Solarenergie

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Information

Mieterstrom

Projekt der Baugenossenschaft Familienheim Mosbach eG mit Naturstrom AG und Wirsol.
<br>Bild: Wirsol
Projekt der Baugenossenschaft Familienheim Mosbach eG mit Naturstrom AG und Wirsol.
Bild: Wirsol
Das Konzept des Mieterstroms ermöglicht es auch Personen ohne Eigenheim, an der Energiewende teilzuhaben. Dies funktioniert über einen Stromliefervertrag zwischen Vermieter (oder einem anderen Betreiber einer Energieerzeugungsanlage in dem Wohngebäude) und Mieter. Der Strom, der im Rahmen dieses Vertrages geliefert wird, stammt zumindest teilweise aus einer PV-Anlage vom Dach oder einer KWK-Anlage aus dem Keller des Hauses, die vom Vermieter oder einem Dienstleister betrieben werden, die übrigen Mengen beschafft dieser über das öffentliche Netz. Der Mieter hat also weiterhin volle Versorgungssicherheit. Der wirtschaftliche Vorteil von Mieterstrom liegt in der Möglichkeit Strompreisbestandteile einzusparen, die bei herkömmlichen Stromprodukten anfallen. Da der Strom aus PV und/oder KWK-Anlage nicht durch ein öffentliches Stromnetz geleitet wird und es sich üblicherweise um Anlagen unter 2 MW handelt, entfallen für diese Mengen Netzentgelte, weitere netzgebundenen Abgaben und Umlagen sowie die Stromsteuer. Der Mieter profitiert so unter anderem von nachhaltigem, lokalen Strom, der üblicherweise günstiger angeboten werden kann als beim Grundversorger. Der Vermieter kann die Attraktivität seiner Immobilien steigern und ggf. Zusatzerlöse generieren.

Der Anbieter von Mieterstrom wird zum Elektrizitätsversorgungsunternehmen, was mit verschiedenen energierechtlichen Pflichten, insbesondere Meldepflichten und – bei der Belieferung von privaten Haushaltskunden – inhaltlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung des Stromliefervertrages und die Abrechnung der Stromlieferungen verbunden ist. Ob ein für alle Seiten wirtschaftliches Mieterstromangebot in einer Immobilie möglich ist hängt von verschiedenen lokalen Begebenheiten ab, die individuell zu prüfen sind.

Die Broschüre "Mieterstrom kurz erklärt" kann über das Broschürebestellsystem kostenfrei bestellt werden.
<br>Foto: EnergieAgentur.NRW
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Die Broschüre "Mieterstrom kurz erklärt" kann über das Broschürebestellsystem kostenfrei bestellt werden.
Foto: EnergieAgentur.NRW
Die EnergieAgentur.NRW hat zum Thema eine Broschüre mit dem Titel "Mieterstrom kurz erklärt" zusammengestellt, die Sie hier online kostenfrei bestellen können.

Projekt der Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG mit Stadtwerke Heidelberg GmbH und Wirsol.
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Projekt der Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG mit Stadtwerke Heidelberg GmbH und Wirsol.
Bild: Wirsol
Unter dem Titel Mieterstrom in NRW fand am 12. Dezember 2016 eine Veranstaltung in Gelsenkirchen statt, die neue Geschäftsfelder für Stadtwerke, Energiedienstleister, Wohnungswirtschaft und Genossenschaften und neue Perspektiven für Mieter zum Thema hatte.

Die Vorträge und Präsentationen können „hier“ unter dem Punkt "Vorträge" am Fuß der Seite heruntergeladen werden.

Um das Angebot des Mieterstroms sowohl für die Anbieter wie Energieversorger und Genossenschaften als auch für die Mieter attraktiver gestalten zu können, hat das Land NRW ein Förderprogramm zum Mieterstrom im Rahmen des Programms progres.nrw-Markteinführung aufgelegt.

Mit einen weiteren Förderprogramm elektrische Energiespeicher (Batteriesysteme), ebenfalls im Rahmen progres.NRW, werden Speicher die bei Photovoltaikanlagen größer 30 kWp eingesetzt werden, finanziell unterstützt.

Das Mieterstromprojekt der GAG AG und der Rheinenergie AG in Köln Longerich ist jetzt als Vorreiter-Projekt in die Leistungsschau der Landesinitiative KlimaExpo.NRW aufgenommen.
<br>Bild: Uwe Schinkel
Das Mieterstromprojekt der GAG AG und der Rheinenergie AG in Köln Longerich ist jetzt als Vorreiter-Projekt in die Leistungsschau der Landesinitiative KlimaExpo.NRW aufgenommen.
Bild: Uwe Schinkel
Mieterstromprojekt in Köln wird Teil der KlimaExpo.NRW
GAG Immobilien AG und Rheinenergie AG realisieren ihr erstes gemeinsames Projekt
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Einen umfassenden Leitfaden „Geschäftsmodelle mit PV-Mieterstrom“ hat der BSW -Bundesverband Solarwirtschaft- herausgegeben.

In einem Fachartikel „In neun Schritten zum Mieterstrom“ erläutert Harald Will (urbane Energie, München) knapp und anschaulich, wie das Produkt Mieterstrom entwickelt und umgesetzt werden kann.

Wilhelm Schröder
Netzwerk Photovoltaik
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642140
schroeder@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.

Beratung für Unternehmen vermittelt unser Klimaprofit Center NRW unter der Nummer 0211 - 8371914.