Windenergie

Die Aufbauarbeiten sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.
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Bürgerwindparks mit bisher größten Anlagen in Ahaus errichtet

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Update Branchenführer.Windenergie

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Nordrhein-Westfalen hat mit 11,3 Prozent des bundesweiten Zubaus wieder das Spitzenniveau des bisherigen Ausbaurekords der ersten Ausbauwelle aus 2002 (435 MW) erreicht.
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NRW bei Beschäftigung Windenergie auf Platz zwei im Bundesländervergleich

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Das EEG 2017 enthält wichtige Änderungen.
Foto: Pixelio / Erich Westendarp

Das EEG 2017 – Was ändert sich?

/finanzierung/buergerenergie/buergerwindparks_ahaus
http://www.energieagentur.nrw/windenergie/branchenfuehrer
/windenergie/windindustrie_ist_bundesweit_ein_starker_beschaeftigungsfaktor
/windenergie/gute_jobperspektiven_in_schwindelerregender_hoehe
http://www.energiedialog.nrw.de/eeg-2017-die-wichtigsten-aenderungen/#more-5479

Information

A bis Z – Windenergie in NRW

Kurz und knapp: relevante Aspekte der Windenergienutzung in NRW.

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Akzeptanz
Die Beteiligung der Bürger an Infrastrukturplanungen im öffentlichen Bereich hat im Zuge der Energiewende an Dringlichkeit gewonnen. Zukunftsentscheidungen in der Region bedürfen heute eines transparenten und partizipativen Vorgehens, in das möglichst viele lokale Interessengruppen einbezogen werden. Planungen zum Ausbau der Windenergie sind damit mehr als „nur“ Planungsverfahren. Sie erfordern zugleich ein vorausschauendes Kommunikationsmanagement, das um Information, Transparenz und sachorientierte Einbindung der verschiedenen Interessenträger bemüht ist. Wenn bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen auf frühzeitige Beteiligung gesetzt wird, vermindert sich das Risiko von Konflikten und es verbessert sich der Rückhalt der Vorhabenentwicklung vor Ort.

Artenschutz
Vor allem bestimmte Vogel- und Fledermausarten können durch den Betrieb von Windenergieanlagen gefährdet sein. Daher ist vor der Errichtung und dem Betrieb der Anlagen ein Artenschutzgutachten zu erstellen. Wie aber sieht die Erstellung eines solchen Gutachtens aus? Der EnergieDialog.NRW der EnergieAgentur.NRW begleitet in diesem Video die Landschaftsökologen Dr. Michael Quest und Lars Gaedicke bei der Arbeit. Zwischen Frühjahr und Winter sind sie an verschiedenen Standorten unterwegs, um potenziell gefährdete Vögel zu kartieren und ihr Verhalten zu beobachten.

Befeuerung

Beschäftigung
Die regenerative Energiewirtschaft ist im letzten Jahrzehnt von einem Nischenmarkt zum Wachstumstreiber avanciert. Laut der Analyse „Beschäftigung in Deutschland durch Windenergie“, die der Bundesverband WindEnergie (BWE), VDMA Power Systems und die Offshore-Wind-Industrie-Allianz (OWIA) nun vorgelegt haben, zählte die Onshore- und Offshore-Windindustrie in Deutschland 2015 insgesamt 143.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und erwirtschaftete etwa 13 Milliarden Euro Umsatz. Die Analyse für das Jahr 2015 wurde durch die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt. Sie ergänzt die Ende 2016 durch das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichten Gesamtzahlen. Deutlich lassen sich auch regionale Beschäftigungseffekte ablesen.  So arbeiten aktuell mehr als 18.500 Beschäftigte in der nordrhein-westfälischen Windenergiebranche. Vor allem in der Zulieferer-Industrie kann NRW seine starke Position behaupten.

Das Netzwerk Windenergie hat zum Thema Beschäftigung im März 2017 aktuelle Zahlen zusammengetragen.

Der Bundesverband Windenergie hat 2017 Zahlen der Beschäftigung in Deutschland durch Windenergie veröffentlicht. Hier finden Sie auch einen aktuellen Foliensatz.

Brandgefahr
Brände können insbesondere in der Gondel, im Turm sowie in der Umspannstation der Windenergieanlagen (WEA) entstehen. Zu den typischen Ursachen der Brandentstehung an WEA zählen Blitzschlag, Fehler in elektrischen Einrichtungen (z.B. leistungselektronische Bauteile, Steuerungselektronik), Funkenflug durch Überlastung mechanischer Bremsen sowie feuergefährliche Arbeiten im Rahmen von Wartungs- und Reparaturarbeiten. Grundsätzlich müssen WEA so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes der Anlage und der Brandweiterleitung auf die Umgebung vorgebeugt wird. Hierbei geht es zunächst um konstruktionsbedingte Vorkehrungen wie z.B. die Verwendung nichtbrennbarer Materialien, um Brände erst gar nicht entstehen zu lassen.

