Brennstoffzelle & Wasserstoff » Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität NRW

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Hyer Clean Energy Partnership

Information

Über uns

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: von der Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. In Zeiten hoher Energiepreise gilt es mehr denn je, die Entwicklung von innovativen Energietechnologien in NRW zu forcieren und von neutraler Seite Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen, Kommunen und Privatleute ökonomischer mit Energie umgehen oder erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen können.

Die EnergieAgentur.NRW managt die Cluster „EnergieRegion.NRW“ und EnergieForschung „CEF.NRW“. Darüber hinaus werden von der EnergieAgentur.NRW Energieberatungsleistungen in Form von Initial- und Contractingberatungen für Unternehmen und Verwaltungen sowie Informations- und Weiterbildungsangebote für Fach- und Privatleute angeboten. Auch Schulungen des Nutzerverhaltens gehören zum Aufgabenbereich.

Gesellschafter der EnergieAgentur.NRW GmbH

Die EnergieAgentur.NRW ist als Dienstleister für das Land NRW keine nachgeordnete Behörde des Landes. Betrieben wird sie von der EnergieAgentur.NRW GmbH. Die Inhaber der EnergieAgentur.NRW GmbH sind zu jeweils 50 Prozent die agiplan GmbH und die ee energy engineers GmbH. Die ee energy engineers ist eine Tochter des TÜV Nord. Die agiplan GmbH nutzt die 100-prozentige Tochtergesellschaft prisma consult GmbH, um die Trägerschaft der EnergieAgentur.NRW abzuwickeln und die zur Neutralität verpflichtete EnergieAgentur.NRW von anderen Agiplan-Aufgaben und Dienstleistungen zu trennen.
 
Zur Geschichte und Eigentümerstruktur der EnergieAgentur.NRW: Das Land NRW hat im Jahr 1990 die „Energieagentur NRW“ und im Jahr 1996 die „Landesinitiative Zukunftsenergien NRW“ gegründet, und diese seinerzeit jeweils nach dem Modell des „Public Private Partnership“ finanziert. Beide Einrichtungen hatten unterschiedliche Trägergesellschaften. Für die Energieagentur NRW wurde vom damaligen Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie im Mai 1990 ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Firma agiplan abgeschlossen. Für die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW  wurde im Jahr 1996 ein Geschäftsbesorgungsplan mit der ee energy engineers GmbH abgeschlossen. Im Rahmen einer grundlegenden Neuaufstellungen im Jahre 2007 wurde eine europaweite Ausschreibung durchgeführt. Die beiden Einrichtungen sind zum 1. Januar 2008 von der damaligen Landesregierung als „EnergieAgentur.NRW GmbH“ unter Beibehaltung der beiden Trägergesellschaften mit den jeweiligen Muttergesellschaften zusammengeführt worden. Im Rahmen der damaligen europaweiten Ausschreibung „Management und Durchführung der Aufgaben der EnergieAgentur.NRW vom 1.1.2008 bis 31.12.2011 mit Verlängerungsoption bis 31.12.2013“ haben die an der Ausschreibung als Bietergemeinschaft beteiligten Gesellschaften agiplan GmbH und ee energy engineers GmbH angeboten, bis Ende 2007 eine gemeinsame Tochtergesellschaft EnergieAgentur.NRW GmbH zu gründen. Ab diesem Zeitpunkt wurde die EnergieAgentur.NRW erstmalig als GmbH betrieben.

Die Einzelaufträge der EnergieAgentur.NRW

Die Arbeit der EnergieAgentur.NRW ist in Einzelaufträgen strukturiert, die jeweils aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Im folgenden finden Sie Kurzbeschreibungen dieser Einzelaufträge:

EZA 1 Kompetenzzentrum Systemtransformation Energieinfrastruktur

Mit der Zunahme der dezentralen und erneuerbaren Energiewandlung geht eine grundlegende Umstrukturierung des Energieversorgungssystems einher. Dies betrifft neben dem wichtigen Sektor der Stromversorgung die Gas- und Wärmeversorgung sowie die Mobilität. Zukünftig müssen diese Sektoren gemeinsam betrachtet werden (Sektorenkopplung) hinsichtlich der systemischen und infrastrukturellen Herausforderungen für ein zukunftsfähiges Energieversorgungs- und Mobilitätssystem. Das 2015 neu geschaffene Kompetenzzentrum bündelt das dazu notwendige Know-how unter dem Dach der EnergieAgentur.NRW. Kern des Kompetenzzentrums ist das Netzwerk „Netze und Speicher“ mit den Themenfeldern Übertragungs- und Verteilnetze, Netzstabilität und Versorgungssicherheit, Speicher- und Flexibilisierungsstrategien sowie virtuelle Kraftwerke.  Zusätzlich wird das Know-how aller relevanten Netzwerke der EnergieAgentur.NRW eingebunden. Die maßgeblichen Themengebiete und Kompetenzen werden so innerhalb der EnergieAgentur.NRW direkt miteinander verzahnt. Mittels einer dichten Vernetzung von Unternehmen, Energieversorgern, Energiedienstleistern und wissenschaftlichen Instituten mit der Politik, wird ein zielgerichteter Know-how-Transfer generiert. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen stehen im Fokus des Kompetenzzentrums. Das Kompetenzzentrum Systemtransformation und Energieinfrastruktur als „Katalysator“ übernimmt eine Schlüsselfunktion bei der Initiierung und der fachlichen Begleitung innovativer Themen und Projekte im Bereich der Transformation des Energieversorgungssystems. (www.energieagentur.nrw/systemtransformation)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 2.1 Beratung Energiemarktdesign

Die Schwerpunktziele des Netzwerkes bestehen in der kontinuierlichen Begleitung, Beurteilung und Bewertung klimaschutzrelevanter und energiewirtschaftlicher Fachstudien. Für die konzeptionelle Erarbeitung von Handlungs- und Strategievorschlägen zur Weiterentwicklung des zukünftigen Energiemarktdesigns wurde eine Studie über Lastmanagementpotenziale in NRW in Auftrag gegeben. Die Netzwerkarbeit dient dazu, Veränderungen des Designs der Strom,- Wärme - und Mobilitätsmärkte zu registrieren und sinnvolle  Schlussfolgerungen für NRW-Energieunternehmen abzuleiten.

