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NRW@Talanoa Space auf der internationalen Klimakonferenz COP23

Am 14. November 2017 setzt das Land Nordrhein-Westfalen im Talanoa Space in der Bonn Zone auf der COP23  ein interaktives Veranstaltungsformat unter der Überschrift „Mensch und Klimawandel – wie wollen wir morgen leben“ um.

„Talanoa“ ist fidschianisch und bedeutet „Geschichten erzählen“. Im Talanoa Space soll das Engagement von subnationalen Akteuren, Zivilgesellschaft und Wirtschaft im Mittelpunkt stehen, denn eins ist sicher: das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, ist eine globale Aufgabe und eine, die nur von allen Akteuren gemeinsam bewältigt werden kann. Das Land Nordrhein-Westfalen lädt daher im Talanoa Space Akteure und Projekte ein, die der Herausforderung Klimawandel mit guten Ideen und Initiativen begegnen.

Präsentiert werden vier Formate. Es geht um nachhaltig wirtschaftende Schülergenossenschaften, Klimaschutz und Migration, um internationale kommunale Klimapartnerschaften und Energiesparen, Nutzersensibilisierung und Motivation.

Mit Präsentationen und Interviews wird zum Thema „Nachhaltig wirtschaftende Schülergenossenschaften“ vorgestellt, wie Schülerinnen und Schüler eigene Geschäftsideen entwickeln, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren –  und wie sich Schülerunternehmen praxisnah auf das Berufsleben vorbereiten können. Eine Talkrunde mit Akteuren aus Projektsteuerung, Politik, Wirtschaft und Hochschule befasst sich mit dem Fairen Handel, Ökotourismus, Schulimkereien und weiteren Klimaschutzthemen.

Im interaktiven Format: „Migration als Klimaschutz-Anpassungsstrategie: Die Genderperspektive“ geht es unter anderem um die klimabedingte Migration bei extremen Wetterereignissen. Frauen und Mädchen sind davon oft besonders stark betroffen. Diese interdisziplinäre Veranstaltung, die von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn gemeinsam mit einem Netzwerk aus Organisationen und der Stadt Bonn durchgeführt wird, erforscht die Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen der Migration als Klimaschutzanpassungsstrategie aus Genderperspektive.

Im Mittelpunkt des dritten Formats stehen  die Ergebnisse aus den Projekten "Kommunale Klimapartnerschaften" und "Global Nachhaltige Kommune NRW". Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW stellen vor, wie bilaterale Handlungsprogramme zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel mit Partnern des globalen Südens erarbeitet und umgesetzt werden.

Zum Abschluss des Programms widmet sich die vierte, von Dr. Katrin Gehles (EnergieAgentur.NRW) moderierte Veranstaltung dem „Faktor Mensch“ – der Reduzierung des Energieverbrauchs durch die dauerhafte Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten. Zunächst präsentiert Tom Küster von der EnergieAgentur.NRW das Konzept der mission E®, dabei widmet er sich neben grundlegenden Fragen der Nutzermotivation vor allem praktischen Umsetzungsbeispielen und konkreten Einsparerfolgen. Anschließend gibt Jochen Stiebel, Geschäftsführer der Neuen Effizienz in Wuppertal und Lizenznehmer der mission E® für NRW, einen konzeptionellen Ausblick auf die nächsten Jahre: In seiner Präsentation geht es beispielsweise um die Frage, ob sich das in zahlreichen Verwaltungen bewährte Konzept der mission E® auch für andere Anwender nutzbar machen lässt.“

Akkreditierung

Für den Eintritt ist eine UN-Akkreditierung notwendig.

Zeit

14.11.2017

Ort

Talanoa Space, Gelände der Weltklimakonferenz COP23, Bonn-Zone

Veranstalter

Das Land NRW in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW.

Anja Funke
Kommunkation
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455258
funke@energieagentur.nrw
XING

Rainer van Loon
Beratung nationaler und internationaler Klimaschutz
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642287
van.loon@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.