Bürgerwind
Eine Möglichkeit, die Energiewende aktiv mitzugestalten, sind Bürgerenergieprojekte. Dabei beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger direkt an lokalen regenerativen Energieprojekten. Für die Windenergiebranche sind Bürgerwindprojekte unverzichtbar. Sie fördern die Akzeptanz von Windenergieanlagen vor Ort, erhöhen die Akteursvielfalt und sorgen für eine Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Die EnergieAgentur.NRW bietet mit ihrer Plattform für Energiegenossenschaften und Bürgerenergie die Möglichkeit sich zu vernetzen, gegenseitig auszutauschen und Kooperationen zu schließen.

Derzeit entsteht in Ahaus ein Bürgerwindpark mit den bisher größten Windenergieanlagen Nordrhein-Westfalen. Zehn Windenergieanlagen (WEA) des Typs E-141 EP 4 sollen dort demnächst ihren Betrieb aufnehmen. Die Anlagen mit einer Gesamthöhe von 230 Metern und einem Rotordurchmesser von 141 Metern sind die ersten ihrer Art, die in Nordrhein-Westfalen errichtet werden. Das Gesamtprojekt hat ein Investitionsvolumen von 70 Millionen Euro und wird zukünftig Strom für 40.000 Haushalte produzieren.

Drehfunkfeuer
Ein Drehfunkfeuer sendet ein spezielles Funksignal aus, das Flugzeugen zur Luftnavigation dient. Die Drehfunkfeuer, die in NRW von der Deutschen Flugsicherung (DFS) betrieben werden, stehen über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Damit dieses Funksignal nicht gestört werden kann, ist ein sogenannter Anlagenschutzbereich um die Anlage herum festgelegt, in dem geprüft werden muss, ob Windenergieanlagen (WEA) errichtet werden können. Ist der Bau einer WEA oder die Ausweisung einer Konzentrationszone in diesem Bereich geplant, ist vorab die Luftfahrtbehörde zu kontaktieren. Bei der Entscheidung, ob WEA im Anlagenschutzbereich errichtet werden können, werden die Anzahl und genauen Standorte berücksichtigt. Außerdem spielen die Höhe der geplanten WEA sowie die Anzahl der bereits vorhandenen Anlagen eine Rolle.

EEG
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Förderinstrument der Bundesregierung zum Ausbau der Stromversorgung aus regenerativer Wind-, Solar-, Wasser- und Bioenergie. Ziel des EEG ist es, den Anteil von erneuerbaren Energien an der deutschen Stromversorgung bis zum Jahr 2050 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2000 wurde das EEG mehrmals reformiert, unter anderem im Sommer 2014. 2016 wurde das EEG erneut novelliert und die Ermittlung der Förderhöhen auf technologiespezifische Ausschreibungsverfahren umgestellt. Auf diesem Wege sollen eine höhere Kosteneffizienz, aber auch eine Mengensteuerung und damit eine bessere Planbarkeit der Ausbauziele für die Energiewende gewährleistet werden. Das neue EEG tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft. Der verlinkte Fachbeitrag fasst die wichtigsten Änderungen zur jüngsten EEG-Novelle zusammen.

Eiswurf
Eisabwurf ist eine allgemeine Gefahr, die bei winterlichen Witterungsbedingungen z.B. an Häusern, Brücken und anderen baulichen Objekten entstehen kann. Bei Windenergieanlagen hängt die Eisbildung vom Standort ab. Je häufiger eine Anlage kalter und zugleich feuchter Witterung ausgesetzt ist, desto eher kann die Oberfläche der Rotorblätter vereisen. Das standortspezifische Risiko durch Eisabwurf bzw. Eisabfall wird im Rahmen der Genehmigung einer Windenergieanlage gutachterlich geprüft, wenn Verkehrswege oder Betriebsgelände potenziell gefährdet sind. Außerdem sind die Anlagen in diesen Fällen mit Eiserkennungsystemen auszurüsten, die eine automatische Abschaltung bei Eisansatz sicherstellen sollen. Weitere Maßnahmen, die Teil der Genehmigung sein können, tragen notfalls dazu bei, das Restrisiko soweit zu senken, dass ein Schadensfall nahezu ausgeschlossen ist.

