Landesregierung beschließt die Änderung des Landesentwicklungsplans

21. Februar 2019 |

© MWIDE NRW

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Das Landeskabinett Nordrhein-Westfalen hat die Änderung des Landesentwicklungsplans nach Beendigung des Beteiligungsverfahrens beschlossen. Insgesamt gingen mehr als 700 Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Kommunen, Fachbehörden und Verbänden ein. Auch für die Windenergie sieht der Landesentwicklungsplan Änderungen vor. 

Durch die Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP) wird die Errichtung von Windenergieanlagen im Wald auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt. Eine Waldinanspruchnahme kommt nur noch dann in Betracht, wenn der Wald neben einer wirtschaftlichen Ertragsfunktion keine wesentliche andere Waldfunktion erfüllt.

Außerdem enthält der neue Landesentwicklungsplan eine Regelung zu Abständen zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten. Danach ist ein pauschalisierter Vorsorgeabstand von 1.500 m bei der Festlegung von Vorranggebieten in Regionalplänen und Konzentrationszonen in den Flächennutzungsplänen zu berücksichtigen. Das soll die Akzeptanz der Windenergienutzung erhöhen.
Eine Ausnahme sieht der Landesentwicklungsplan für das Repowering vor.

Die geplante Änderung des LEP NRW geht nun in den Landtag. Stimmt dieser zu, kann sie in Kraft treten.

Weitere Informationen zu der Änderung des Landesentwicklungsplans NRW erhalten Sie hier.