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Wie kann die aufwärtsgerichtete Durchgängigkeit an Querbauwerken wiederhergestellt werden?

© EnergieAgentur.NRW
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Zur Wiederherstellung der aufwärtsgerichteten Durchgängigkeit gibt es unterschiedliche Ansätze. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen naturnahen und technischen Lösungen. Umgehungsgerinne leiten Fische weiträumig um das Wehr und die Wasserkraftanlage herum. Dieser Ansatz benötigt viel Platz, kann den Fischen aber zusätzlichen Lebensraum zur Verfügung stellen. Ein Raugerinne-Beckenpass besteht aus naturgemäß angelegten Becken und einer rauen Sohle. Die Becken werden aus großen Steinen angelegt, durch Öffnungen können Fische in das jeweils nächstgelegene Becken gelangen und so an der Wasserkraftanlage vorbei ins Oberwasser aufsteigen. Beckenpässe gibt es auch als technisches Bauwerk mit einer Betonrinne. Eine Weiterentwicklung dessen ist der Vertical-Slot-Pass. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Beckenpass, der mit vertikalen Schlitzen versehen ist. Die Technik der Fischaufstiegsanlagen entwickelt sich kontinuierlich weiter. Der Fischlift ist ein Beispiel für einen neuartigen Konstruktionstyp. Mit diesem überwinden Fische das Querbauwerk wie in einem Fahrstuhl. Großer Vorteil dieser Technik ist der geringe Platzbedarf.

Welche der erläuterten Fischaufstiegsanlagen am besten geeignet ist, um die Gewässerdurchgängigkeit wiederherzustellen, muss im Einzelfall geprüft werden.
Vorteil der technischen Fischaufstiegsanlagen ist der geringe Platzbedarf und eine bessere Kontrolle der vorgegebenen geometrischen und hydraulischen Dimensionen wie beispielsweise die Länge und Tiefe der Becken und die Strömungsgeschwindigkeit. Bei Einhaltung dieser Vorgaben, können Fische die Bauwerke gut auffinden und passieren.

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