Energieatlas NRW
Zur Unterstützung des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) mit der Durchführung der „Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW“ beauftragt, und zwar für die Stromsektoren Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Geothermie. Die Studie zur Windenergie liefert dabei wesentliche Grundlagen zum Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen, die im “LANUV-Fachbericht 40, Teil 1: Windenergie” zusammengefasst und erläutert werden. Im digitalen Fachinformationssystem “Energieatlas NRW” wird zudem umfassendes Daten- und Kartenmaterial zum WEA-Bestand und zur Planung bereitgestellt. Abrufbar sind hier u.a. Grundlagendaten zur Raumnutzung, zu Schutzgebieten, zu Schwerpunktvorkommen WEA-empfindlicher Vogelarten sowie zu Windpotenzialen in NRW. In 2016 wurden Daten zu rechtswirksamen Windkonzentrationszonen, die Wertstufeneinteilung der Landschaftsbildeinheiten und die Prüfradien um Seismologische Stationen ergänzt.

Forschung
Kaum ein anderes Bundesland verfügt über eine so dichte Hochschul- und Forschungslandschaft wie Nordrhein-Westfalen: Insgesamt 35 Einrichtungen an 13 Hochschulen und vier außeruniversitäre Einrichtungen sind in der Windenergietechnologieforschung aktiv. Die enge Zusammenarbeit von Industrie und Forschung setzt immer wieder neue Impulse und bringt Innovationen für den Windenergiemarkt. Schwerpunktthemen liegen in den Bereichen Windmessungen und Prognosen, bei mechanischen und elektrischen Komponenten des Antriebsstrangs, bei Leistungsübertragung und -verteilung, bei Netzintegration und Speichern sowie Bautechnik und Logistik.

Der Einfluss und die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Mensch und Natur sind immer wieder Gegenstand der Forschung. Hersteller, Betreiber und Serviceunternehmen arbeiten gemeinsam daran, die modernen Anlagen immissionsärmer und nachhaltiger zu konstruieren. Diese Forschungsbreite ist einzigartig in Deutschland und birgt ein großes Potenzial für den internationalen und nationalen Markt.

Genehmigung
Seit dem 1. Juli 2005 muss jede Windenergieanlage (WEA) ab einer Gesamthöhe von mehr als 50 Metern in einem Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutz-Gesetz (BImSchG) genehmigt werden.

Die Genehmigung setzt unter anderem voraus, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften des Planungsrechts, Natur- und Artenschutzes, Baurechts, Immissionsschutzes, Wasserrechts und Verkehrsrechts beachtet werden. Dies prüfen in Nordrhein-Westfalen die unteren Immissionsschutzbehörden, die bei den Kreisen und kreisfreien Städten angegliedert sind. Die Regel-Verfahrensdauer beträgt je nach Verfahrensart drei bis sieben Monate – die reale Verfahrenslaufzeit ist auf Grund der Komplexität jedoch oft länger. Die Erteilung der BImSchG-Genehmigung setzt voraus, dass durch die WEA keine schädlichen Umwelteinwirkungen und sonstigen Gefahren, erhebliche Nachteile und Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft hervorgerufen werden (Schutzpflicht). Außerdem muss Vorsorge gegen solche Einwirkungen, Gefahren, Nachteile und Belästigungen getroffen werden (Vorsorgepflicht).

Gewässerschutz
Windenergieanlagen sind weder in Wasserschutz- noch in Überschwemmungsgebieten oder an Oberflächengewässern grundsätzlich verboten, allerdings gibt es einige Einschränkungen. Auf Ebene des Planungsverfahrens stellen hierbei die Wasserschutzzonen I und II harte Tabuzonen dar, während die Ausweisung von Konzentrationszonen in der Zone III grundsätzlich möglich ist, da Windenergieanlagen hinsichtlich Standort, Bauart, Errichtung und Betrieb grundsätzlich kein höheres Risiko als andere im Wasserschutzgebiet zulässige Bauwerke und Anlagen darstellen. Überschwemmungsgebiete sind auf Planungsebene ebenfalls keine harten Tabuzonen. An Oberflächengewässern sind Windenergieanlagen grundsätzlich möglich, sofern definierte Abstände eingehalten und keine schädliche Gewässerveränderungen bewirkt werden sowie die Bewirtschaftung der Gewässer weiterhin möglich ist. Somit ist die Windenergienutzung aus Sicht des Gewässerschutzes in vielen Bereichen grundsätzlich möglich. Allerdings kann die erforderliche Genehmigung mit Auflagen versehen sein, die beispielsweise einen Rückhalt für Löschmittel, Mineralöle etc. vorsehen.

