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Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen einem Speicherkraftwerk und einem Pumpspeicherkraftwerk?

© EnergieAgentur.NRW
© EnergieAgentur.NRW

Laufwasserkraftwerke verfügen nur über ein geringes Speichervolumen und eine niedrige Fallhöhe. Sie sind zur kontinuierlichen Stromerzeugung und somit zur Grundlasterzeugung geeignet.

Speicherkraftwerke dienen in Abgrenzung dazu der Speicherung elektrischer Energie in Form von potenzieller Energie. Sie bestehen aus einem oberen und einem unteren Reservoir. Das obere Reservoir entsteht durch das Aufstauen eines natürlichen Fließgewässers zu einem Speicherbecken. Bei Bedarf kann das hier bevorratete Wasser durch das unterhalb des Speichers gelegene Wasserkraftwerk in elektrische Energie umgewandelt werden. Dazu wird das Wasser durch Rohrleitungen zum tiefer gelegenen Krafthaus geführt, wo die Energieumwandlung durch Wasserturbinen stattfindet. Das Wasser fließt anschließend, dem natürlichen Verlauf des Fließgewässers folgend, weiter abwärts. Das obere Reservoir wird durch den natürlichen Zufluss wieder aufgefüllt, anschließend kann erneut Strom erzeugt werden.

Pumpspeicherkraftwerke sind eine Sonderform der Speicherkraftwerke bei denen es keinen natürlichen Zufluss gibt. Als oberes Reservoir dient daher ein künstlich angelegtes Oberbecken. Wenn das Wasser durch die Turbinen gelaufen ist, muss es anschließend erst wieder hochgepumpt werden, bevor es erneut zur Stromerzeugung eingesetzt werden kann. Dies kann durch Pumpturbinen, die sowohl im Turbinen- als auch im Pumpbetrieb gefahren werden können oder durch separate Pumpen erfolgen.

Wie bei allen Speichern ist es auch bei Pumpspeicherkraftwerken nicht möglich, die gespeicherte Energie vollständig zurückzugewinnen. Im Falle des Pumpspeichers wird also stets mehr Energie für die Pumpen benötigt, als nachher im Kraftwerk erzeugt werden kann.

Aus energiewirtschaftlicher Sicht ist es daher sinnvoll, Strom dann zu erzeugen, wenn durch den Verkauf am Strommarkt ein hoher Preis erzielt werden kann, und Strom für die Pumpen zu beziehen, wenn er günstig ist. Dementsprechend orientiert sich der Einsatz heutzutage stark an den Verfügbarkeiten von Strom aus Sonne und Wind. Bei einem Überangebot nutzen Pumpspeicherkraftwerke Strom für den Betrieb der Pumpen, in Spitzenlastzeiten stellen sie den Strom wieder zur Verfügung. Dadurch können Pumpspeicher die schwankende Einspeisung ausgleichen und das Stromsystem stabilisieren.

Pumpspeicherkraftwerke sind derzeit noch die einzige Möglichkeit, größere Mengen Strom über einen längeren Zeitraum zu speichern.

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