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Fragen & Antworten

Wie werden Fische vor Verletzungen durch Wasserkraftanlagen geschützt?

© EnergieAgentur.NRW
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Wenn sich abwandernde Fische einer Wasserkraftanlage nähern, dann werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später versuchen, die Anlage zu passieren, um ihre Wanderung fortzusetzen, sofern kein alternativer Wanderweg zur Verfügung steht. Das Durchqueren einer Wasserkraftanlage ist aber nicht ungefährlich, da die Fische durch Kontakt mit Anlagenteilen verletzt oder sogar getötet werden können. Um dies zu unterbinden, können Verhaltensbarrieren oder mechanische Barrieren eingesetzt werden.

Am häufigsten wird der Stabrechen als mechanische Barriere eingesetzt. Bei entsprechend geringem Stababstand fungiert der Rechen als physische Barriere und hindert die Fische daran, in die Wasserkraftanlagen einzuschwimmen. Je geringer der Stababstand, desto höher ist die Schutzwirkung. Der 20 mm-Feinrechen gilt als Stand der Technik. Die Anströmgeschwindigkeit des Wassers vor dem Rechen darf nicht größer sein als 0,5 m/s, da die Fische sonst an den Rechen angepresst, sich nicht mehr selbstständig lösen und von der Rechenreinigungsmaschine erfasst werden können. Weiterhin zählen umlaufende Abschirmungen, Kettenvorhänge sowie Tauchwände und Louver zu den mechanischen Barrieren. Der Einsatz dieser Alternativen ist aber eher selten.

Das Ziel von Verhaltensbarrieren ist, Fische durch Reize in ungefährliche Bereiche und im besten Fall zu einem alternativen Wanderweg zu leiten. Dazu zählen optische Reize wie Licht, Schall, elektrische Felder oder Luftblasenvorhänge. Die Effektivität dieser Verhaltensbarrieren ist standortspezifisch, im Allgemeinen aber wenig bis gar nicht nachgewiesen.

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