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Methodensammlung für die Energiewende: Public Participation GIS

© EnergieAgentur.NRW
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| Tomke Lisa Menger |

Um Bürger über räumliche Planverfahren zu informieren, wird bisher meist analoges Kartenmaterial verwendet. Mithilfe digitaler Karten und Raumdaten können sich Bürger dagegen interaktiv mit diesen Informationen beschäftigen und ihre Hinweise oder Vorschläge direkt in die Karte eintragen. Dazu können die Teilnehmer Punkte oder Flächen in der digitalen Karte markieren und kommentieren. Diese Beteiligungsmöglichkeit wird Public Participation GIS (PPGIS) oder auf Deutsch auch partizipatives GIS (Geoinformationssystem) genannt.

Da die Energiewende in der Fläche Auswirkungen hat, ist ein interaktives Tool zur Darstellung des Raumes hilfreich, um Anmerkungen und Bedenken der Bürger als Einträge in einer digitalen Karte zu sammeln. Denn die Bevölkerung vor Ort hat oft spezifisches lokales Wissen, das so direkter abgefragt werden kann.

PPGIS kann orts- und zeitunabhängig als Webanwendung oder im Rahmen eines Workshops zur Verfügung gestellt werden. Es kann den Hauptteil des Plan- und Beteiligungsverfahrens bilden oder als Grundlage für weitere Schritte in diesem Prozess dienen. Verschärfte Konflikte können im Rahmen von GIS-Anwendungen kaum bearbeitet werden, Missverständnisse über räumliche Gegebenheiten jedoch durchaus aufgelöst werden.

Den vollständigen Beitrag finden Sie ab jetzt in unserer Methodensammlung für die Energiewende auf dem Portal Beteiligung & Planung der EnergieAgentur.NRW.