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Fragen & Antworten

Was bedeuten die Begriffe „Disko-Effekt“ und „Schlagschatten“?

Als „Disko-Effekt“ wird in der Windenergie das Phänomen „tanzender“ Lichtreflexionen an den sich drehenden Rotorblättern der Windräder bezeichnet. Dieses Problem tritt heute nicht mehr auf, da moderne Rotorblätter mit matten, reflexionsarmen Farben beschichtet werden.
Je nach Sonnenstand können die langen Flügel einer Windenergieanlage allerdings bewegte Schatten werfen. Welches Ausmaß der sogenannte Schlagschatten auf die umliegende Wohnbebauung maximal annehmen könnte, wird im Zuge des Genehmigungsprozesses untersucht und berechnet. Bei der Berechnung geht man davon aus, dass die Sonne 365 Tage im Jahr scheint und sich das Windrad durchgängig dreht. Wird festgestellt, dass unter diesen Bedingungen die rechtlich zulässige Beschattungsdauer von höchstens 30 Minuten am Tag bzw. 30 Stunden im Jahr überschritten wird, muss die Anlage mit einer Abschaltautomatik ausgestattet werden. Diese stellt sicher, dass im laufenden Betrieb die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden und sich das Windrad automatisch abstellt, sobald die Obergrenze tatsächlich erreicht wird.

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