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Information

Best Practice Bürgerenergie in NRW

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige bemerkenswerte Beispiele von Bürgerenergieprojekten in NRW etwas ausführlicher vor.

Die Aufbauarbeiten sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.
Foto: BBWind
Die Aufbauarbeiten sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.
Foto: BBWind
Bürgerwindparks mit bisher größten Anlagen in Ahaus errichtet

Bis Ende 2017 werden südlich von Ahaus zehn Windenergieanlagen (WEA) des Typs E-141 EP 4 ihren Betrieb aufnehmen. Das Gesamtprojekt hat ein Investitionsvolumen von 70 Millionen Euro und wird zukünftig Strom für 40.000 Haushalte produzieren. Die Stadt Ahaus und die Gemeinden Heek und Legden haben mit der Gründung der Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden (AHLEG) die rechtlichen Grundlagen für die Entstehung von Bürgerwindparks gelegt. Die Bündelung aller Windvorrangzonen in einer gemeinsamen Gesellschaft stand im Vordergrund der Bemühungen. Zwei Planungsgesellschaften aus zusammen 45 Landwirten in den Städten Stadtlohn und Ahaus trieben die Entwicklung des Parks bis zur Genehmigungsreife voran.
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Erste Solaranlage der BEG 58 auf dem Dach einer KiTa. Von links nach rechts: Dachpate Axel Kantimm, Uwe Slotkowski von der BEG und Jörg Tappeser, ausführender Solarteur. 
Foto: Rolf Weber
Erste Solaranlage der BEG 58 auf dem Dach einer KiTa. Von links nach rechts: Dachpate Axel Kantimm, Uwe Slotkowski von der BEG und Jörg Tappeser, ausführender Solarteur.
Foto: Rolf Weber
Solaranlagen fast wie am Fließband: Die BürgerEnergieGenossenschaft aus Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis

Die BürgerEnergieGenossenschaft eG, oder wie sie sich selbst nennt die „BEG 58“, ist etwas Besonderes unter den etwa 100 Energiegenossenschaften in NRW, wenn nicht gar in der bundesweiten Landschaft der Energiegenossenschaften. Nicht nur die Erfolge in Zahlen sind erstaunlich: Die 286 Mitglieder haben bis heute 88 Solaranlagen realisiert, mit insgesamt über 2,6 MWp. Ebenso erstaunlich ist, dass die 2010 gegründete Genossenschaft seit ihrer Gründung kontinuierlich neue Solaranlagen errichtet hat.
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Der DINKlimaFonds der Stadtwerke Dinslaken: Über eine Inhaberschuldverschreibung in limitierter Auflage werden Stromkunden zu privaten Investoren für den Ausbau Erneuerbarer Energien.
Abbildung: Stadtwerke Dinslaken
Der DINKlimaFonds der Stadtwerke Dinslaken: Über eine Inhaberschuldverschreibung in limitierter Auflage werden Stromkunden zu privaten Investoren für den Ausbau Erneuerbarer Energien.
Abbildung: Stadtwerke Dinslaken
Stadtwerke Dinslaken finanzieren mit Wertpapieranleihe den Ausbau Erneuerbarer Energien

Finanzielle Bürgerbeteiligungen sind für Stadtwerke als regionaler Energieversorger ein wichtiger Baustein, um den Klimaschutz mit Energiewende-Projekten voranzutreiben und Kunden zu binden. Die Ausgabe von Inhaberschuldverschreibungen ist eine interessante Form der Bürgerfinanzierung. Darauf hat jüngst die Stadtwerke Dinslaken Unternehmensgruppe gesetzt: Mit dem DINKlimafonds hat die Tochtergesellschaft SD Solar den Stromkunden der Stadtwerke eine exklusive Geldanlage geboten.
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Beleuchtungssanierung kann ein interessanter Einstieg für Contracting-Dienstleistungen sein.
Foto: Schwermer
Beleuchtungssanierung kann ein interessanter Einstieg für Contracting-Dienstleistungen sein.
Foto: Schwermer
Energiesparcontracting: Solargenossenschaft Essen realisiert erstes Energieeffizienz-Projekt