Gewerbe- und Industriegebieten
Vor allem in Gewerbe- und Industriegebieten kann es sinnvoll sein, Windenergieanlagen zur Eigenstromversorgung energieintensiver Betriebe zu nutzen. Hierbei sind Klimaschutz, Kostenreduktion und öffentliche Wahrnehmung wichtige Argumente für die Unternehmen.

Das EA.Paper „Windenergieanlagen in Gewerbe- und Industriegebieten“ gibt einen guten Überblick über baurechtliche Bestimmungen, Genehmigungsvoraussetzungen und Best-Practice-Beispiele.

Hinderniskennzeichnung
Um die Luftfahrtsicherheit zu gewährleisten, müssen Windenergieanlagen gemäß der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) ab einer Gesamthöhe von 100 Metern besonders gekennzeichnet werden. Unterschieden wird in eine Tages- und Nachtkennzeichnung. Insbesondere die rot blinkenden Lichter, die bei Dunkelheit zum Einsatz kommen, werden mit der zunehmenden Zahl an Windenergieanlagen häufig als störend empfunden. Aus diesem Grund suchen Fachleute aus Wissenschaft und Anlagenbau gemeinsam mit den zuständigen Behörden nach besseren Lösungen. Die Verwaltungsvorschrift wurde 2015 geändert und ermöglicht nun mehr akzeptanzfördernde technische Lösungen: So soll künftig die Taktfolge der Leuchtfeuer bei allen Anlagen eine Windparks synchronisiert werden. Ferner kann über Sichtweitenmessgeräte die Intensität des Signalfeuers den herrschenden Lichtverhältnissen anpasst werden. Auch sind mittlerweile verschiedene Radarsysteme zugelassen, die eine bedarfsgerechte Befeuerung bei sich annähernden Luftverkehrsfahrzeugen ermöglichen.

Infraschall
Das Thema Schallimmissionen von Windenergieanlagen (WEA) – vor allem Infraschall – sorgt immer wieder für Diskussionen. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) hat Anfang 2016 basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ein Faktenpapier zum Thema "Windenergieanlagen und Infraschall“ veröffentlicht. Es beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema Infraschall kurz und verständlich und kommt zu der Aussage, dass nach derzeitigem Kenntnisstand negative gesundheitliche Auswirkung durch Infraschall von WEA nicht nachgewiesen werden können.

Ende November 2016 hat das Umweltbundesamt ein Positionspapier veröffentlicht, welches den aktuellen Stand zu Gesundheitseffekten von Windenergieanlagen zusammenfasst.
Das Positionspapier finden Sie hier.

International
2016 betrug der Zubau rund den Globus 54.642 Megawatt (MW). China belegt mit 23.370 MW neu installierter Leistung wie bereits in den Jahren zuvor den ersten Platz. Deutschland steht weltweit an dritter Stelle nach den USA und ist mit 5.443 MW neu installierter Windenergieleistung EU-Spitzenreiter. Frankreich (1.561 MW), die Türkei (1.387 MW) und die Niederlande (887 MW) folgen Deutschland im europäischen Zubau-Ranking. Ende des vergangenen Jahres waren weltweit 487.000 MW Windenergieleistung installiert, davon 50.018 MW in Deutschland.

Kleinwind
Während Deutschland im Bereich der großen Windenergieanlagen (WEA) zu den global führenden Ländern gehört, ist der deutsche Markt für Kleinwindenergieanlagen (KWEA) noch ausbaufähig. Doch rückt die Diskussion um die Folgen und Auswirkungen des globalen Klimawandels und der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach Unabhängigkeit von den großen Energieversorgern diese Form der Energiegewinnung zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Kleinwind-Portal der EnergieAgentur.NRW informiert und bietet einen ersten Überblick zur Technik, den Fördermöglichkeiten sowie Tipps zur Planung und Genehmigung.

Kommunale Beteiligung
Um die Akzeptanz für Windenergieanlagen (WEA) vor Ort zu stärken und selbst wirtschaftlich davon zu profitieren, können Kommunen sich an Windenergieprojekten beteiligen. In Betracht kommt die Unterstützung von Bürgerenergieprojekten, zum Beispiel im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Presseterminen, aber auch durch die symbolische Zeichnung von Anteilen an den Projekten. Die Kommune kann außerdem selbst ein Unternehmen gründen und WEA betreiben. So besteht die Möglichkeit, die kommunale Wertschöpfung zu steigern.

