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Fragen & Antworten

Warum muss die Gewässerdurchgängigkeit erhalten bzw. wiederhergestellt werden?

Durchgängigkeit meint die uneingeschränkte flussauf- und abwärtsgerichtete Passierbarkeit eines Gewässers für aquatische Organsimen und den Weitertransport von Sedimenten, als wichtigen Bestandteil des Ökosystems Fließgewässer. Viele Gewässer, auch in NRW, sind durch Querbauwerke, wie zum Beispiel Wehre oder Talsperren, geprägt. Durch ihren Aufbau quer zum Gewässer schränken sie die Durchgängigkeit ein oder verhindern die Wanderung von Fischen vollständig.

Fische wandern aus unterschiedlichen Gründen: zum Wechsel zwischen Lebensräumen, zum Laichen, zur Überwinterung und zur Nahrungssuche. Außerdem gibt es die Kompensationswanderung, bei der Fische in den ursprünglichen Gewässerabschnitt zurückkehren, nachdem sie freiwillig oder unfreiwillig durch Drift in andere Flussbereiche abgetrieben wurden.

Die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Durchgängigkeit ist für die gesamte Fischfauna von großer Bedeutung. Auf der einen Seite gibt es Arten, die aus den oben genannten Gründen mehr oder weniger ausgeprägte Wanderungen im Süßwasser vollziehen wie beispielsweise die Bachforelle (potamodrome Arten). Auf der anderen Seite gibt es aber auch Arten, die in besonderer Weise auf die Durchgängigkeit angewiesen sind. Diese Arten sind zwingend auf die Wanderung zwischen Süß- und Salzwasser angewiesen (diadrome Arten). Ohne den Wechsel zwischen Binnengewässern und dem Meer können diese diadromen Arten ihre Laichgebiete nicht erreichen und ihre Population somit nicht erhalten. Die bekanntesten Vertreter dieser Art sind Lachs und Aal. Gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie kann der gute ökologische Zustand eines Gewässers ohne die Durchgängigkeit nicht erreicht werden.

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