Kleinere Projekte, wie das der Solargenossenschaft Essen werden bislang von Contracting-Dienstleistern kaum angeboten und somit häufig gar nicht realisiert. Hier bieten sich große Chancen für Bürgerenergiegenossenschaften. Mit ihren moderaten Renditeanforderungen können sie auch kleinere Projekte wirtschaftlich umsetzen. Das technische Know-how kann durch Kooperationen mit spezialisierten Dienstleistern sichergestellt werden. Auch Kooperationen mit kommerziellen Contracting-Anbietern sind möglich.
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Präsentation Dorf-E-Auto. Hans-Jürgen Klein, Pressesprecher Stadt Hilchenbach.
Präsentation Dorf-E-Auto. Hans-Jürgen Klein, Pressesprecher Stadt Hilchenbach.
Aus gutem Grund: Dorfgemeinschaft in Siegen-Wittgenstein betreibt E-Carsharing

Viel altes Fachwerk, viel Natur und ein Bach der mitten durch die Ortschaft fließt. Grund ist ein beschauliches Dorf und einer der zwölf Ortsteile der Stadt Hilchenbach im Kreis Siegen-Wittgenstein. Das Dorf liegt etwas abseits von allem, rund 350 Menschen leben hier. Man kennt sich, redet miteinander und probiert Neues aus. Was dabei herauskommt, ist auf dem Dorfplatz zu sehen - wenn es nicht gerade unterwegs ist. Dort befinden sich der Stellplatz und die Ladesäule des dorfeigenen E-Autos.
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Energiegewinner
Foto: Energiegewinner eG
Energiegewinner
Foto: Energiegewinner eG
Energiegewinner setzen auf Crowdinvesting

Wie kann vor Ort ökologischer Strom gewonnen werden, von dem möglichst viele profitieren? Zahlreiche Energiegenossenschaften geben eine praktische Antwort auf diese Frage. Die Kölner Energiegewinner eG geht einen Schritt weiter. Sie engagiert sich deutschlandweit, unterhält sogar Solaranlagen in Luxemburg und ist offen gegenüber neuen Vertragslösungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Dass die Subventionen immer weiter zurückgeschraubt werden, macht den Verantwortlichen keine Bange. „In naher Zukunft werden die Projekte auch ohne Förderung wirtschaftlich sein“, ist Ramon Kempt, Vorstand der Energiegewinner, überzeugt.
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Klimaschutzminister Johannes Remmel eröffnete am 30. Juni 2016 einen Solarpark in Dortmund-Greve.
Foto: Klaus Voit
Klimaschutzminister Johannes Remmel eröffnete am 30. Juni 2016 einen Solarpark in Dortmund-Greve.
Foto: Klaus Voit
Solarpark in Dortmund-Grevel

Die grün bewachsenen Hügel sind von Wegen durchzogen. Greveler Alm wird das Naherholungsgebiet im Nordosten von Dortmund genannt. Eine Landschaft geschaffen von Menschenhand: Unter einer meterhohen Erdschicht ruht Bauschutt und Hausmüll aus den 1960er bis 1990er Jahren. Bebauung und wirtschaftliche Nutzung dieser Fläche ist auf Jahrzehnte hin ausgeschlossen. Eigentlich: In den letzten Monaten entstand hier eine der größten Deponiesolaranlagen in NRW. Eingeweiht wurde sie von NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel Ende Juni 2016.
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Bild: Münster-Energie eG
Bild: Münster-Energie eG
Unsere Münster-Energie eG: Stadtwerke und Bürger als Kooperationspartner

