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Netzwerk Kraftwerkstechnik NRW

 

Impulse für die Energiewende - für Netzstabilität und Versorgungssicherheit
Der Klimawandel, ein steigender Energiebedarf und die Anforderungen der Energiewende stellen die Kraftwerksbranche vor große Herausforderungen. Die Betreiber von fossilen Kraftwerken werden zunehmend die Aufgabe erfüllen müssen, die fluktuierende Einspeisung von Erneuerbaren Energien im Netz auszuregeln. Dies erfordert hochflexible Kraftwerke, die ihre Leistung schnell zwischen 100 Prozent und 15 Prozent variieren können. Gleichzeitig müssen die Kraftwerke noch effizienter werden und sollen die Umwelt noch weniger belasten. Hinzu kommen höhere Beanspruchungen für Materialien und Komponenten durch längere Stillstandszeiten, die darüber hinaus neue Betriebsführungskonzepte und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erforderlich machen.

Ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaziele ist die Erreichung der KWK-Ausbauziele von 110 TWh/a bis 2020 und 120 TWh/a bis 2025. Hier wird der Einsatz von Kraftwerken, die neben Strom auch Wärme liefern, vornehmlich in Ballungsräumen an Bedeutung gewinnen. Neben einem notwendigen Ausbau der Nah- und Fernwärmenetze, werden BHKW- und Mikro-KWK-Anlagen insbesondere in Industrie und Gewerbe verstärkt eingesetzt werden.

Darüber hinaus ist die Kraftwerksbranche in NRW mit der Forschung, Entwicklung und Bau von Solarthermischen Kraftwerken befasst, die große Gemeinsamkeiten mit fossil basierten Kraftwerken aufweisen – wie z.B. einen nahezu identischen Wasser-Dampfkreislauf. Solarthermische Kraftwerke  kommen im sogenannten Sonnengürtel der Erde zum Einsatz und werden für den Export weiterentwickelt.