Zur außenwirksamen Kommunikation des Themas Energiemarktdesign wurde ein Fahrplan zur Öffentlichkeitsarbeit skizziert und mit der Arbeit an einem Vortrag zum Thema Lastmanagement in NRW, am Online-Auftritt sowie an Fachartikeln begonnen. Bei der Planung und Durchführung von Workshops lag der Fokus auf der Konzeptionierung einer Workshopstruktur zu Flexibilitätsoptionen. Im April 2016 fand der Auftaktworkshop Flexibilitätsoptionen statt. Im folgenden wurden die Folgeworkshops sowie die Jahrestagungen weiter vorbereitet und durchgeführt.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 2.2 Beratung Geschäfts-, Finanzierungs- und Vermarktungsmodelle

Der Auftrag beschäftigt sich mit der Entwicklung und Verbreitung von Finanzierungsmöglichkeiten sowie Geschäftsmodellen bei Projekten der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz-Dienstleistungen in NRW. Dies beinhaltet das Contracting und Bürgerenergie, also die unmittelbare finanzielle Projektbeteiligung von Endverbrauchern. Die Aktivitäten inkludieren das Vernetzen von Spezialwissen zur finanziellen Umsetzung kleinerer, dezentraler Projekte, die Initialberatung von Marktakteuren sowie die Entwicklung neuer Finanzierungskonzepte. (www.energieagentur.nrw/finanzierung)

Ein Schwerpunkt der konkreten Tätigkeit lag auf dem Start der „Plattform Bürgerenergie & Energiegenossenschaften“ für NRW und dem Ausbau der Online-Plattform zur Bürgerenergie. (www.energieagentur.nrw/buergerenergie).

Im Sektor Energieefffizienzdienstleistungen und Contracting wurde aktive Kontaktpflege zu wichtigen Marktakteuren betrieben und es erfolgte der Beginn der Konzeptionierung und Vorbereitung eines von der EnergieAgentur.NRW getragenen Landesnetzwerkes.

Fortlaufend wurden Initialberatungen zu Finanzierungs-, Geschäfts- und Vermarktungsmodellen für Unternehmen und Kommunen in NRW durchgeführt.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 3 Netzwerk Mobilität – Klimaschutz im Verkehr

Das Netzwerk Mobilität untersucht zusammen mit allen relevanten Akteuren in NRW, wie sich die verändernden Märkte bei Strom, Gas und Mineralöl auf den Verkehrsbereich auswirken. Dabei geht es um die Entwicklung von innovativen Antriebsenergien und die dafür benötigten Infrastrukturen. Besonders im Fokus stehen die Innovationschancen von Unternehmen aus NRW.

Das Netzwerk Mobilität trägt dazu bei, die so genannte CPT- (Clean Power for Transport) Strategie der Europäischen Union (EU) umzusetzen und dabei Innovationspotentiale für NRW in den Handlungsfeldern „energieeffiziente Antriebe“, „CNG/LNG“, und „Bioökonomie“ auszuloten. Das betrifft die Kraftstoffe CNG / LNG bzw. Biogas, Biokraftstoffe und Strom.

Zukünftige Schwerpunkte werden weiterhin die Marktbeobachtung (Erdgas/Strom) in Bezug auf einen notwendigen Ausbau der technischen Infrastruktur sowie Well-to-Wheel-Betrachtungen der verschiedenen Kraftstoffe sein.

Das Thema Intermodalität, also die Nutzung der geeigneten Verkehrsträger unter Klimaschutzgesichtspunkten, soll ebenfalls eine Rolle spielen.

Das Netzwerk Mobilität unterstützt die Elektromobilität entlang der Wertschöpfungsketten und infrastrukturellen Erfordernissen und bringt ihren Ausbau in Verbindung mit erneuerbaren Energien zusammen mit Kommunen, der Wissenschaft und der Wirtschaft voran. Mit der Etablierung der Elektromobilität sind auch zunehmende Arbeitsplatzeffekte in Forschung und Entwicklung bzw. Vertrieb zu erwarten. (www.energieagentur.nrw/mobilitaet)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 4 Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff

Das Netzwerk Wasserstoff und Brennstoffzelle, Elektromobilität NRW  fördert seit dem Jahr 2000 den Technologietransfer und die Nachfragestimulierung bei der Erforschung, technologischen Entwicklung und innovativen Anwendung von Wasserstofftechnologien bei der Mobilität, der Beheizung und der Stromspeicherung. Es unterstützt in NRW die Entwicklung der hocheffizienten Brennstoffzellentechnik sowie die Einbeziehung von Wasserstoff als Energiespeicher fluktuierender erneuerbarer Energien. Neben den bisherigen Themen ist es seit Anfang 2017 auch im Bereich der batterieelektrischen Mobilität Ansprechpartner, da Teile der Projektleitstelle der "Modellregion Elektromobilität NRW" in das Netzwerk integriert wurden. Dadurch kann das gesamte Themenspektrum rund um die Elektromobilität - batterieelektrisch und brennstoffzellenbasiert - und die Kopplung mit der Energieversorgung abgebildet werden. 

Davon sollen alle Mitglieder des Netzwerkes, das sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, profitieren. Bis Mitte 2017 begleitete das Netzwerk die Initiierung über 125 Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekten in Nordrhein-Westfalen. Dazu wurden vom Land NRW und von der Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung - EFRE) über 140 Millionen Euro zur Verfügung gestellt; bei fast 230 Millionen Euro Gesamtinvestitionen. Zielsetzung der Vorhaben ist es, die spezifischen Kosten zu senken, eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen und somit gezielt den Markteintritt dieser Technologie zu beschleunigen. Verstärkt werden dabei Demonstrationsvorhaben gefördert. Im "Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität NRW" haben sich über 450 zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Mit dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) oder der RWTH Aachen verfügt das Land NRW zudem über weltweit bekannte und anerkannte Forschungs- und Entwicklungsinstitute.
(www.energieagentur.nrw/brennstoffzelle/netzwerk-brennstoffzelle)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 5 Netzwerk Windenergie

Das Netzwerk Windenergie hat zum Ziel, die Windbranche im Land zu stärken und den Ausbau der Windenergie in NRW zu fördern. Es bietet eine interaktive Plattform, auf der sich die Netzwerk-Mitglieder entlang der gesamten Wertschöpfungskette themenbezogen und lösungsorientiert austauschen können. Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden Entwicklungspotenziale gehoben, Interessen gebündelt und in innovative Technologien und Dienstleistungen umgesetzt.

