Solarenergie

Loading the player...
Die Broschüre

Broschüre erklärt Mieterstrom

Blick aus Süd-West auf den fertiggestellten westlichen Teilbereich, links ist der Recyclinghof zu sehen.
Foto: Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe

Projekt des Monats: PV-Projekt vereint solare Energiegewinnung und Deponieabdichtung

Durch ein neues Förderprogramm können zukünftig Mieterinnen und Mieter von der Energiewende profitieren.
/solarenergie/dreamteam_photovoltaik_und_stromspeicher_video
/solarenergie/neue_broschuere_der_eanrw__mieterstrom_kurz_erklaert
/eanrw/projekt_des_monats_oktober_2017

Information

Solarthermie

Das Wasser in einem schwarzen Gartenschlauch erwärmt sich unter Sonneneinwirkung sehr rasch. Solarthermische Anlagen beruhen auf diesem denkbar einfachen Grundprinzip.

Der Kollektor einer thermischen Solaranlage hat die Aufgabe, einen möglichst großen Teil der einfallenden Strahlung einzufangen und in Wärme umzuwandeln. Damit die gewonnene Wärme nicht verloren geht, muss der Kollektor gut gedämmt sein.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten.

  • Der Kollektor wird an den Seiten und auf der Rückseite in Wärmedämmung eingepackt (Prinzip „Pullover“). Nach diesem Prinzip sind Flachkollektoren aufgebaut.
  • Der Kollektor wird in ein Vakuum verpackt (Prinzip „Thermoskanne“) Nach diesem Prinzip sind Vakuumröhrenkollektoren aufgebaut.

Damit auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen warmes Trink- oder Heizwasser zur Verfügung steht, ist die Installation eines Solarspeichers notwendig. Bei diesem Speicher handelt es sich um einen gedämmten Wassertank, in den die solarthermisch gewonnene Wärme eingespeist wird. Solarspeicher unterscheiden sich von normalen Warmwasserspeichern. Sie sind deutlich größer und mit speziellen Wärmetauschern für den Solarkreislauf und die Nachheizung ausgestattet. Außerdem verfügen Solarspeicher über eine besonders gute Dämmung. Bei allen Unterschieden in der Bauart bietet ein Solarspeicher aber denselben Komfort wie ein normaler Warmwasserspeicher.

In der Regel sind Dacheindeckung, Dachkonstruktionen und Statik eines Daches für den Einbau einer Solaranlage geeignet. Bei Schrägdächern bestehen die Möglichkeiten der Indach- und der Aufdachmontage. Die Aufständerung der Anlage auf Flachdächern setzt eine Bewertung der möglichen Dachlasten voraus. Damit ein möglichst hoher solarer Ertrag erzielt werden kann, sollte das Kollektorfeld einer thermischen Solaranlage nicht verschattet, in einem Neigungswinkel zwischen 30° und 50° montiert und nach Südost bis Südwest ausgerichtet sein. Aber auch bei geringen Verschattungen und ungünstigerer Ausrichtung lassen sich mit thermischen Solaranlagen noch hohe Erträge erzielen.

Für einen wirtschaftlichen Betrieb einer solarthermischen Anlage ist ein kontinuierlicher Wärmebedarf auch während des Sommers notwendig. Meist lohnt die Investition bei kommunalen Liegenschaften nur dann, wenn Sportstätten angeschlossen sind, die auch während der Sommerferien genutzt werden

Carl-Georg von Buquoy
Leiter Netzwerk Photovoltaik
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642249
buquoy@energieagentur.nrw

Eugen Eichmann
Netzwerk Photovoltaik
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642276
eichmann@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.