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Fragen & Antworten

Wärmepumpen

Warum schaltet man nicht einfach 2 Wärmepumpen quasi hintereinander. Die erste kleine erzeugt dann dank einer technischen Einrichtung Strom (Turbine o.ä.) und nährt damit die zweite grössere WP.
Damit hätte man dann mit den Verlusten aber wohl rund nur 1/3 so viel Energie nötig, wie mit einer Pumpe alleine.
Das ganze dreimal würde also bedeuten dass nur etwas mehr als 10% an Energie benötigt würden, wie mit nur einer Pumpe.
Das müsste doch technisch sehr einfach zu lösen sein. Zudem hätte man mit der Möglichkeit der Steuerung und Umschaltung der WP untereinander dann noch eine Redundanz bei Ausfall einer WP.
Die Mehrkosten würden die Energieeinsparung weit aufholen, die Kosten für eine kleiner WP sind ja auch geringer.
Es ist ja kein Genie dafür notwendig , um zu erkennen, dass die WP alleine keinen Vorteil bringt im Portemonaie, da der Strom halt entsprechend viel teuer als fossile Brennstoffe sind.
Interessant wäre natürlich unter monitären Aspekten auch der Antrieb der WP mit fossilen Brennstoffen, anstatt Strom.
Die Batterietechnik kann’s ja nicht sein, Brennstoffzelle im Moment eher auch nicht. Vaillant hat sowas z.B. auch versucht, aber dann fallen gelassen.

 

Vielen Dank für die umfangreichen Informationen.

Solche Systeme gibt es in größeren Leistungsklassen. Anbei ein kurzes Video zu der Funktionsweise.

Bei kleineren Anlagen für die Beheizung von Wohngebäuden lohnen sich diese Systeme nicht. Auch können hier die notwendigen Temperaturen nicht erreicht werden.

Die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen zur Beheizung und Kühlung von Neubauten ist gegeben, im Bestand sieht es im Moment noch etwas schwieriger aus. Hier ist eine Absenkung der EEG im Strompreis und eine Erhöhung der Preise für Gas und Öl über die CO2-Besteuerung wie geplant notwendig.

Es gibt Gas-Absorptions- und Gasmotorische Wärmepumpen.

Weitere Informationen sind auf der Seite der EnergieAgentur.NRW (Wärmepumpen Marktplatz NRW) zu finden.

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