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Fragen & Antworten

Kleine Ü20-Anlagen (<10KWp): Könnte die Direktvermarktung eine Alternative für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb sein?

Nach Ausfall der regulären 20-jährigen Förderung durch das EEG sollte für die erzeugte Energie durch kleine PV-Anlagen eine sogenannte „Sonstige Direktvermarktung“ als Alternative bleiben.
1. Haben Sie Erfahrungen oder mehr Informationen über Direktvermarkter oder P2P Plattformen, die diese Vermarktungsmodelle ermöglichen?
2. Nach Ihren Kenntnissen und Erfahrungen, meinen Sie, es wäre eine Direktvermarktung überhaupt umsetzbar?

Antwort:

Sonstige Direktvermarktung: Eine Liste von Direktvermarktern können Sie im Fachbeitrag auf unserem Blog nachlesen. Hier finden Sie auch weitere Informationen zur „Sonstigen Direktvermarktung“.

P2P-Plattformen: Sogenannte Peer-to-Peer-Stromhandelskonzepte sollen es Bürgern ermöglichen, erneuerbaren Strom direkt (und im regionalen Umfeld) zu kaufen oder zu verkaufen. Betreiber von PV-Anlagen (mit Speicher) oder anderen (kleinen) dezentralen Erzeugungsanlagen schließen sich zusammen, um Strom zu “tauschen” oder direkt an Abnehmer zu verkaufen. Hier gibt es unterschiedliche Modelle, die angewendet werden können. Die einzelnen Modelle und wer diese anbietet können ebenfalls auf unserem Blog nachgelesen werden.

Zur zweiten Frage: Es gibt mittlerweile einige Beispiele für Angebote von lokalen Stadtwerken und Energieversorgern, die Ü20-PV-Anlagen im Zuge der Direktvermarktungslösung aufnehmen und einen individuell vereinbarten Preis für die Strommengen zahlen. Ein bekanntes Beispiel ist das Angebot der Stadtwerke Tübingen oder ein Beispiel aus NRW ist das Angebot der Stadtwerke Lemgo. Wir können jedoch keine grundsätzlichen Aussagen über die Vergütungshöhe machen, da es sich hier um individuelle Verträge mit Direktvermarktern handelt. In einem ersten Gespräch sollte abgeklärt werden, ob auch Ü20-Anlagen mit geringer installierter Leistung vermarktet werden.

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