Durch Auftritte und Vorträge auf nationalen und internationalen Messen unterstützt das Netzwerk Windenergie nordrhein-westfälische Unternehmen bei der Entwicklung und dem Inverkehrbringen von Produkten und Dienstleistungen, wodurch NRW als Windzulieferer- und Windforschungsland – national und international – immer stärker wahrgenommen wird. Durch ein breites Informations- und Aufklärungsangebot werden wesentliche Impulse für die Branche gesetzt. Themenrelevante Publikationen, Hintergrundbroschüren und Fachartikel setzen einen klaren informativen Rahmen zum Thema Windenergie in NRW.

Mit Fachtagungen, Expertenforen, Workshops oder den Branchentagen gibt das Netzwerk Windenergie immer wieder innovative Impulse für die Branche und regt zum Austausch an.

2016 war eines der stärksten Jahre der Windenergie in Deutschland: 1.624 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) mit einer Leistung von 4.625 Megawatt (MW) wurden neu errichtet und 336 Onshore-WEA mit einer Leistung von 366 MW abgebaut. Bundesweit waren damit zum Jahresende 27.270 Onshore-WEA und 947 Offshore-WEA mit einer Gesamtleistung von 50.020 MW installiert.

Ende 2016 drehten sich allein in NRW 3.345 WEA mit einer installierten Leistung von 4.604 MW. Betrachtet man den Zubau der installierten Leistung, so verzeichnet Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 12,2 Prozent und 564 MW eine erneute Steigerung und liegt im Vergleich der Bundesländer nur knapp hinter Schleswig-Holstein auf dem dritten Platz.

Unter www.energieagentur.nrw/windenergie informiert das Netzwerk umfassend über Branchennews, Aktivitäten, Projekte und Ziele.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 6 Netzwerk Photovoltaik

Das Netzwerk Photovoltaik bereitet die Energiewende vor, indem die Nutzung der Solarenergie als eine der beiden wichtigsten Säulen, neben der Windenergie, im Energiemix der Zukunft in NRW voran getrieben wird. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über die Ausbildung und Produktion bis zur originären Anwendung. Das Netzwerk informiert  Fachunternehmen, interessierte Bürger und Kommunen über Förderungen, Kombinationsmöglichkeiten und nationale sowie internationale Projekte. Die Nutzung der Solarenergie ist eine wichtige Säule im Energiemix der Zukunft und zur Realisierung der Energiewende. Bis November 2016 waren deutschlandweit ca. 1,58 Mio. Solarstrom-Anlagen mit einer Leistung von 40.800 Megawattpeak (MWp) installiert. Diese hatten mit rund 38 Mrd. kWh klimafreundlich erzeugtem Strom einen Anteil von ca. 6 % an der deutschen Stromerzeugung. Diese Menge reicht rechnerisch aus, um ca. 10,5 Mio. Haushalte ein Jahr lang mit elektrischer Energie zu versorgen. Die etwa 238.000 in NRW installierten Anlagen hatten eine Leistung von ca. 4.400 MWp. Damit liegt NRW bundesweit hinter Bayern und Baden-Württemberg auf Platz 3.

Das Netzwerk „Photovoltaik NRW - Solarstrom für Nordrhein-Westfalen“ der EnergieAgentur.NRW stellt PV-Anbieter aus der Region vor, bietet Tools wie den Online-PV-Rechner und schafft so mehr Transparenz für den interessierten Bürger. (www.energieagentur.nrw/photovoltaik)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 7 Netzwerk Wasserkraft

Das Netzwerk Wasserkraft unterstützt die dezentrale Energiewende in den Regionen, da die Wasserkraft als stetig verfügbarer Aktivpart im Energiemix den Verbund der Erneuerbaren Energien optimal ergänzt und damit zur Netzstabilität beiträgt. Das Land NRW setzt auf einen gewässerökologisch verträglichen Ansatz und Ausbau der Wasserkraft. Diese fördert das Netzwerk durch die Unterstützung der Akteure bei der Reaktivierung und Optimierung bestehender Anlagen sowie den neuen Einsatz von Wasserkrafttechnik an bestehenden Stau- und Infrastrukturanlagen.

Die Nutzung der Wasserkraft zur Energiegewinnung ist in der Lage, weltweit einen Beitrag zur Reduktion der Klimaprobleme zu leisten. Sie unterstützt aber auch die dezentrale Energiewende in den Regionen, da sie als stetig verfügbarer Bestandteil im Energiemix den Verbund der Erneuerbaren Energien optimal ergänzt und zur Netzstabilität beiträgt. Das technisch nutzbare Potenzial der Wasserkraft wird derzeit in NRW auf 800 GWh/a Strom geschätzt, wovon jedoch etwa 200 GWh/a bisher nicht genutzt werden. NRW liegt mit seiner Wasserkrafterzeugung im bundesdeutschen Ranking auf dem 4. Platz. Das Büro für Wasserkraft der EnergieAgentur.NRW bietet Information und Beratung an. Die Landesregierung NRW hat bisher 180 Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 16 Megawatt gefördert. Die Gesamtfördersumme von 8 Mio. Euro löste weitere Investitionen von mehr als 35 Mio. Euro aus. (www.energieagentur.nrw/wasserkraft)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 8 Energie Dialog NRW

Der EnergieDialog.NRW bietet eine breite Palette von Instrumenten zur Information, Beratung und Vermittlung bei der Planung und Umsetzung von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien. Hierzu gehören Fachberatungen, Vorträge, die Moderation von Fach- und Bürgerveranstaltungen, aber auch Vermittlungsangebote und Input zu Konfliktvermeidungsstrategien. Kommunale und lokale Beratungsangebote wurden entwickelt und erfolgreich umgesetzt; vor allem im Bereich der geplanten Nutzung von Windenergie, aber auch von Photovoltaik und Bioenergie.

