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Klima-Bildung

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Der Klimawandel steht in enger Verbindung mit anderen globalen Herausforderungen, wie dem Naturschutz, der wachsenden Weltbevölkerung, der steigender Nachfrage nach natürlichen Ressourcen und Energie sowie einer zunehmenden Globalisierung. Um diese komplexe und vielschichtige Umwelt zu überblicken und eine aktive Rolle übernehmen zu können, müssen alle Menschen, ob jung oder alt, durch Bildung unterstützt werden. Das Bildungskonzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) will solche Fähigkeiten stärken.

Dieses Konzept lehrt, Entwicklungen in Bezug auf ihre Auswirkungen auf Umwelt, Menschen und Wirtschaft abzuschätzen und zu verstehen. Zusätzlich geht es auch darum, dass jeder sich daran beteiligt, eine für alle Menschen lebenswerte und gerechte Zukunft zu gestalten. Das BNE richtet sich auch an die Jüngsten unserer Gesellschaft. Gerade sie müssen dabei unterstützt werden, ihre Rolle in der Umwelt sowie der Welt zu verstehen und aktiv anzunehmen. Für Erzieherinnen und Erzieher zielt Bildung für nachhaltige Entwicklung auf eine dauerhafte Stärkung und Veränderung der pädagogischen Arbeit. BNE erweitert die Qualifikation, Kinder bei einer selbstbestimmten aber auch umsichtigen Entwicklung zu fördern.

Weitere Informationen über BNE finden sie z.B. auf der Internetseite der BNE-Agentur des Landes NRW.

Klimabildung im Sinne einer BNE
Klimabildung basiert auf den obengenannten Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Klimabildung erklärt – Ursachen, Prozesse und Auswirkungen des Klimawandels und zeigt die Wechselwirkung des eigenen Alltags mit dem Klima auf. Sie schlägt Verhaltensweisen vor, die dem Klimawandel entgegenwirken und die Möglichkeiten bieten wie man auf  Klimaveränderungen reagieren kann. Es gilt, Kompetenzen zu erwerben, um vorausschauend und vernetzt zu denken und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Ziel ist es, die Motivation und Bereitschaft zu stärken, selbst und gemeinsam klimafreundlich zu handeln.

Nachhaltige Entwicklung
In Deutschland ist das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung seit 1994 als Staatsziel in Artikel 20a des Grundgesetzes verankert – nachdem sich zuvor 178 Staaten auf der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro auf solch ein Ziel verständigt hatten. Eine Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Sie die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation deckt,  ohne diese Erfüllung für zukünftige Generationen zu gefährden.

In Nordrhein-Westfalen und Deutschland beteiligen sich viele staatliche und nicht-staatliche Organisationen, Institutionen und Initiativen mit eigenen Angeboten daran, Bildung für nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Auch im Rahmen des Klimaschutzplans der Landesregierung spielt das Thema Bildung eine wichtige Rolle.

Andrea Fischer
Wissensmanagement
EnergieAgentur.NRW
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fischer@energieagentur.nrw

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