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Methodensammlung für die Energiewende: Fishbowl

© EnergieAgentur.NRW
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| Tomke Lisa Menger |

Podiumsdiskussionen sind eine beliebte Methode in Bürgerbeteiligungsveranstaltungen. Eine Alternative bietet die Fishbowl-Methode, denn sie lockert den Rahmen auf und bindet das Publikum aktiv ein. Die Diskussion findet in einem Stuhlkreis in der Mitte der restlichen Teilnehmer statt. Diese können jederzeit zur Diskussionsrunde hinzustoßen. Auch in Workshops lässt sich die Methode einsetzen, um eine Diskussion zu strukturieren. 

Da die Aspekte der Energiewende, allgemein und bei konkreten Vorhaben, meist sehr komplex sind, werden oft Experten zu Rate gezogen, um die Menschen zunächst zu informieren. Eine Fishbowl-Diskussion gibt den Bürgern die Möglichkeit, den Experten Fragen zu stellen und auf Augenhöhe mit ihnen zu diskutieren. Auch in Workshops zu Energiewendethemen kann eine Fishbowl eine hilfreiche Methode darstellen, um der oft breit gefächerten Debatte einen überschaubaren Rahmen zu geben.

Eine Fishbowl kann immer dann eingesetzt werden, wenn alle Teilnehmer die Diskussion verfolgen sollen, aber nicht alle gleichzeitig diskutieren können. Eine Fishbowl ist meist nicht die alleinige Methode einer Veranstaltung, sondern gestaltet den Diskussionsteil. Mit einem entsprechend versierten Moderator (oder Mediator) lassen sich auch Konflikte ansprechen. Allerdings stehen die Diskutanten unter Beobachtung aller anderen Teilnehmer, was eine tiefergehende Konfliktklärung hemmen kann.

Den vollständigen Beitrag finden Sie ab jetzt in unserer Methodensammlung für die Energiewende auf dem Portal Beteiligung & Planung der EnergieAgentur.NRW.