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Fragen & Antworten

Welche alternativen Wanderwege können Fischen geboten werden, um unbeschadet ins Unterwasser zu gelangen?

Durch unterschiedliche Schutzvorkehrungen werden Fische vor dem Eindringen in gefährliche Anlagenbereiche geschützt. Um den Tieren darüber hinaus die Fortsetzung ihrer Wanderungen zu ermöglichen, werden Bypässe eingesetzt. Bypässe gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Ihre Effektivität hängt davon ab, wie einfach sie aufzufinden und zu passieren sind. Je nachdem für welche Arten der Bypass bestimmt ist, ist eine entsprechende Lage zu wählen. So wandern Lachse beispielsweise eher oberflächennah ab, während Aale bodennahe Bypässe bevorzugen.
Darüber hinaus steht Fischen eine Vielzahl von alternativen Abwanderwegen zur Verfügung. So ist oftmals, wie bei Querbauwerken ohne Wasserkraftnutzung, auch ein Abstieg über das Wehr möglich. Außerdem kann durch das Anheben oder Absenken von Wehrverschlüssen zeitweise ein gefahrloser Wanderweg geschaffen werden. Weiterhin können Leerschüsse, überströmbare Wasserkraftanlagen, Fischaufstiegsanlagen und Schiffsschleusen zur flussabwärtsgerichteten Wanderung genutzt werden.
Wenn es keine Möglichkeit gibt, eine entsprechende Maßnahme umzusetzen, kann ein Anlagenmanagement helfen, die Verletzungsgefahr von Fischen beim Turbinendurchtritt zu reduzieren. Außerdem gibt es Fischtransportsysteme, bei denen Fische gesammelt, mit speziellen LKW flussabwärts an den Wanderhindernissen vorbeigefahren und anschließend wieder ausgesetzt werden.
Im Vergleich zu Fischaufstiegsanlagen, gibt es bei Fischschutz und Fischabstiegsanlagen noch keinen allgemein anerkannten Stand der Technik und daher einen erheblichen Forschungsbedarf.

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