Mit dem EnergieDialog.NRW-Blog, auf dem tagesaktuelle Beiträge rund um die erneuerbaren Energien, veröffentlicht werden, erreichte der EnergieDialog.NRW mehr als 100.000 Nutzeranfragen in 2016. Als Online-Beteiligungsangebot wurde der WindDialog.NRW, den sechs Kommunen aktiv für ihre Windenergieplanung nutzen, weiter ausgebaut. Im Jahr 2016 wurden über 60 intensive Projektberatungen durchgeführt; schwerpunktmäßig in Kommunen und Kreisen, aber auch bei anderen gesellschaftlichen Akteuren, wie Bürgerinitiativen. Zudem wurden 14 Fachvorträge bei unterschiedlichen Einrichtungen und 10 Moderationen von Informationsveranstaltungen erfolgreich durchgeführt. Daneben wurden rund 300 Kurzberatungen und sonstige Anfragen beantwortet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Beratungen bezogen sich auf die Ausweisung von Windkonzentrationszonen, Fragen des Arten- und Habitatschutzes sowie die Akzeptanz von Windenergievorhaben. (www.energiedialog.nrw.de)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 9.1 Netzwerk Biomasse - Kaskadennutzung für Strom, Wärme und Mobilität

Das Netzwerk Biomasse unterstützt seine Mitglieder bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven im In- und Ausland. Die Nutzung der Biomasse als Stofflieferant im Sinne der Kaskadennutzung hat eine zentrale Bedeutung. Mit dem energetischen Multitalent Biomasse können Strom, Wärme und Mobilität bereit gestellt werden. In diesen verschiedenen Wertschöpfungsketten entstehen in NRW mit Unterstützung des Netzwerkes innovative Projekte zur effizienteren Nutzung von Roh- und Reststoffen aus der Land-, Forst- und Abfallwirtschaft.

Im Sinne der Kaskadennutzung kommt der Biomasse zunächst als Stofflieferant eine zentrale Bedeutung zu. Zugleich fungiert sie als Energiequelle, mit deren Hilfe Strom, Wärme und Kraftstoffe bereitgestellt werden können und erweist sich so als Multitalent der Energiebranche. Im Bereich der landwirtschaftlichen Biogasanlagen waren in Nordrhein-Westfalen Mitte 2016 etwa 623 Anlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von 295 Megawatt in Betrieb. In den verschiedenen Wertschöpfungsketten fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse entstehen in NRW innovative Projekte zur effizienteren Nutzung der Roh- und Reststoffe aus land-, forst- und abfallwirtschaftlichen Quellen. Diese werden von der EnergieAgentur.NRW initiiert, moderiert und begleitet. Vom Netzwerk Biomasse partizipieren rund 1.500 Akteure. Die Homepage des Netzwerkes sowie der Bioenergieatlas.NRW informieren umfassend über Technologien, Ansprechpartner und Projekte im Biomassesektor.  (www.energieagentur.nrw/bioenergie)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 9.2 Marktinitiative Aktion Holzpellets

Die energetische Modernisierung und Optimierung der Gebäudeheizungen spielt eine wesentliche Rolle zur Erreichung der Klimaschutzzeile des Landes NRW. Der Bestand an Holzpelletheizungen in NRW hat sich seit der Gründung der Marktinitiative im Jahre 2003 von 600 auf über 30.000 Anlagen erhöht

Die Marktinitiative trug zu diesem Ausbau durch ihre Aktivitäten bei. Ziel der Marktinitiative ist es, den Marktanteil von Holzpelletheizungen in NRW, sowohl im Endkunden, als auch im Großanlagenbereich, deutlich zu erhöhen. Dabei beobachtet und analysiert die Marktinitiative den landes- aber auch deutschlandweiten Holzpelletmarkt, um Entwicklungen frühzeitig für die Kampagnenpartner aufzugreifen und bei Bedarf zu adaptieren.

Die Marktinitiative Aktion Holzpellets wird von 100 hauptsächlich klein- und mittelständischen Unternehmen finanziell und ideell unterstützt. Die Partner kommen aus den Bereichen Brennstoffproduktion und Logistik, Kesselherstellung und Vertrieb sowie Dienstleistungen und Handwerk. Die Marktinitiative engagiert sich zudem im Deutschen Energieholz- und Pelletverband e.V. (www.energieagentur.nrw/bioenergie und www.aktion-holzpellets.de)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 10 Netzwerk Geothermie - Ausbau der Nutzung von Umweltwärme

Das Netzwerk Geothermie vernetzt die relevanten Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Fachverbänden und Politik. Dabei nimmt NRW und hier insbesondere die Metropole Ruhr als Sitz zahlreicher marktführender Unternehmen eine Schlüsselposition ein. Innerhalb der Metropole Ruhr sind ca. 230 Unternehmen im Geothermiemarkt tätig, mit 4000 bis 5000 Arbeitsplätzen. NRW besitzt mit warmen Grubenwässern in stillgelegten Bergwerken ein bedeutendes Potential zur Gebäudebeheizung, das es noch zu erschließen gilt. Erste Projekte wurden bereits in Essen, Marl und auf der Zeche Robert Müser realisiert. Um die Potentiale des Grubenwassers systematisch zur erfassen, hat das Land NRW die Studie „warmes Grubenwasser“ in Auftrag gegeben. Mehr als die Hälfte des Wärmebedarfs in NRW kann durch die Nutzung von oberflächennaher Erdwärme gedeckt werden. Das zeigt die "Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW - Teil 4 - Geothermie". Nach Berechnungen des Landesumweltamtes (LANUV), das die landesweite Potenzialstudie erstellt hat, beträgt das Potenzial zur Nutzung von oberflächennaher Geothermie in NRW knapp 154 Terawattstunden pro Jahr (TWh/a). Damit könnte ca. 57 Prozent des jährlich anfallenden Wärmebedarfs gedeckt werden. Die Studie zeigt auf, dass die klimafreundliche Nutzung von Geothermie in Nordrhein-Westfalen noch nicht ausgeschöpft ist und NRW sehr gute Voraussetzungen für die Nutzung von oberflächennaher Geothermie besitzt. (www.energieagentur.nrw/geothermie)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 12 Wärme / Gebäude

