Energieeffizienz » Fokus Kommunen

Neubaugebiet Sohnius-Weide  bezieht Strom von eigenen Solarstromanlagen oder aus zertifizierten Wasserkraftanlagen. 
Foto: Gemeindewerke Nümbrecht

»Kaltes« Nahwärmenetz spart 40.000 kg CO2 im Jahr

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Das Kaiser-Wilhelm-Museum wurde bereits wiedereröffnet: Im Thorn-Prikker-Raum herrscht nun ein optimales Raumklima.
Foto: Volker Döhne, Kunstmuseen Krefeld

Projekt des Monats: Energieeffizienter Klimaboden im Kunstmuseum

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Information

Kommunaler Klimaschutz

Hier finden Sie Informationen zu den einzelnen Themen des kommunalen Klimaschutzes: Altbaumodernisierung, Emissionshandel, Energiesparendes Bauen und Energiesparer NRW.

Fördermaßnahme „Energieeffiziente Stadt“

EnEff:Stadt Logo

Schwerpunkt der Förderinitiative „Energieeffiziente Stadt“ des BMWi ist die Förderung von Pilotprojekten, in denen beispielhaft gezeigt werden soll, wie durch den intelligenten Einsatz und die Vernetzung innovativer Technologien und Vorgehensweisen ein Maximum an Energieeffizienzsteigerung und damit CO2-Minimierung erreicht werden kann. Dabei wird besonders auf den Transfer von FuE-Ergebnissen in diese Pilotprojekte Wert gelegt.

Die wissenschaftliche Auswertung, Dokumentation und Verbreitung der Vorhabensergebnisse wird über ein Begleitforschungsvorhaben gesichert.

Folgende Kriterien werden bei der Auswahl der zu fördernden Projekte berücksichtigt:

  • Piloteinsatz neuartiger Technologien und Verfahren.
  • Erfüllung der Anforderungen an die Exergie- bzw. Primärenergieeffizienz (Reduzierung um mehr als 30%).
  • Umsetzung eines Niedrig-Exergie-Ansatzes.
  • Integraler Planungsprozess.
  • Signalwirkung mit Verwertungs- und Multiplikationspotenzial.

Weitere Informationen finden Sie im Internet-Portal der Förderinitiative.
 

Altbaumodernisierung:

Aktion Gebäude-Check Energie

 
 

Von den etwa 7,8 Mio. nordrhein-westfälischen Wohneinheiten bleibt nach wie vor ein Großteil weit hinter den heutigen Möglichkeiten der rationellen Energieverwendung zurück. Viele Gebäudeeigentümer unterschätzen die Energie- und Kosteneinsparpotentiale, die sie durch den Austausch veralteter Heiztechnik und Warmwasserbereitung, durch Einbau bzw. richtige Einstellung von Regelungssystemen sowie durch die Verbesserung der Wärmedämmung erzielen können.
   
Vor diesem Hintergrund haben das Land NRW, die EnergieAgentur.NRW und der Westdeutsche Handwerkskammertag die Beratungsinitiative "Gebäude-Check Energie" gestartet. Von der EnergieAgentur.NRW ausgebildete Handwerker - zu erkennen an einem entsprechenden Ausweis - nehmen für je 77 € energierelevante Daten nach einer von der EnergieAgentur.NRW entwickelten Checkliste auf und geben Maßnahmenempfehlungen. Von diesen 77 € trägt das Land Nordrhein-Westfalen 52 € aus landeseigenen Fördermitteln. Der Gebäudeeigentümer zahlt lediglich den Differenzbetrag von 25 €. Untersucht werden Gebäude, die vor dem 01.01.1980 fertig gestellt  wurden und über nicht mehr als sechs Wohneinheiten verfügen. Mittlerweile hat die EnergieAgentur.NRW über 1.650 Handwerker zu so genannten "Gebäude-Checkern" ausgebildet.
  
Ziel ist es, durch Information und Motivation sinnvolle Investitionen anzuschieben, die sowohl der Auftragslage des Handwerks als auch dem Geldbeutel der Investoren und nicht zuletzt dem Klimaschutz zugute kommen. Der Gebäude-Check Energie setzt dabei ganz gezielt auf die Beratungskompetenz derjenigen Handwerksbetriebe, die durch die Wartung von Heizungsanlagen, die Überwachung von Feuerungsanlagen oder durch Reparaturmaßnahmen an Gebäude, Dach und Fassade ohnehin in Kontakt mit den Gebäudeeigentümern stehen.
  
Weitere Informationen:

EnergieAgentur.NRW
Kasinostr. 19 - 21
42103 Wuppertal
Tel.: 0202 / 245 52 - 60
Fax: 0202 / 245 52 - 99
BauUndEnergie@energieagentur.nrw.de

Sanierungsinitiativen in NRW

Die Energieagentur NRW unterstützt Initiativen zur Gebäudesanierung.

Gebäudesanierung macht Sinn, denn ein modernisiertes Haus spart Energie. Aber wo sind die richtigen Ansprechpartner zu finden? Welcher Schritt ist zuerst zu tun, wenn es um Finanzierungsfragen oder Energieberatung geht?

Diese Fragen und viele Andere möchten eine Vielzahl von Sanierungs-Initiativen in NRW beantworten und haben sich zu lokalen oder regionalen Netzwerken zusammengeschlossen. Sie informieren Haus- und Wohnungseigentümer über Fördermöglichkeiten oder Ansprechpartner im Bereich der Energieberatung. Sie organisieren Vortragsveranstaltungen und Sanierungsmesse oder bieten Komplett-Angebote im Bereich Planung und Ausführung von Sanierungsmaßnahmen.