Kompensationsmaßnahmen
Mit dem Bau von Windenergieanlagen sind Eingriffe in den Naturhaushalt, z.B. Versiegelung von Böden, und das Landschaftsbild verbunden. Diese Eingriffe gilt es zu kompensieren. Daher werden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die auch unter dem Begriff Kompensationsmaßnahmen zusammengefasst werden, notwendig. Beispiele dafür sind das Anlegen von Gewässern, Pflanzung von Gehölzen oder auch Abrissmaßnahmen von ehemaligen Gebäuden im Außenbereich. Geregelt wird dies in Deutschland durch die Eingriffsregelung, die im Bundesnaturschutzgesetz und den entsprechenden Landesnaturschutzgesetzen verankert ist.

Landesentwicklungsplan
Der Landesentwicklungsplan (LEP) ist das wichtigste Planungsinstrument der Landesplanungsbehörde und legt die räumlichen Ziele und Grundsätze der Landesentwicklung fest. Am 5. Juli 2016 hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen einen neuen Landesentwicklungsplan beschlossen, der kurz vor der Veröffentlichung steht. Der neue LEP soll den bisher geltenden Plan aus dem Jahre 1995 ablösen. Zu den Inhalten des LEP gehören neben einer bedarfsgerechten und flächensparenden Planung von Siedlungsflächen auch der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel.

Entsprechend der Zielsetzung, bis 2020 mindestens 15 Produzent der nordrhein-westfälischen Stromversorgung durch Windenergie und bis 2025 30 Produzent durch erneuerbare Energien zu decken, sind proportional zum jeweiligen regionalen Potenzial Gebiete für die Nutzung der Windenergie als „Vorranggebiete“ in den Regionalplänen festzulegen.

Als Grundsatz wird formuliert, dass die von den Trägern der Regionalplanung zeichnerisch festgelegten Vorranggebiete für die Nutzung der Windenergie mindestens folgende Flächenkulisse umfassen sollen: Planungsgebiet Arnsberg: 18.000 ha, Planungsgebiet Detmold: 10.500 ha, Planungsgebiet Düsseldorf: 3.500 ha, Planungsgebiet Köln: 14.500 ha, Planungsgebiet Münster: 6.000 ha, Planungsgebiet des Regionalverbands Ruhr: 1.500 ha.

Landschaftsbildbewertung
Wenn in Nordrhein-Westfalen eine Windenergieanlage bzw. ein Windpark gebaut wird, muss der Eingriff in das Landschaftsbild seit Inkrafttreten des neuen Windenergie-Erlasses im November 2015 mit einem Ersatzgeld ausgeglichen werden. Die Höhe des Ersatzgeldes bemisst sich dabei an der Wertigkeit der betroffenen Landschaft. Eine entsprechende Einstufung des Landschaftsbildes wurde durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) vorgenommen. Diese flächendeckende Bewertung einzelner Landschaftsbildeinheiten dient als landesweit einheitliche Vorgabe für die Berechnung des Ersatzgeldes.

Lärmschutz
Als Lärm werden Geräusche bezeichnet, die zu Störungen, Belästigungen oder zu Schäden führen können. Auch die Betriebsgeräusche von Windenergieanlagen (WEA) spielen in der öffentlichen Diskussion eine große Rolle. Die Anlagengeräusche wurden zwar in den vergangenen Jahren durch die konsequente technische Weiterentwicklung beachtlich verringert, dennoch verursachen WEA Geräusche. Beim Ausbau der Windenergie werden die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt bereits frühzeitig bei der Planung und Genehmigung berücksichtigt: Zum Schutz vor Lärmbelästigungen gelten deshalb strenge gesetzliche Grenzwerte, deren Einhaltung behördlich überwacht wird.

Offshore
Offshore-Windparks, also Windparks, deren Fundamente im Küstenvorfeld der Meere stehen, leisten einen stetigen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland. Die Energieausbeute liegt aufgrund höherer Volllaststunden schätzungsweise um 40 Prozent höher als an Land. Laut aktuellem Jahresbericht der Deutschen WindGuard waren im Jahr 2016 bundesweit 947 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 4.108 Megawatt in der deutschen Nord- und Ostsee installiert. Die Zielsetzung der Bundesregierung sieht die Umsetzung von 6,5 GW Offshore-Windenergieleistung bis 2020 vor. Die Entwicklung der Offshore-Windenergie sorgt aufgrund der stark verteilten Wertschöpfungskette auch in den industriellen Ballungsräumen Süd- und Westdeutschlands für positive Beschäftigungsaspekte. Als traditioneller Standort der Maschinenbauindustrie profitiert auch die nordrhein-westfälische Windbranche von der Offshore-Windenergie durch ein erhebliches Investitions- und Umsatzpotenzial. In der Region ansässige Unternehmen produzieren Getriebe, Generatoren, Bremsen, Lager oder Gusskomponenten.