Die Genossenschaft Unsere Münster-Energie eG betreibt 3 Windenergieanlagen. Möglich ist dies für die sehr junge Genossenschaft durch die Kooperation mit den Stadtwerken Münster. Diese projektierten und bauten die Windenergieanlagen und verkauften sie schließlich an die neu gegründete Genossenschaft. Das langfristig wirksame, auf weitere Projekte übertragbare Konzept sieht wie folgt aus: Die Stadtwerke entwickeln eine Windenergieanlage „schlüsselfertig“, die im nächs­ten Schritt von den Bürger der Stadt gekauft wird. Den Rückfluss von Finanzmitteln nutzen die Stadtwerke für den Bau neuer Anlagen.
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Bürgerwindpark Hollich Sellen bei Steinfurt.
Foto: Christian Kielmann
Bürgerwindpark Hollich Sellen bei Steinfurt.
Foto: Christian Kielmann
Steinfurt: Bürgerwindpark Hollich Sellen beteiligt 1000 Kommanditisten

Äcker, Weiden, kleinere Waldstücke, Bauernschaften mit gepflegten Hofstellen – das Münsterland ist eine durch Landwirtschaft geformte Kulturlandschaft. Hier weht ein stetiger Wind, meist aus Südwest, mit sechs Metern pro Sekunde. Das haben sich die Menschen schon immer zunutze gemacht. Früher prägten Windmühlen das Landschaftsbild, heute sind es Windenergieanlagen. 2015 wurde in den Feldfluren der Bauerschaften Hollich und Sellen der Kreisstadt Steinfurt einer der größten Bürgerwindparks Deutschlands errichtet. Ein bemerkenswertes Projekt – in vielerlei Hinsicht.
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Das Seniorenzentrum Siegburg bezieht seinen Strom übers Dach. 
Foto: BürgerEnergie Rhein-Sieg eG
Das Seniorenzentrum Siegburg bezieht seinen Strom übers Dach.
Foto: BürgerEnergie Rhein-Sieg eG
Siegburg: Bürgerenergiegenossenschaft errichtet Solaranlage und verpachtet sie

Das Alten- und Pflegeheim des Seniorenzentrums Siegburg verfügt über 15 unterschiedliche Dachflächen, auf denen seit Ende 2015 von Nord-Ost bis Nord-West die Sonne entlang des gesamten Kompasses eingefangen wird. Die BürgerEnergie Rhein-Sieg eG errichtete dort Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 260 kWp Leistung und verpachtet sie an das Seniorenzentrum. Das Pachtmodell ist in diesem Fall besonders wirtschaftlich, da der erzeugte Strom zu 75 Prozent von dem Seniorenzentrum vor Ort verbraucht werden soll.
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Steinfurt: Bürgerenergiegenossenschaft beteiligt sich an Stadtwerken

Seit letztem Jahr gehört auch Steinfurt zu den Orten, in denen sich die Bürgerenergie von einer ungewöhnlichen Seite zeigt, denn hier ist die örtliche Bürgerenergiegenossenschaft neben der Kommune und der RWE Miteigentümer der Stadtwerke. Zwar hielt die Kommune schon lange eine Mehrheit an den Stadtwerken Steinfurt und sicherte so die Interessen der Stadt, doch 48% der Anteile gehörten noch zum RWE Konzern, welcher über eine Tochtergesellschaft auch für die Stromversorgung und den Betrieb des Stromnetzes zuständig war. Die vertragliche Bindung an RWE lief jedoch zum Jahresende 2014 aus – darin sahen einige Steinfurter Bürger die Chance zur Veränderung.
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PV-Anlage des Klaus-Steilmann-Berufskolleg
Foto: EnergieBuerGEr
PV-Anlage des Klaus-Steilmann-Berufskolleg
Foto: EnergieBuerGEr
Bochum: Energiegenossenschaft realisiert PV-Direktlieferprojekt mit Schule

