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Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen unter-, mittel- und oberschlächtigen Wasserrädern?

© EnergieAgentur.NRW
© EnergieAgentur.NRW

Wasserräder stellen die Urform der hydraulischen Strömungsmaschine und letztlich auch der Turbine dar. Sie unterscheiden sich nach der Art des Wasserzulaufs und dem Eintrittspunkt des Wassers in das Rad. Es gibt ober-, unter- und mittelschlächtige Wasserräder, die je nach Höhendifferenz zwischen Zu- und Ablauf eingesetzt werden.

Die ersten Wasserräder waren unterschlächtige Wasserräder. Das bedeutet, dass das Wasser das Rad von unten antreibt. Unterschlächtige Wasserräder eignen sich besonders für geringe Gefälle.

Bei mittelschlächtigen Wasserrädern trifft das Wasser ungefähr auf Nabenhöhe auf die Schaufeln. Daher wird bei mittelschlächtigen Wasserrädern neben der Bewegungsenergie des Wassers auch die Lageenergie genutzt. Diese Wasserräder werden auch als rückschlächtige Wasserräder bezeichnet.

Wird das Rad von oben mit Wasser beaufschlagt, spricht man von oberschlächtigen Wasserrädern. Sie eignen sich für Standorte mit einer relativ großen Fallhöhe.

Die Technik der Wasserräder ist wartungsarm. Nach wie vor werden sie bei kleineren Durchflüssen und niedrigem Gefälle eingesetzt. Zur Stromproduktion werden heute Wasserräder hauptsächlich an historischen Standorten eingesetzt, indem beispielsweise der Charakter einer alten Mühle erhalten bleibt.

Zur Orientierung:

unterschlächtige Wasserräder werden eingesetzt bei Gefällen von 0,3 bis 1,5 m

mittelschlächtige Wasserräder werden eingesetzt bei Gefällen zwischen 0,5 und 3,0 m

oberschlächtige Wasserräder werden eingesetzt bei Gefällen zwischen 3,0 und 10,0 m

(In Einzelfällen kommen Ausnahmen vor.)

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