Onshore
Die Onshore-Windenergie, also die Windenergie an Land, ist die treibende Kraft der Energiewende. Mit einem Strommixanteil von über acht Prozent macht sie schon heute fast die Hälfte der gesamten Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Deutschland aus. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der einzelnen Anlage in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv gestiegen. Lag die Standard-Leistung der Anlagen in den 90er-Jahren bei 600 Kilowatt, liegen die Spitzenleistungen heute bei 7,5 Megawatt. Hinzu kommt eine Steigerung der Volllaststunden und damit eine erhöhte Windstrom-Produktion je Anlage. Hinsichtlich der Kosten ist die Onshore-Windenergie die günstigste unter den erneuerbaren Energien.

Im Jahr 2016 wurde in Deutschland an Land ein Zubau von 1.624 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 4.625 Megawatt erreicht. Hier die Auswertung der Deutschen WindGuard zum Windenergieausbau an Land.

Projektierung
Die Zahl der Projektierungs- und Planungsbüros spiegelt es wider: Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich zu einem attraktiven Windenergiemarkt entwickelt. Nicht nur in NRW beheimatete Projektier und Planer agieren am Markt, auch große nationale Planungsunternehmen haben die Vorteile des Standorts erkannt und sich in den letzten Jahren hier niedergelassen. Eine starke regionale Vernetzung und gute Förderbedingungen kennzeichnen die Planungslandschaft in NRW.

Das Netzwerk Windenergie NRW der EnergieAgentur.NRW hat einen Projektierer bei seiner alltäglichen Arbeit mit der Kamera begleitet.

Referenzertragsmodell
Die Wirtschaftlichkeit von Windenergieprojekten hängt grundsätzlich von der Standortqualität ab. Da aber alle Gebote in einem Auktionsverfahren bewertet werden sollen, wird ein Mechanismus benötigt, der die gebotenen Preise für unterschiedliche Standorte vergleichbar macht.

Durch einen Korrekturfaktor sollen nicht nur der notwendige Wettbewerb zwischen Ausbauvorhaben an unterschiedlichen Standorten ermöglicht, sondern auch zukünftig die großräumige Verteilung der Anlagen an Land gesichert werden. Das hat klare energiewirtschaftliche Vorteile: Eine ausgewogene regionale Verteilung des Windenergieausbaus bewirkt, dass der Windstrom stetiger in die Netze eingespeist und seltener abgeregelt wird, während sich der Umfang des aufwändigen Ausbaus von Übertragungs- und Verteilnetzen minimieren lässt.

Bei der Ausschreibung wird der Gebotswert auf einen Referenzstandort (100-Prozent-Standort) abgegeben, welcher mit einer Windgeschwindigkeit von 6,45 Metern pro Sekunde auf einer Höhe von 100 Metern definiert wird. Anhand dieser Gebotspreise (Cent pro Kilowattstunde) erfolgt die Auswahl der günstigsten Bieter.

Zur Bestimmung der tatsächlichen Vergütungshöhe für die einzelnen Gebote werden diese mit dem in § 36h Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definierten standortabhängigen Korrekturfaktor multipliziert. Liegt die Standortqualität unter 100 Prozent, wird der Gebotswert angehoben, liegt sie jedoch über 100 Prozent, wird der Gebotswert für die eingespeiste Kilowattstunde gesenkt.

Ab einer Standortgüte von unter 70 Prozent wird der Korrekturfaktor nicht weiter erhöht; liegt die Standortgüte über 150 Prozent, wird die Vergütung nicht weiter abgesenkt.

Repowering
Repowering steht für das Ersetzen alter Windenergieanlagen (WEA) durch neue, leistungsstärkere Anlagen. Moderne WEA arbeiten deutlich wirtschaftlicher und nutzen das vorhandene Winddargebot besser als die Anlagentypen der früheren Generationen. Dadurch ergibt sich eine konstantere Stromproduktion. Auch die Integration in das elektrische Netz gestaltet sich einfacher. Darüber hinaus kann der Ersatz vieler kleiner WEA durch eine geringere Anzahl größerer Anlagen auch zu einer Beruhigung des Landschaftsbildes beitragen, da sich die modernen WEA bedeutend langsamer drehen.

Richtfunk und Windenergievorhaben
Windenergieanlagen sind raumwirksame Infrastrukturvorhaben, die aufgrund ihrer Anzahl und Größe Auswirkungen auf Radar- und Funksysteme haben können. Durch den stetigen Zubau von Windenergieanlagen treten, aufgrund von Störungen des Funksignals, immer häufiger Konflikte auf. So ist es vor allem der Richtfunk, der aufgrund von Hindernissen innerhalb der Funkstrecke negativ beeinträchtigt werden kann. Der vorliegende Fachartikel fasst – unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung – die Anforderungen an die Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergievorhaben sowie die Genehmigung von Windenergieanlagen mit Blick auf den Richtfunk zusammen.