Das Netzwerk richtet sich vor allem an die Multiplikatoren des Bausektors und unterstützt das klimagerechte Bauen und Sanieren durch zukunftsweisende Projekte und den Innovationstransfer. Das erfolgreich abgeschlossene Projekt 50 Solarsiedlungen in NRW und das Nachfolgeprojekt 100 Klimaschutzsiedlungen in NRW zeigen exemplarisch, wie die Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energietechnologien im Siedlungsbau vorbildlich umgesetzt werden können-sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung. Die Dachsanierung und Sanierungsbegleiter gehören auch zur Netzwerktätigkeit.

Bei den Beratungsinstrumenten Gebäude-Check Energie, Solar-Check NRW und Startberatung Energie wurden die Verträge mit den Kammern für 2016 verlängert. Es wurden in dem Zeitraum 230 Beratungen zur energetischen Modernisierung des Bestandes (Gebäude-Check Energie, Startberatung Energie) durchgeführt. Zudem wurden 376 Gebäudeeigentümer zu den Möglichkeiten der Solarenergienutzung an ihren Gebäuden (Solar-Check NRW) beraten.

ALTBAUNEU: Am Projekt ALTBAUNEU, in dem Kommunen und Kreise ihren Bürgern Hilfestellung bei der energetischen Sanierung der eigenen Immobilie geben, beteiligen sich derzeit 20 Partner, die 114 Kommunen mit 7,1 Mio. Einwohner repräsentieren.

Netzwerkprojekt 100 Klimaschutzsiedlungen in NRW: Mittlerweile konnte 70 Siedlungsprojekten der Status „Klimaschutzsiedlung NRW“ verliehen werden. 26 Siedlungen mit 2.000 Häusern und Wohnungen sind bereits fertiggestellt. (www.energieagentur.nrw/klimaschutzsiedlungen)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 13 Netzwerk KWK / Nah und Fernwärme

Das Netzwerk beschäftigt sich mit drei wesentlichen Bausteinen der Energiewende in NRW: Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Nah- und Fernwärme. Die KWK ist eine klassische Sektorenkopplungstechnologie, welche Strom- und Wärmeerzeugung effizient miteinander verbindet. Mit dem Ausbau der KWK soll bis zum Jahr 2020 in NRW der Anteil des Stroms aus KWK-Anlagen auf mindestens 25 % erhöht werden. Dies soll auch mit Hilfe des KWK-Impulsprogrammes des Landes NRW realisiert werden, das operativ und  strategisch vom Netzwerk begleitet wird.

Ziel ist es, bestehende Investitionshemmnisse beim Ausbau der KWK abzubauen sowie die wirtschaftlich erschließbare Fernwärmeinfrastruktur auszubauen und zu verdichten. Zunächst hat das Land NRW dazu eine Potenzialstudie erstellen lassen, die die wirtschaftlich realistischen Potenziale von KWK in NRW aufzeigt. Darauf basierend wurden in einer Machbarkeitsstudie die Perspektiven der Fernwärmeversorgung im Ruhrgebiet bis 2050 genauer analysiert. Auf Basis der Ergebnisse dieser Studie entsteht die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr (FWSRR): das dann das größte Fernwärmenetz der EU sein wird. Ab 2017 werden die bereits bestehenden Fernwärmeschienen Niederrhein und Ruhr schrittweise  miteinander verbunden. Mit dieser Verbindung leistet die FWSRR einen wesentlichen Beitrag zu den CO2- und KWK-Zielen des Landes Nordrhein-Westfalen. (www.kwk-für-nrw.de)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 14.1 Beratung Energieeffizienz / Klimaschutz in Industrie und Gewerbe

Die Beratungsleistungen für Industrie und Gewerbe bei energetischen Fragestellungen verschieben sich durch die neuen Schwerpunktsetzungen auf der Bundesebene von den erneuerbaren Energien hin zu Energieeffizienzmaßnahmen. Dabei geht es sowohl um klassische aufschließende Beratungsleistungen als auch um detaillierte Beratungen, die auch Produktionsprozesse einbeziehen. Dazu wurden Netzwerke mit Ingenieurbüros und Kooperationen mit der Effizienz-Agentur NRW initiiert und die Zusammenarbeit mit der NRW Bank intensiviert.

Ein Branchen-Kompass wurde entwickelt, über 250 Beratungen vor  Ort durchgeführt, ein Energie-Innovationspreis vergeben und durch vielfältige Internetangebote die Informationsangebote in der Breite gestreut. Auch beim Förder.Navi wurden aktuelle Angebote zu Fördermaßnahmen eingestellt und beim Round Table für Ingenieurbüros wurde die Zusammenarbeit mit diesen Büros erweitert.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 14.2 Netzwerk Energieeffizienz / Klimaschutz in Industrie und Gewerbe

Das „Landesnetzwerk Energieeffizienz in Unternehmen“ will die Vernetzung von Unternehmen zum Thema Energieeffizienz und Klimaschutz fördern. Im Fokus stehen der Erfahrungs- und Wissensaustausch und die damit verbundenen Lernprozesse auf regionaler Ebene. Im Jahr 2016 konnte hierfür die Zusammenarbeit mit den Standesvertretungen (IHK, HWK) und den Fach- und Branchenverbänden auf Landesebene (20)  in zwei Netzwerktreffen vertieft werden. Darüber hinaus unterstützt das Landesnetzwerk die bundesweite „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ und fungiert dabei als regionaler Koordinator. Insgesamt arbeiten mittlerweile 22 Energieeffizienz-Netzwerke im Sinne der Initiative in NRW, die sich zu konkreten Einsparzielen verpflichten. Weitere Projekte, an denen das Landesnetzwerk 2016 maßgeblich beteiligt war: EnergieScouts (Zusatzqualifikation für Auszubildende, zusammen mit der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“), bei sieben IHK in NRW sowie das Effizienz-Beratungsnetzwerk Handwerk (EBH.NRW im „Doppelpass“ und mit der Handwerksoffensive Energieeffizienz NRW).(www.energieagentur.nrw/energieeffizienz/landesnetzwerk-unternehmen)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 15.1 Beratung Energieeffizienz / Klimaschutz in Kommunen und Regionen