Internet-Plattformen informieren über Sanierungsmöglichkeiten und geben Tipps zu den effektivsten Maßnahmen. Häufig sind Mitarbeiter aus Kommunen und Kreisen Mitinitiatoren von lokalen Initiativen.

Thermographie-Aktionen in NRW

 
Thermografieaufnahme

Wärmebilder liefern
wertvolle Hinweise auf
die energetischen S
chwachstellen eines
Gebäudes.

Mit Wärmebildern Energieverlusten auf der Spur: Etliche Städte und Gemeinden, Stadtwerke, Privatunternehmen und die Verbraucherzentrale NRW bieten jedes Jahr wieder – während der Heizperiode - Thermographie-Aktionen in Nordrhein-Westfalen an. Diese bieten Hausbesitzern die Möglichkeit, diese Technik zu besonders günstigen Konditionen zu nutzen, um energetische Schwachstellen einer Gebäudehülle aufzudecken. Die EnergieAgentur.NRW informiert Sie auf dieser Website über die Angebote.

Die Preise für diese thermographischen Untersuchungen liegen zwischen 150 und 200 Euro. Im Rahmen solcher geförderten Sonderaktionen können Thermographen wesentlich kostengünstiger arbeiten, sind aber auch im Leistungsumfang eingeschränkt. Bei einer solchen Aktion wird in der Regel eine grobe Einschätzung des Gebäudes abgegeben, aber kein umfassender Auswertungsbericht erstellt. Insofern sind die Angebote nicht vergleichbar mit einem Einzelauftrag und einem Gutachten zur Thermographie, für die ein Hausbesitzer mindestens 400 Euro kalkulieren muss. Die Sonderaktionen bieten aber einen hilfreichen ersten Einstieg in das Thema Gebäudesanierung.

Logo Verbraucherzentralen NRW

Sonderaktion der Verbraucherzentrale NRW

Thermografie-Aufnahmen (Wärmebilder) liefern wertvolle Hinweise auf die energetischen Schwachstellen eines Gebäudes. Aber ohne fachmännischen Rat sind die Thermografien kaum mehr als schöne Bilder. Deshalb bietet die Verbraucherzentrale in den Wintermonaten befristete Sonderaktionen in einigen Orten an. Die ideale Kombination ist hierbei: Thermografie des Eigenheims plus Energieberatung zu Hause (inkl. fachlicher Erläuterung der Bilder).

Derzeit finden keine Sonderaktionen statt, fragen Sie nach, ab wann wieder Aktionen angeboten werden: www.vz-nrw.de/kontakt

 

Förderung von regulären Thermographien
 
Wenn Sie keines der oben aufgeführten Angebote in Anspruch nehmen können, steht Ihnen überdies eine Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Verfügung. Dieses fördert Thermographie-Aufnahmen in Kombination mit einer ausführlichen Energiesparberatung. 100 Euro sind für vier Thermographie-Aufnahmen zu erhalten, wenn ebenfalls eine ausführliche Energieberatung durchgeführt wird. Diese wird bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit 300 Euro gefördert.

Hintergrund

Thermographie- oder Wärmebild-Aufnahmen decken die energetischen Schwachstellen einer Gebäudehülle auf und machen den Sanierungsbedarf anschaulich. Mithilfe einer speziellen Infrarot-Kamera lassen sich Bilder anfertigen, die zeigen, an welchen Stellen des Gebäudes viel Wärme verloren geht. Die Kamera misst die Temperaturen auf der Gebäudeoberfläche und stellt sie unterschiedlich farbig dar. Um aussagekräftige Aufnahmen machen zu können, muss ein Temperaturunterschied zwischen innen und außen von mindestens 10 °C bestehen. So empfiehlt sich dafür vor allem die kalte Jahreszeit. Ideale Bedingungen liegen bei trockenen Winternächten vor.

Tipp: Wenn Sie als Immobilienbesitzer Aufträge für Thermographie-Bilder vergeben, sollten Sie darauf achten, dass eine Kameratechnik mit einer Auflösung von mindestens 300 x 200 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit kleiner 0,08 °C eingesetzt wird. Dann erhalten Sie aussagekräftige, detaillierte Aufnahmen.

Weitere Informationen

Heizspiegel

Kommunale Heizspiegel sind ein erster Schritt, mehr Transparenz beim Heizenergieverbrauch und bei den Heizkosten von mit Erdöl, Erdgas und Fernwärme zentralbeheizten Mehrfamilienhäusern zu schaffen. Auf diese Weise soll die Höhe der Nebenkosten, die sog. ”zweite Miete” vergleichbar gemacht werden, bei der die Wärmekosten ein wesentlicher Bestandteil sind.

Weitere Informationen

Energiesparendes Bauen

Solarsiedlung

Die Entwicklung energiesparender Neubaugebiete ist ein Feld, auf welches die Gemeinde durch kommunales Handeln direkt Einfluss nehmen kann. Im Rahmen der verbindlichen Bauleitplanung, bei Ideen- und Realisierungswettbewerben, beim Verkauf gemeindeeigener Grundstücke, über das Satzungsrecht und letztlich beim Bau gemeindeeigener Neubauten kann die Kommune energiesparende Leitlinien festlegen.
    
Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Herr Christian Dahm
Beratung und Netzwerk Energieeffizienz / Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455243
dahm@energieagentur.nrw

Frau Isabell Engel
Beratung und Netzwerk Energieeffizienz / Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 24552794
engel@energieagentur.nrw

Herr Heinz-Jürgen Schütz
Beratung und Netzwerk Energieeffizienz / Klimaschutz in Kommunen und Regionen
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455232
schuetz@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.