Standortsicherung
Der erste Schritt eines Windenergieprojekts besteht regelmäßig in der Flächensicherung. Dazu schließen die Projektierer Pachtverträge mit den Grundstückseigentümern ab, auf deren Grundstücke Windenergieanlagen (WEA) gebaut werden sollen. Um die Akzeptanz zu erhöhen, ziehen die Projektierer aber vermehrt das Flächenpachtmodell vor: Es beruht auf dem Grundgedanken, dass die Pachtzahlungen auf die gesamte Windparkfläche (z. B. Konzentrationszone) aufgeteilt werden, um so einen Interessensausgleich zwischen allen beteiligen Grundstückseigentümern zu schaffen. Dies bedeutet, dass auch Pachtzahlungen an die Eigentümer gezahlt werden, auf deren Grundstücken keine WEA errichtet werden, die aber dennoch wichtige Funktionen für die Windstromerzeugung erfüllen und deshalb ebenfalls einen Teil der Pachtzahlung erhalten.

Seismologische Stationen
Seit der Veröffentlichung des neuen Windenergie-Erlasses Nordrhein-Westfalen Ende 2015 wird in der Fachwelt der Einfluss von Windenergieanlagen (WEA) auf seismologische Messeinrichtungen verstärkt diskutiert und sorgt für Unsicherheit bei der Planung und Genehmigung von WEA. In einem Fachbeitrag der Schriftenreihe EA.paper geht das Netzwerk Windenergie der EnergieAgentur.NRW den wichtigsten Fragen nach und gibt einen Überblick über den Stand der Diskussionen.

Stromvermarktung
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen ermöglichen Betreibern von Windenergieanlagen verschiedene Optionen zur Vermarktung von Strom. Neben der „klassischen“ Netzeinspeisung können die Eigenversorgung, die sonstige Direktvermarktung oder auch Regionalstromprodukte aufgrund möglicher Steuer- und Abgabenerleichterungen interessante Alternativen bieten. Das Online-Tool „Stromvermarktung.Navi“ ermöglicht eine individuelle Berechnung der wirtschaftlichen Vorteile verschiedener Vermarktungsoptionen. Die Hintergründe und erfolgreiche Beispielprojekte werden in den Publikationen der Abteilung „Finanzierung- und Geschäftsmodelle“ der EnergieAgentur.NRW näher beleuchtet.

Substanziell Raum schaffen
Mit der Ausweisung von Konzentrationszonen kann die in § 35 Baugesetzbuch (BauGB) geregelte Privilegierung der Windenergie im Außenbereich eingeschränkt werden. Eine Kommune muss dabei allerdings der Windenergienutzung „substanziell Raum geben“ und darf keine Verhinderungsplanung betreiben. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dabei aber keine Vorgaben zum erforderlichen prozentualen Flächenanteil gemacht. Erforderlich ist vielmehr eine Gesamtbetrachtung, die den Umständen des Einzelfalls und örtlichen Gegebenheiten im jeweiligen Planungsraum Rechnung trägt.

Tabuzonen
Eine Kommune, die Konzentrationszonen für Windenergieanlagen (WEA) ausweisen und damit den übrigen Außenbereich von WEA freihalten will, muss ein schlüssiges Plankonzept erstellen, in dem sie darstellt, auf welchen Flächen die Windenergienutzung ausgeschlossen werden soll. Für die Erstellung eines solchen Planungskonzeptes ist eine abschnittsweise Vorgehensweise im Rahmen der Flächenanalyse geboten.

In einem ersten Schritt werden all jene Flächenkategorien als „harte Tabuzonen“ ermittelt, auf denen die Errichtung und der Betrieb von WEA rechtlich bzw. tatsächlich ausgeschlossen ist, in denen also Rahmenbedingungen vorgegeben sind, die auch im Falle fehlender Konzentrationszonen einer Genehmigung nach § 35 Baugesetzbuch (BauGB) entgegenstünden. "Harte" Tabuzonen können sich aus dem Fachrecht und den Zielen der Raumordnung ergeben und sind somit der Abwägung zwischen den Belangen der Windenergienutzung und widerstreitenden Belangen entzogen. In einem nächsten Schritt werden sogenannte weiche Tabukriterien festgelegt. Die Festlegung der Kriterien erfolgt dabei auf Grundlage des planerischen Abwägungsgebotes, wonach es der jeweiligen Gemeinde gestattet ist, bestimmte Bereiche, die aus regionalplanerischen oder städtebaulichen Überlegungen für die Nutzung der Windenergie nicht in Anspruch genommen werden sollen oder bei denen unerwünschte Nutzungskonflikte zu erwarten sind, von vornherein außer Betracht zu lassen. Hierbei kann es sich beispielsweise um vorsorgende Abstandflächen handeln, die über das rechtlich erforderliche Maß hinausgehen. Die strikte Unterscheidung zwischen harten und weichen Tabukriterien ist unbedingt erforderlich, sorgfältig zu begründen und zu dokumentieren.