Die Beratung konzentriert sich auf die konkrete Unterstützung der kommunalen Akteure und Entscheider, damit Maßnahmen zum kommunalen Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz vor Ort umgesetzt und optimiert werden können. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Vor-Ort-Beratung, die maßgeblich zur Entscheidungsfindung beitragen kann. Diese kann aber keine ausführliche Ingenieursleistung ersetzen. Daher werden alle Aktivitäten mit der Teilnahme an Arbeitskreisen und Gremiensitzungen inhaltlich weiter getragen und es wurden eigene überregionale Fachveranstaltungen initiiert.

Dabei wurden die großen Themengebiete allgemeine Energieeffizienz und energieeffiziente Innen- und Außenbeleuchtung im kommunalen Bereich besonders hervor gehoben. Im einzelnen ging es um technische Fragen, rechtliche Rahmenbedingungen und Förder- sowie Finanzierungsmöglichkeiten. Zusätzlich wurden auch die Klimaschutzmanager aus den Regionen zu diesen Themen geschult.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 15.2 Netzwerk Energieeffizienz / Klimaschutz in Kommunen und Regionen

Die Netzwerkarbeit konzentriert sich auf den Aufbau und den Betrieb eines offenen, virtuellen Netzwerkes "Energieeffizienz in Kommunen". Die Zusammenarbeit mit Marktpartnern und kommunalen Akteuren soll gestärkt werden, die Präsenz auf Veranstaltungen und bei der Vor-Ort Betreuung von Kommunen soll gefördert werden. Der Arbeitskreis "Energiemanagement für große Kommunen" der Kommunalberatung der EnergieAgentur.NRW wird neu belebt. In allen Aktivitäten hat die fachliche Qualifizierung und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter oberste Priorität.

In den verschiedenen Regierungsbezirken des Landes NRW fanden zahlreiche Aktivitäten statt, die zur Etablierung von festen Kontakten führten und teilweise zur Gründung von festen Klimanetzwerken oder Arbeitskreisen für erneuerbare Energien. Die Kooperation mit den vielen vorhandenen Netzwerken rund um die Themen Energiemanagement und Energieeffizienz auf der lokalen Ebene wurde etabliert und  verstetigt.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 16.1. Internationale Beziehungen  und Außenwirtschaft Internet - Modell für regionale Umsetzungen der Energiewende

Erneuerbare und effiziente Energietechnologien aus NRW haben große Chancen auf den Weltmärkten. Das Netzwerk unterstützt als Querschnittsbereich die Internationalisierung kleinerer und mittlerer Unternehmen aus dem NRW-Energiebereich. Ziel des Netzwerks ist es, das Wachstum und die Produktivität nordrhein-westfälischer KMU sowie deren Teilnahme am Welthandel zu steigern, Angebote, Lösungen und Unternehmen zu vernetzen und Fachinformationen aus den Märkten bereitzustellen. Dabei arbeitet der Bereich mit vielen nationalen und internationalen Netzwerkpartnern aus der Wirtschaft, der Finanzierung, der Forschung und der Politik zusammen. Das Netzwerk umfasst mehr als 2.000 Kontakte im In- und Ausland.

Neben Fachveranstaltungen und Kontaktvermittlung werden regelmäßig Unternehmerreisen und Messeauftritte angeboten. Darüber hinaus begrüßt die EnergieAgentur.NRW jährlich etwa 30 internationale Delegationen, um aktuelle Energiefragen zu diskutieren und innovative Leuchtturmprojekte aus der Region vorzustellen. (www.energieagentur.nrw/international)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale 

EZA 16.2 Einbindung Klimaschutz in Umweltwirtschaftsstrategie

Nordrhein-Westfalen ist mit rund 346.000 Erwerbstätigen bundesweit der größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Zeitraum von 2012 bis 2015 um 8,5 Prozent. Die Bruttowertschöpfung lag bei 25,8 Mrd. Euro und verzeichnet im selben Zeitraum eine Zunahme von 10,1 Prozentpunkten, was deutlich über dem Wachstum der nordrhein-westfälischen Gesamtwirtschaft von 3,4 Prozentpunkten liegt. Mit zusammen rund 100.000 Erwerbstätigen machen die beiden energieorientierten Teilmärkte der Umweltwirtschaft „Umweltfreundliche Energiewandlung, -transport und -speicherung“ und „Energieeffizienz und Energieeinsparung“ bereits heute einen signifikanten Anteil der Erwerbstätigen der Umweltwirtschaft aus.

Bei der Koordination von Kommunikationsmaßnahmen für die Umweltwirtschaftsstrategie liegt der Fokus auf der kommunikativen Begleitung von Wirtschafts- und Standortforen in NRW, besonders durch das Online-Portal. (www.energieagentur.nrw/klimaschutz/umweltwirtschaft)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 16.3 Nationaler und Internationaler Klimaschutz

Die Aufgaben des nationalen und internationalen Klimaschutzes werden international mit der Energy Transition Platform der Climate Group und national mit dem Netzwerk Internationale Beziehungen und Außenwirtschaft der EnergieAgentur.NRW  abgestimmt. Die Teilnahme an Workshops und Messeauftritten mit internationalen Beteiligungen fördert die  Weiterentwicklung von internationalen Klimaschutz-Aktivitäten. Dazu diente auch die  Informations- und Diskussionveranstaltung zum Emissionshandel mit der IHK Düsseldorf.

