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Ob Wohnhaus, Bürokomplex, Schulzentrum oder Fabrikhalle – Gebäude verbrauchen Energie. Räume müssen geheizt oder auch gekühlt werden, Warmwasser muss bereitgestellt werden, Beleuchtung wird benötigt, technische Anlagen wie Aufzüge und Jalousien gehören auch oft dazu. Um so wichtiger ist es, das energiesparende Bauen und die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden voranzutreiben und damit das Einsparpotenzial immer besser auszuschöpfen.

Neubauten kommen heute mit einem Bruchteil der Energie aus, die unsanierte Altbauten benötigen. Aufs Jahr umgerechnet benötigen aktuelle Gebäude rund fünf bis sieben Liter Öl pro Quadratmeter Wohnfläche zur Beheizung und Warmwassererzeugung; das entspricht 50 bis 70 kWh/m²a. Das energiesparende Bauen lässt sich aber noch weiterentwickeln. So werden schon seit 20 Jahren auch Häuser im Passivhaus-Standard errichtet, die einen Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m²a aufweisen. Und ab 2021 wird europaweit das nearly zero emission Building (NZEB) eingeführt. Ein detaillierter Standard ist auf nationaler Ebene noch nicht definiert. NZEBs werden sich jedoch durch eine sehr gute Gesamtenergieeffizienz auszeichnen und nur noch wenig Energie benötigen, die möglichst regenerativ erzeugt wird.

Die Haupt-Einsparpotenziale liegen in Deutschland immer noch im Gebäudebestand, denn für das Beheizen von Altbauten wird bis zu fünfmal so viel Energie benötigt als bei Neubauten. Die Folge: In privaten Haushalten werden rund 85 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser eingesetzt. Durch fachgerechtes Modernisieren und die Installation moderner Haustechnik – auch auf Basis erneuerbarer Energien - kann der Energiebedarf allerdings auf Neubau-Niveau oder sogar darüber hinaus gesenkt werden.

Andreas Gries
Leiter Netzwerk Energieeffizientes und solares Bauen
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 8664217
gries@energieagentur.nrw

Dirk Mobers
Leiter Beratung und Netzwerk Wärme/Gebäude
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455263
mobers@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.