172.5378400
Sabine.Poschmann@dew21.de

Teilnahme am Klimaschutzprojekt JIM.NRW

Projektdauer: 2008 bis 2012
Erwartete Gesamt-CO2-Einsparung: ca. 400 t
Kalkulierter CO2-Preis: 15 Euro/t CO2
Kalkulierte Einnahmen aus Zertifikaten: 6.000 Euro

Dipl.-Ing. Christian Tögel
Leiter Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0202 2455234
toegel@energieagentur.nrw

Dominic Hornung B. Sc.
Energieanwendung, Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
0211 86642390
hornung@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

innovation & energie

Abonnieren Sie jetzt kostenlos unser Magazin!

x

 

Abmeldelink in jeder Zusendung. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Newletter