EZA 17 Klima Profit Center

Um die nordrhein-westfälischen Betriebe für Investitionen in C02-Minderungsstrategien zu gewinnen, ihren Austausch zu verbessern und ihnen fachkompetente Ansprechpartner vor Ort zu vermitteln, betreibt die EnergieAgentur.NRW seit Juni 2016 das „Klimaprofit Center NRW" (KPC) für die kleineren und mittleren Unternehmen in NRW. Über die Web-Plattform und die Hotline wird auch solchen Unternehmen eine Beratung in ihrer Region vermittelt, die mit dem Thema Energieeffizienz bisher keine Berührung hatten. Außerdem finden sie über das Klimaprofit Center NRW Kontakt zu den derzeit mehr als 50 Energieeffizienznetzwerken des Bundeslandes.

Vernetzt hat sich das KPC vor allem mit den Energieexperten der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern und der Kreishandwerkerschaften. Lokale Wirtschaftsfördergesellschaften und Multiplikatoren aus Stadtwerken und Steuerberaterkammern. Alle Kontakte dienen dem Ziel, neue Unternehmensnetzwerke zu begründen, bestehende bekannter zu machen und ihre Arbeit landesweit zu verzahnen. Durch erfolgreiche Medienarbeit, die Hotline und den Internetauftritt sowie eine eigene neu konzipierte Broschüre „ Netzwerkarbeit erfolgreich gestalten“ konnten unterschiedliche Zielgruppen erfolgreich angesprochen werden. (www.energieagentur.nrw/kpc)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 18 Beratung Kommunaler und Regionaler Klimaschutz und Klimawandel / Klima.Netzwerker.NRW

Seit 2012 sind die Klima.Netzwerker.NRW in den fünf Regierungsbezirken NRW`s sowie beim Regionalverband Ruhr angesiedelt. Sie sollen dabei helfen, die Energiewende vor Ort voran zu treiben und Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie sonstige Akteure im Klimaschutz zu vernetzen und zu unterstützen. Seit 2016 verstärken ein Klimaanpassungsnetzwerker sowie Netzwerker in den regionalen Entwicklungsgesellschaften das Team der regionalen Ansprechpartner.

Die Klima.Netzwerker.NRW nehmen dabei eine „Scharnierfunktion“ zwischen den Regionen und der Landesebene ein, stoßen Klimaschutzprojekte an und kommunizieren diese landesweit. Den Klimaschutzplan NRW in der Fläche bekannt zu machen und für dessen Maßnahmen Unterstützer zu finden, ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.

Bei ihrer Tätigkeit können sie auf das Portfolio und Know-how der EnergieAgentur.NRW zurückgreifen. Eigene Akzente setzen die Klima.Netzwerker.NRW bei der Organisation von Veranstaltung und bei der Initiierung von Projekten.

2016 wurden mehr als 100 Veranstaltungen mit Partnern in den Regionen organisiert. Mit regional aufgebauten Netzwerken wird ein Großteil der 396 NRW-Kommunen erreicht. Darüber hinaus sind die Klima.Netzwerker.NRW täglich in der Fläche unterwegs und erreichen bei Ihren Informations- und Beratungsgesprächen die Zielgruppen unmittelbar vor Ort. Über den Kurznachrichtendienst twitter werden aktuelle Projekte und Informationen zeitnah ins Netz „geliefert“. (www.energieagentur.nrw/klimaschutz/klimanetzwerker

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

EZA 20 Klimaschutz in den Regionen NRW

Die Leistungen der EnergieAgentur.NRW zielen auf eine Absenkung der Treibhausgasemissionen bei den Zielgruppen Kommunen, Regionen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger. Um Informationsdefizite und Investitionshemmnisse abzubauen und zu eigenem Klimahandeln zu bewegen, werden die Akteure durch zielgruppenspezifische Aufschließungsmaßnahmen informiert und motiviert. Das verfügbare Angebotsspektrum in Klimaschutz- und Klimafolgenanpassung inklusive der Angebote der KlimaExpo.NRW wird dabei genutzt. 

Um diese Aktivierungsansätze möglichst flächendeckend anbieten zu können, wird das bewährte Instrument der KlimaNetzwerker.NRW ausgebaut und  es wird operativ mit sieben regionalen Entwicklungsagenturen bzw. Organisationen zusammengearbeitet. Mit Unterstützung der KlimaNetzwerker.NRW werden in den Regionen auch laufende regionale Klimaanpassungsaktivitäten für diese Regionen identifiziert. Bisherige Arbeitsergebnisse der EnergieAgentur.NRW, der KlimaExpo.NRW und der regionalen Entwicklungsagenturen bzw. Organisationen (z.B. klimarelevante Konzepte und Programme) werden genutzt und integriert.

Die Arbeit der KlimaNetzwerker.NRW dient damit auch der Initiierung neuer Klimaschutz-. und Klimaanpassungsprojekte.

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 21 Cluster Energieforschung - Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

Im Bereich der Energieforschung ist Nordrhein-Westfalen top – auch im Vergleich mit anderen Bundesländern. An mehr als 30 renommierten Hochschulen, rund 20 außeruniversitären Spitzenforschungsinstituten und in den Forschungsabteilungen zahlreicher Unternehmen wird in Nordrhein-Westfalen an den zentralen Fragen von Energie und Klima gearbeitet. Aber die Komplexität der Herausforderungen in Sachen Energiewende und Klimaschutz macht es notwendig, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln. Hier setzt die Arbeit des vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium getragenen Clusters EnergieForschung.NRW (CEF.NRW) an.

Der Cluster vernetzt die Akteure im Energieforschungsbereich über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Er zielt darauf ab, dass technologische und sozioökonomische Erkenntnisfortschritte schneller als bisher ihren Weg in die Anwendung finden. Dazu initiiert der Cluster Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der koordinierten Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Zudem fungiert CEF.NRW als Transferstelle zu den energiebezogenen Aktivitäten auf Seiten der EU und des Bundes sowie zu gesellschaftlichen Initiativen.