Wetterradar
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in Deutschland 17 Anlagen zur Niederschlagsmessung. In Nordrhein-Westfalen steht ein solches Niederschlagsradar in Essen. Ein Wetterradar hat eine rotierende Antenne, die stark gebündelte elektromagnetische Wellen aussendet; diese werden an festen Objekten, z.B. Regen, Schnee oder Hagel reflektiert und an die Antenne der Wetterstation zurückgesendet. Genau wie andere Bauwerke stellt eine Windenergieanlage (WEA) ein Hindernis dar, auf das die elektromagnetischen Wellen stoßen. Der DWD empfiehlt deshalb, in einem Radius von 5 Kilometer um die Radaranlage keine WEA zu genehmigen und in einem Radius von 15 Kilometer in der Höhe zu beschränken. Konflikte mit Wetterradaranlagen sind immer wieder Gegenstand von gerichtlichen Auseinandersetzungen mit derzeit noch nicht einheitlicher Rechtsprechung.

Windenergie-Erlass
Im November 2015 wurde von der damaligen Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein neuer Windenergie-Erlass verabschiedet. Dieser ersetzt den bis dahin gültigen Windenergie-Erlass aus dem Jahr 2011 und besitzt für alle nachgeordneten Behörden verwaltungsinterne Verbindlichkeit. Für die Kommunen stellt der Erlass eine Empfehlung und Hilfe zur Abwägung dar. Der EnergieDialog.NRW der EnergieAgentur.NRW gibt mit seinem nachstehenden Fachbeitrag einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Windenergienutzung im Wald
Im Leitfaden zur Windenergienutzung im Wald werden die technischen, forstfachlichen und planerischen Rahmenbedingungen für die Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen in Wäldern – unter Aussparung ökologisch hochwertiger Waldflächen – vorgestellt.

Windindustrie
Nordrhein-Westfalen (NRW) ist das Zuliefererland Nummer 1 für die Onshore- und Offshore- Windindustrie. Das Bundesland spielt damit auch international eine wichtige Rolle - kaum eine Anlage weltweit dreht sich ohne Technik aus NRW. Insbesondere in der Antriebstechnik besitzen nordrhein-westfälische Unternehmen eine hohe Kompetenz. Die Herstellerbranche in NRW ist geprägt durch mittelständische Betriebe aus den Bereichen Getriebe, Lager, Generatoren, Transformatoren, Kupplungen und Bremsen sowie Sensoren und Steuerungssystemen, die sich in langjähriger Tradition spezialisiert haben und auf eine breite Erfahrungskompetenz verweisen können. Viele der nordrhein-westfälischen Windenergieunternehmen haben sich zu Weltmarktführern entwickelt. So ist die Windenergie in NRW Schlüsseltechnologie und Exportmotor zugleich. Die starke Exportquote von 67 Prozent im Jahr 2014 unterstreicht die hohe Kompetenz, das Renommee und das Know-how der deutschen Windindustrieunternehmen auf dem globalen Markt.

Der Branchenführer „Windenergie in NRW“, der als Printversion und online in deutscher und englischer Sprache verfügbar ist, dient als ideales Nachschlagewerk der Windenergiebranche in Nordrhein-Westfalen. Er beinhaltet unter anderem ein kategorisiertes Firmenverzeichnis, das die Akteursvielfalt der Windenergie abbildet. Mehr als 220 Unternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen und Verbände, sind mit einem Kurzprofil darin vertreten.

Dipl.-Ökologin, Dipl.-Ing. Claudia Bredemann
Leiterin Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642291
Mobil: 0175 2224177
bredemann@energieagentur.nrw

Dipl.-Ing. Lars Schnatbaum-Laumann
Stv. Leiter Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642244
schnatbaum@energieagentur.nrw

Sabine Conrad
Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642279
conrad@energieagentur.nrw

Friederike Ferdinand
Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642141
ferdinand@energieagentur.nrw

Markus Fuchs
Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642414
fuchs@energieagentur.nrw

Bekir Kutay, M.Sc.
Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642167
kutay@energieagentur.nrw

Marc Miemiec
Netzwerk Windenergie
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 8664220
miemiec@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.