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Fragen & Antworten

Worin unterscheiden sich Niederdruckanlagen, Mitteldruckanlagen und Hochdruckanlagen?

Bei Wasserkraftanlagen unterscheidet man zwischen Niederdruck-, Mitteldruck- und Hochdruckanlagen.

Bei einem Gefälle von bis zu 15 Metern spricht man von Niederdruckanlagen, weshalb diese Anlagen hauptsächlich im Flachland zu finden sind. Die Stauhaltung erfolgt durch feste oder bewegliche Wehre. Die Kraftwerke laufen im Grundlastbetrieb.

Mitteldruckanlagen verfügen über eine Fallhöhe zwischen 15 und 50 Metern. Die Kraftwerke sind meist Ausleitungskraftwerke und eher selten als Flusskraftwerke ausgeführt. Für die Stauhaltung dienen Talsperren.

Anlagen im Mittel- und Hochgebirge mit Fallhöhen über 50 Metern werden als Hochdruckanlagen bezeichnet. Die Stauhaltung wird ebenfalls durch Talsperren sichergestellt. Bei diesen Anlagen handelt es sich um Ausleitungskraftwerke oder um Kraftwerke mit einem Triebwasserstollen. Hochdruckanlagen können auch als Mittel- und Spitzenlastkraftwerke eingesetzt werden.

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