Gemanagt von der EnergieAgentur.NRW ist CEF.NRW der Ansprechpartner zu allen Fragen der Energieforschung in Nordrhein-Westfalen. (www.cef.nrw.de)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 22 Netzwerk Energiewirtschaft - Neue Geschäftsfelder im In- und Ausland

Das 2015 gegründete Netzwerk „Energiewirtschaft – Smart Energy“ bündelt die in NRW vorhandenen Kompetenzen in Forschung, Entwicklung und Produktion rund um den Energiemarkt der Zukunft. Es wird von der EnergieAgentur.NRW organisiert und vom Wirtschaftsministerium NRW getragen. Die thematische Ausrichtung des Netzwerkes konzentriert sich auf die Digitalisierung der Energiewirtschaft. Zu den rund 650 Mitgliedern des Netzwerkes zählen unter anderem nordrhein-westfälische Stadtwerke und Energieversorger sowie die energieintensiven Industriebetriebe. Diesbezüglich konnte das Netzwerk bereits die Arbeitsgruppen „Zukunftsfelder für Stadtwerke & EVU“ und „Flexibilitätsoptionen für die Industrie“ etablieren. Um die Geschäftschancen nordrhein-westfälischer Unternehmen aus dem Bereich der Energieversorgung und -nutzung auch international zu verbessern, organisiert das Netzwerk gezielt Veranstaltungen im In- und Ausland. (www.energieagentur.nrw/energiewirtschaft)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA 23. Netzwerk Bergbauwirtschaft - Smart Mining Global

Das von der EnergieAgentur.NRW seit 2015 organisierte und über 650 Mitglieder starke Netzwerk „Bergbauwirtschaft – Smart Mining global“ fokussiert sich auf die Bergbauzulieferindustrie und Rohstoffsicherung. Getragen vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium stärkt es NRW-Unternehmen bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder und internationaler Märkte. Des Weiteren gilt es, Vertriebserfolge durch den Einsatz marktgerechter Technologien zu fördern und andere Marktsegmente aus einer neutralen Position heraus erschließen zu helfen. Neben den erfolgreichen Auslandsaktivitäten wurde unter anderem eine Arbeitsgruppe zum Thema „Prozesse und Allianzen“ ins Leben gerufen, sowie die bereits bestehende Arbeitsgruppe Grubengas in das Netzwerk Bergbauwirtschaft integriert. Weitere wichtige Themen sind Aus- und Weiterbildung, Arbeits- und Umweltschutz sowie Nachfolgebergbau. Das Netzwerk kooperiert eng mit bestehenden Verbänden und Institutionen wie beispielsweise dem VDMA Mining, der Fachvereinigung Auslandsbergbau, der deutschen Rohstoffagentur sowie den deutschen Auslandshandelskammern. Darüber hinaus besteht ein stetiger Austausch mit den Universitäten wie der RWTH Aachen und der TH Agricola Bochum. (www.energieagentur.nrw/bergbau)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA ÖA 1 Öffentlichkeitsarbeit und Internetpräsenz

Die EnergieAgentur.NRW leistet eine professionelle Medien- und Informationsarbeit. Kontinuierlich, koordiniert, gebündelt und mit einer Cross-Communication über alle modernen Kommunikationsinstrumente verteilt. Das spiegelt sich in den Medienresonanzen wider: Die Redaktionen aller namhaften Medien nutzen die neutrale Expertise der EANRW. Rund 50.000 Beiträge in Printmedien und rund 5.700 Auftritte in den elektronischen Medien wurden seit 1990 registriert. Hinzu kommt der Nutzung aller modernen sozialen Medien. Die EANRW erreicht mit ihrer Medienarbeit alle Zielgruppen in NRW.

Das Magazin „innovation & energie“ ist als Fachzeitschrift etabliert, die Newsletter der EnergieAgentur.NRW haben16.000 Abonnenten. Für ihre Öffentlichkeitsarbeit erhielt die EnergieAgentur.NRW 2002 aus der Hand des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau den Europäischen Solarpreis. Die EnergieAgentur.NRW wird in den Medien als unabhängiger und damit glaubwürdiger Absender wahrgenommen. Der Internetauftritt unter der Domain www.energieagentur.nrw gehört zu den meistbesuchten Seiten im Energiebereich: Im Internet wurden seit 1997 über 117 Mio.Zugriffe verzeichnet; über 5,6 Mio. verschiedene Besucher luden über 4,5 Mio. pdf-Dateien herunter. (www.energieagentur.nrw)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

EZA ÖA 2 Wissensmanagement - Weiterbildung, Sensibilisierung, Motivation

Ein Schwerpunkt der Arbeit lag auf der Sensibilisierung und Motivation verschiedener Zielgruppen für das energie- und klimabewusste Verhalten, zum Beispiel durch verschiedene Fachseminare, durch die beiden Unterrichtseinheiten„KlimaKidz“ und „KlimaTeens“ sowie durch die „mission E“ (für langfristige verwaltungsinterne Motivationskampagnen). Die Beschäftigten werden hier aus Gründen der Motivationsförderung vor allem als Privatpersonen angesprochen, hierdurch entstehen mit Blick auf die Reduzierung der THG-Emissionen Mitnahmeeffekte in den Privathaushalten.

 Beispiel: Marktinitiative „mission E“: Die Marktinitiative „mission E“ hat das Ziel, dauerhafte Verhaltensveränderungen im Umgang mit Energie herbeizuführen: Die Anwender wie z. B. Kommunen, Kreise und Unternehmen führen auf der Grundlage des – mittlerweile bereits mehrfach ausgezeichneten – Konzepts der „mission E“ der EnergieAgentur.NRW verwaltungsinterne Kampagnen zur dauerhaften Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten durch, mit einer Dauer von ein bis fünf Jahren. So kann mithilfe der „mission E“ eine hohe Anzahl von Mitarbeitern erreicht werden, mit weitreichenden Effekten auch im privaten Umfeld. Denn ein Spezifikum (und zentraler Erfolgsfaktor) der „mission E“ ist es, die Verwaltungsbeschäftigten insbesondere als Privatpersonen anzusprechen: Die Beschäftigten können die Angebote der „mission E“ ihres jeweiligen Arbeitgebers auch dazu nutzen, ihre privaten Strom- und Wärmeverbräuche zu senken. (www.energieagentur.nrw/wissen)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Dr. Joachim Frielingsdorf
Leiter Kommunikation und Pressesprecher / Leiter Wissensmanagement
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0202 2455219
frielingsdorf@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.