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres ist am 19. August 2014 auf dem Dach des Klaus-Steilmann-Berufskollegs eine für Bochum in doppelter Hinsicht richtungweisende Solarstromanlage in Betrieb gegangen: Die 63 kWp starke Photovoltaik beliefert erstmals in Bochum ein kommunales Gebäude direkt und vorrangig mit ihrem lokal erzeugten Solarstrom - lediglich der Überschuss wird (vor allem an Wochenenden und zu Ferienzeiten) ins örtliche Netz der Stadtwerke eingespeist. Und diese Solaranlage wurde - ebenfalls eine BO-Premiere - mit genossenschaftlich organisiertem Bürgergeld finanziert.
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Köln: Bürgersolaranlagen der Energiegewinner eG

Immer mehr unternehmungslustige Bürger wollen die Energiewende aktiv selbst mitgestalten. Zum Beispiel mit Bürgersolaranlagen. Der EnergieDialog.NRW stellt eine von ihnen vor – die Kölner “Energiegewinner eG”.
Zum EnergieDialog.NRW

Das Bioenergiedorf Altenmellrich. Foto: Nahwaermenetz Altenmellrich GbR
Das Bioenergiedorf Altenmellrich. Foto: Nahwaermenetz Altenmellrich GbR
Anröchte-Altenmellrich: Bioenergiedorf als Bürgerbeteiligungsmodell

Die Anfänge für das Bioenergiedorf Altenmellrich gehen zurück auf 2010: Damals wurde die Idee geboren, Wärme der Biogasanlagen für die Heizung der Altenmellricher Haushalte zu nutzen. Handicap: Eine direkte Nutzung der Wärme kam aufgrund der zwei Kilometer Entfernung zwischen der Biogasanlage am Boltenhof und dem Dorf aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht infrage. Die Lösung: Zunächst wurde Biogas über eine 1,5 Kilometer lange Gasleitung ins Dorf transportiert und dann vor Ort in einem neuen Satelliten-BHKW in Strom und Wärme umgewandelt.
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Bonn: Erste Bürger-Solarkraftanlage im Portrait

Die erste Bürger-Solarkraftanlage Bonns wurde im Juli 2011 im Stadtteil Beuel auf dem acht Meter hohen Dach eines Ladenlokals in Betrieb genommen. Die Module wandeln mit einer Spitzenleistung von 20 Kilowatt (Peak) täglich Sonnenlicht in Strom um. Im Jahresdurchschnitt sind das rund 17.000 Kilowattstunden Strom.
Zum EnergieDialog.NRW

Der Windpark Asseln ist mit seinen 380 Hektar einer der größten Binnenwindparks in Europa.
Foto: Willi Pauli
Der Windpark Asseln ist mit seinen 380 Hektar einer der größten Binnenwindparks in Europa.
Foto: Willi Pauli
Lichtenau: Wind aus Asseln - günstiger Strom für die Bürger

Der Windpark Asseln ist mit seinen 380 Hektar einer der größten Binnenwindparks in Europa. Er liegt auf der Paderborner Hochfläche in der Nähe der Ortschaft Asseln (Stadt Lichtenau) im Kreis Paderborn. 62 Windräder, mit einer installierten Leistung von insgesamt 36.000 Kilowatt, ragen dort mit ihren 60 bis 75 Metern in die Höhe. Zusammen produzieren sie 65 Millionen Kilowattstunden Strom – genug, um damit jährlich 16.250 Haushalte zu versorgen.
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Der Bürgerwindpark Hilchenbach der RothaarWind GmbH & Co. KG ist ein Hingucker. Fünf rund 140 Meter hohe Türme ragen aus dem Wald heraus. Ein Blickfang, den es lohnt sich genauer anzusehen. Denn: Die Anlagen sind kein technisches 08/15 – und als Bürgerenergieanlagen auch noch auf besondere Weise finanziert.
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Hinweis

Auch das LandesNetzwerk BürgerEnergieGenossenschaften Hessen stellt auf seinen Seiten eine Vielzahl von Best-Practice Beispielen vor.

Herr Dipl.-Geogr. Lars Ole Daub
Berater
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 24552862
Mobil: 0151 11133710
daub@energieagentur.nrw
XING

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.